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ᐅ Neuer Zementestrich wippt auf neuer Fußbodenheizung und Dämmung


Erstellt am: 16.05.23 19:57

KlaRa22.05.23 09:26
Guten Morgen, Fragesteller.
In diesem Forum gab es bereits gute Antworten auf Deine Frage(n).
Wieso verlegt eine "Sanitärfirma", welche sich mit Gas- und Wasserinstallationen auskennt, einen Estrich?
Zitat: "(...) Sanitärbetrieb, der ohne die Kuhlen auszugleichen 4cm Dämmplatten verlegte "
Aber das ist nicht die aktuell im Raum stehende Frage.
Richtig war, sich an den Unternehmer zu wenden, der das Gewerk (hier: Estrich und Unterkonstruktion) eingebaut hat.
Auf die Höhen-Ausgleichsschüttung wäre zudem nach dem Austrocknen zuerst eine Lastenverteilung aufzubringen gewesen, beispielsweise aus HDF-Platten. Dann erst die Dämmschichtebene.
Nun ist das Kind aber in den Brunnen gefallen.
Richtig ist, dass eine wippende Estrichplatte nicht sach- und fachgerecht ist. Es bleibt die Frage, wann durch permanente Biegungsvorgänge der Estrich abreißt.
Eine Lösung wird sein, die Trägerplatte bzw. in diesem Fall die Dämmschichtebene zu unterspritzen.
Der "wippende" Bereich ist ein guter Hinweis, wo die Maßnahme anzusetzen hat.
Von der Lösung, die Konstruktion zu öffnen/aufzubrechen und den Estrich dort neu zu verlegen ist abzuraten, da die Fußbodenheizung dann ebenfalls einer umfangreichen Reparatur durch den Eingriff bedarf.
Ich schlage das Einbringen eines Expansionsharzes vor.
Aber Vorsicht!
Diese spezielle Arbeit sollte ausschließlich speziellen Unternehmen vorbehalten bleiben, die sich mit der Verarbeitung auskennen!!
Warum?
Nun, Expansionsharze können ganze Gebäude neu aufrichten (Praxisfall: Burg Linn in Krefeld), die dahinter "sitzende" Kraft muss dosiert eingesetzt werden.
Wer nun auf die Idee kommt, einen Bauschaum gegen den Hohlraum einzusetzen, überschreitet ggf. Grenzen.
Ich persönlich will diese Lösung nun nicht vollends verdammen, aber offiziell empfehlen würde ich diese natürlich nicht.
-----------
Es wird Dich, Fragesteller, sicher nicht beruhigen, aber tatsächlich war es so gewesen, dass das Vorgewerk nicht ausreichend auf Ebenheit und ggf. auf Druckfestigkeit (Stickwort Lastenverteilung) geprüft und/oder ausgeführt wurde.
Deswegen muss ein sogenannter "Mitleidsfaktor" gegenüber dem Verantwortlichen zurück gedrängt werden.
Denn das würde bedeuten, die gesamte Verantwortung als Bauherr auf die eigene Kappe zu nehmen (salopp formuliert).
Ich kann hier nur eine glückliche Hand bei der Lösungsbewältigung wünschen!
Gruß und gutes Gelingen: KlaRa
Winniefred31.05.23 11:23
KlaRa schrieb:

Guten Morgen, Fragesteller.
In diesem Forum gab es bereits gute Antworten auf Deine Frage(n).
Wieso verlegt eine "Sanitärfirma", welche sich mit Gas- und Wasserinstallationen auskennt, einen Estrich?
Zitat: "(...) Sanitärbetrieb, der ohne die Kuhlen auszugleichen 4cm Dämmplatten verlegte "
Aber das ist nicht die aktuell im Raum stehende Frage.
Richtig war, sich an den Unternehmer zu wenden, der das Gewerk (hier: Estrich und Unterkonstruktion) eingebaut hat.
Auf die Höhen-Ausgleichsschüttung wäre zudem nach dem Austrocknen zuerst eine Lastenverteilung aufzubringen gewesen, beispielsweise aus HDF-Platten. Dann erst die Dämmschichtebene.
Nun ist das Kind aber in den Brunnen gefallen.
Richtig ist, dass eine wippende Estrichplatte nicht sach- und fachgerecht ist. Es bleibt die Frage, wann durch permanente Biegungsvorgänge der Estrich abreißt.
Eine Lösung wird sein, die Trägerplatte bzw. in diesem Fall die Dämmschichtebene zu unterspritzen.
Der "wippende" Bereich ist ein guter Hinweis, wo die Maßnahme anzusetzen hat.
Von der Lösung, die Konstruktion zu öffnen/aufzubrechen und den Estrich dort neu zu verlegen ist abzuraten, da die Fußbodenheizung dann ebenfalls einer umfangreichen Reparatur durch den Eingriff bedarf.
Ich schlage das Einbringen eines Expansionsharzes vor.
Aber Vorsicht!
Diese spezielle Arbeit sollte ausschließlich speziellen Unternehmen vorbehalten bleiben, die sich mit der Verarbeitung auskennen!!
Warum?
Nun, Expansionsharze können ganze Gebäude neu aufrichten (Praxisfall: Burg Linn in Krefeld), die dahinter "sitzende" Kraft muss dosiert eingesetzt werden.
Wer nun auf die Idee kommt, einen Bauschaum gegen den Hohlraum einzusetzen, überschreitet ggf. Grenzen.
Ich persönlich will diese Lösung nun nicht vollends verdammen, aber offiziell empfehlen würde ich diese natürlich nicht.
-----------
Es wird Dich, Fragesteller, sicher nicht beruhigen, aber tatsächlich war es so gewesen, dass das Vorgewerk nicht ausreichend auf Ebenheit und ggf. auf Druckfestigkeit (Stickwort Lastenverteilung) geprüft und/oder ausgeführt wurde.
Deswegen muss ein sogenannter "Mitleidsfaktor" gegenüber dem Verantwortlichen zurück gedrängt werden.
Denn das würde bedeuten, die gesamte Verantwortung als Bauherr auf die eigene Kappe zu nehmen (salopp formuliert).
Ich kann hier nur eine glückliche Hand bei der Lösungsbewältigung wünschen!
Gruß und gutes Gelingen: KlaRa

Hallo! Der Estrich wurde vom Estrichleger, einem Sub des Bauunternehmers gegossen. Die Sanitärfirma (die wir separat beauftragt haben) legte über dem Leichtbeton Dämmplatten und dann die Fußbodenheizung. Der Sanitärbetrieb will die Lösung mit dem Harz umsetzen, das haben sie schon vorher gemacht. Bisher ist das aber nicht passiert. Um die Fußbodenheizung eben gerade nicht zu beschädigen, muss an der Stelle der Estrich nochmal raus (sonst wissen sie nicht wo sie bohren sollen und laufen Gefahr die Leitungen zu treffen). Wie sollte man den Harz sonst reinbekommen? Über eine Lastenverteilung habe ich bisher nichts gelesen, das ist zB beim Hersteller des Leichtbetons auch nicht beschrieben. Dort steht, dass der Beton direkt belegt werden kann, mit Holzplatten; Dämmung oder was auch immer. Jedenfalls habe ich das so im Kopf, müsste ich nochmal nachlesen.

Bisher ist leider auch noch nichts passiert. Wir müssen da nochmal nachdrücklicher werden. Es ist ohnehin schon sehr ärgerlich, da sonst alles wunderbar funktioniert hat und nun das.
WilderSueden31.05.23 11:26
Die Leitungen kann man bei laufender Heizung recht einfach mit Wärmebildkamera oder Thermofolie finden.
Winniefred31.05.23 11:27
WilderSueden schrieb:

Die Leitungen kann man bei laufender Heizung recht einfach mit Wärmebildkamera oder Thermofolie finden.
Sehr interessant! Werde ich ansprechen. Das wäre natürlich wirklich gut. Denn die Estrichtrocknung ist nun fast abgeschlossen und es nochmal aufzureißen, wenn es auch nur 1 Quadratmeter ist, wäre ärgerlich und würde Zeit kosten.
Winniefred07.06.23 09:17
Es ist auch weiterhin bisher nichts passiert. Aber es sind zwei mögliche wenig invasive Lösungsansätze besprochen worden, zusammen mit dem Estrichleger:

1. Wasser auf die betroffenen Stellen gießen, alles 2 Tage beschweren und hoffen, dass sich der Teil dann senkt.
2. Estrich hinter der betroffenen Stelle schneiden und hoffen, dass sich der Teil davor dann senkt.

Hat sowas Aussicht auf Erfolg? Ich bin ja sehr skeptisch. Der Estrich liegt absolut in Waage, das habe ich mit einer 2m Wasserwaage kontrolliert. Da hat nichts geschüsselt im klassischen Sinne, also an den Ecken ist nichts hoch gekommen. Und wo nichts uneben ist, kann sich meiner Auffassung nach doch auch nichts senken? Und inzwischen ist der Estrich durchgetrocknet, das Programm endet morgen.
kati133707.06.23 09:42
Winniefred schrieb:

Und inzwischen ist der Estrich durchgetrocknet, das Programm endet morgen.
Ich glaube das sind 2 Paar Schuh. Laut unseres Bauunternehmers hat der Estrich auch nach dem Estrichprogramm noch Restfeuchte. Er ist vielleicht für manche Bodenbeläge "reif", aber ich weiß explizit, dass die bei uns noch Feuchtemessungen durchführen, bevor sie den Holzboden verlegen. Weil der Estrich dafür wirklich komplett trocken sein muss.
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