Hallo zusammen,
meine Freundin und ich sind bereits recht lange auf der Suche nach einem Grundstück für unser Eigenheim. Ein Neubaugebiet, das unsere Kriterien bzgl. zentraler Lage, Erschwinglichkeit und Größe entspricht liegt leider zwischen zwei Autobahnen (ca. 300m mit Lärmschutz nach Nordosten & 600m nach Nordwesten - (Breitengrad : 53.844413 | Längengrad : 10.597826)).
Die Gemeinde hat ein Lärmschutzgutachten in Auftrage gegeben. Gemessen wurde in 4m Höhe mit 1x1m Raster. Im Ergebnis werden in unbebautem Zustand die Orientierungswerte der Din 18005/2 (55dba / 45dba) überschritten, die Grenzwerte für Wohngebiete von 59 dba tagsüber allerdings eingehalten. Nachts wird der Grenzwert von 49dba überschritten, daher sollen Schlafzimmer zur lärmabgewandten Seite gebaut werden. Weitere Schallschutzmaßnahmen wären laut Gutachten nicht sinnvoll, da der Lärm als diffus beschrieben wird.
Habt ihr Erfahrungswerte, wie sich die Lärmbelastung im bebauten Zustand verändert bzw. sich diese Belastung anfühlt?
Könnt ihr aus eigener Erfahrung abschätzen, wie sinnvoll die Grenzwerte gewählt sind? Uns fehlt jedes Gefühl, abschätzen zu können, wie sehr uns der Lärm zukünftig stören, bzw. die Gesundheit belasten könnte.
Auf eure Antworten und Einschätzung freuen wir uns sehr
Viele Grüße und danke,
Chris
meine Freundin und ich sind bereits recht lange auf der Suche nach einem Grundstück für unser Eigenheim. Ein Neubaugebiet, das unsere Kriterien bzgl. zentraler Lage, Erschwinglichkeit und Größe entspricht liegt leider zwischen zwei Autobahnen (ca. 300m mit Lärmschutz nach Nordosten & 600m nach Nordwesten - (Breitengrad : 53.844413 | Längengrad : 10.597826)).
Die Gemeinde hat ein Lärmschutzgutachten in Auftrage gegeben. Gemessen wurde in 4m Höhe mit 1x1m Raster. Im Ergebnis werden in unbebautem Zustand die Orientierungswerte der Din 18005/2 (55dba / 45dba) überschritten, die Grenzwerte für Wohngebiete von 59 dba tagsüber allerdings eingehalten. Nachts wird der Grenzwert von 49dba überschritten, daher sollen Schlafzimmer zur lärmabgewandten Seite gebaut werden. Weitere Schallschutzmaßnahmen wären laut Gutachten nicht sinnvoll, da der Lärm als diffus beschrieben wird.
Habt ihr Erfahrungswerte, wie sich die Lärmbelastung im bebauten Zustand verändert bzw. sich diese Belastung anfühlt?
Könnt ihr aus eigener Erfahrung abschätzen, wie sinnvoll die Grenzwerte gewählt sind? Uns fehlt jedes Gefühl, abschätzen zu können, wie sehr uns der Lärm zukünftig stören, bzw. die Gesundheit belasten könnte.
Auf eure Antworten und Einschätzung freuen wir uns sehr
Viele Grüße und danke,
Chris
Guten Morgen zusammen, vielen dank für die rege Beteiligung! Tatsächlich ist es leider sehr schwierig auf der Hamburg <-> Lübeck Achse ein gutes Baugebiet zu finden, da entweder die Preise für die Gegend hier sehr hoch (Bad Oldesloe z.B. 340€/qm - Richtung Hamburg wirds nicht weniger) sind oder es sich um sehr kleine Baugebiete bzw. Restbebauung eines einzelnen Grundstücks zu auch nicht unbedingt günstigen Preisen handelt. Darüber hinaus gefällt uns der Gedanke, mit allen neu zu sein und wollen daher am liebsten in ein Baugebiet mit einer gewissen Größe.
Unser Plan ist es, bei verschiedenem Wetter und Wind immer mal wieder hinzufahren und mit einer Schallmesserapp im Handy zu "messen". Mir gefällt die Idee auch in anderen Neubaugebieten, die weiter von den Autobahnen weg sind bewusst zu lauschen. Bei gutem Wetter werden wir dann auch mal mit den Eigentümern der angrenzenden Grundstücke sprechen.
Für einen kompletten Naturmenschen, der Richtung Felder will ist die Gegend vermutlich tatsächlich nicht. Im Gebäude dürfte man mit (schallisoliereter) dezentraler Belüftung davon aber nichts mitbekommen, oder? Die Große Frage wird sein, wie sehr es uns beim Draußensitzen im Sommer stört.
Um uns nicht auf das Gebiet zu fixieren wenden wir uns aktuell an die in Frage kommenden Gemeinden zwecks Baugebietplanung der nächsten 1-3 Jahre. Gibt es da aus eurer Sicht noch weitere / bessere Möglichkeiten?
Grüße,
Chris
Unser Plan ist es, bei verschiedenem Wetter und Wind immer mal wieder hinzufahren und mit einer Schallmesserapp im Handy zu "messen". Mir gefällt die Idee auch in anderen Neubaugebieten, die weiter von den Autobahnen weg sind bewusst zu lauschen. Bei gutem Wetter werden wir dann auch mal mit den Eigentümern der angrenzenden Grundstücke sprechen.
Für einen kompletten Naturmenschen, der Richtung Felder will ist die Gegend vermutlich tatsächlich nicht. Im Gebäude dürfte man mit (schallisoliereter) dezentraler Belüftung davon aber nichts mitbekommen, oder? Die Große Frage wird sein, wie sehr es uns beim Draußensitzen im Sommer stört.
Um uns nicht auf das Gebiet zu fixieren wenden wir uns aktuell an die in Frage kommenden Gemeinden zwecks Baugebietplanung der nächsten 1-3 Jahre. Gibt es da aus eurer Sicht noch weitere / bessere Möglichkeiten?
Grüße,
Chris
Wer befürchtet, daß Lärm ihn krank macht, dem hilft Schallmessen im hörbaren Bereich nur sehr bedingt. Da ist das Wohlbefinden von Leuten die schon länger da wohnen und das Vorkommen sensibler Tierarten aussagekräftiger als was ein Mikrofon aufnimmt. Auch Kartierungen von Lärmbelastungen beschäftigen sich meist fokussiert mit hörbarem Lärm.
https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
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