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ᐅ Neubau: Welche Dämmung angemessen?


Erstellt am: 09.06.2011 10:46

Maya2011 09.06.2011 10:46
Hallo,

auch wenn es hier bereits ähnlich Fragen gab, öffne ich mal ein neues Thema.

Wir planen einen Neubau und sind nun dabei, die Dämmung in den Außenwänden, Keller, Dach etc. zu vergleichen.

Wir möchten Massiv bauen mit einem zweischaligen Mauerwerk aus Porenbeton.

Die Bauträgerfirmen dämmen die Außenwand alle mit Mineralwolle und einer Dicke zwischen 8 bis 14 cm, WLG 035.

Bei der Dachdämmung erfolgt immer eine Zwischensparrendämmung von 20-24 cm WLG 035. Und im Spitzboden wird das Dach nur bei gewünschtem Ausbau ebenfalls gedämmt. Dies wollen wir aber, falls es in unserem finanziellen Rahmen machbar ist, auch dämmen lassen.

Nun die erste Frage: könnt Ihr eine Dämmung mit Mineralwolle empfehlen? Und wenn ja, welche Dicke sollte man schon nehmen und sollte man eine WLG 032 verlangen???
Natürlich ist eine bessere Dämmung besser. Aber was macht wirklich Sinn, wenn ich Investitionskosten der möglichen Heizersparnis gegenüberstelle?


Dann haben wir uns auch von einem Bauingenieur beraten lassen, der individuell Häuser plant und bauen lässt. Der bekam bei den Angaben der Hausbaufirmen eine Krise.
Er empfiehlt eine Dämmung mit Polyurethanplatten der WLS 024 und 20-24 cm Stärke.
Für das Dach empfiehlt er mit dem gleichen Material eine komplette Aufsparrendämmung.

Dann hätte unsere Außenwand statt einem U-Wert von vielleicht 0,16 - 0,18 bei guter Mineralwolldämmung, mit dem Polyurethan einen U-Wert von 0,10- 0,12 (Laut infoprospekt).

Natürlich wäre das besser, aber bei seiner Hochrechnung würde uns das Haus so mind. 50.000 € mehr kosten und wäre für uns so nicht mehr finanzierbar.

Wir möchten es wirklich gut durchdenken und alles so richtig und sinnvoll wie möglich machen und wären Euch für fachmännische Antworten sehr sehr dankbar!

Maya

Bauexperte 09.06.2011 11:25
Hallo Maya,

Maya2011 schrieb:
Wir möchten es wirklich gut durchdenken und alles so richtig und sinnvoll wie möglich machen und wären Euch für fachmännische Antworten sehr sehr dankbar!
Was ist Dein primäres Ziel beim Hausbau? Warum soll es unbedingt ein zweischaliges Mauerwerk sein? Warum so viel Dämmung wie möglich? Was ist Dein Gedanke hinter allem?

Freundliche Grüße

E.Curb 09.06.2011 11:36
Hallo,

so pauschal ist es schwer bis gar nicht zu sagen, wie Du Dein Haus dämmen sollst. Das Gebäude muss als gesamtes Konstrukt betrachtet werden. Dazu gehört die Bautechnik (Dämmung der Gebäudehülle) sowie die Anlagentechnik (Heizung, Lüftung etc.). Beides muss aufeinander abgestimmt sein und zusammenpassen, um wirtschaftlich zu sein.

Also unbedingt einen Planer mit ins Boot holen. Am besten einen Unabhängigen, der nicht einfach irgendwas verkaufen will weil es gerade so angesagt ist.

Maya2011 schrieb:

Dann haben wir uns auch von einem Bauingenieur beraten lassen, der individuell Häuser plant und bauen lässt. Der bekam bei den Angaben der Hausbaufirmen eine Krise.
Er empfiehlt eine Dämmung mit Polyurethanplatten der WLS 024 und 20-24 cm Stärke.

Polyurethanplatten an die Außenwände kleben und dann verblenden ?
Maya2011 schrieb:

Für das Dach empfiehlt er mit dem gleichen Material eine komplette Aufsparrendämmung.

teuer...teuer....teuer....und macht nicht wirklich Sinn. Ich sehe keinen Vorteil einer Aufsparrendämmung

Gruß

Bonnat 09.06.2011 11:50
Hallo!
Maya2011 schrieb:
Natürlich wäre das besser, aber bei seiner Hochrechnung würde uns das Haus so mind. 50.000 € mehr kosten und wäre für uns so nicht mehr finanzierbar.

Wenn es für Euch nicht finanzierbar ist, ist es doch ohnehin vom Tisch. Ein guter Planer zeichnet sich auch dadurch aus, dass er sich von vornherein am gesetzten Kostenrahmen der Bauherren orientiert.

Zum Thema: 50000€ Mehrpreis NUR für die Dämmung - oder als gesamte Mehrkosten für das frei geplante Haus?

Ich weiss jetzt nicht wie groß ihr bauen wollt etc... Habt ihr denn schon eine ungefähre Vorstellung, wo ihr beim Energiebedarf rauskommen wollt?

Gruß
Peter

€uro 09.06.2011 14:01
Hallo,
Maya2011 schrieb:
...Natürlich ist eine bessere Dämmung besser. Aber was macht wirklich Sinn, wenn ich Investitionskosten der möglichen Heizersparnis gegenüberstelle?
Langfristige Einsparungen an Heizkosten sind nachhaltig nur durch Investitionen realisierbar. Welchen Aufwand man tatsächliche treiben sollte, bekommt man mit einer Wirtschaftlichkeitsberechnung heraus. Dabei muß es nicht immer gleich ein zertifiziertes PH sein. Fest steht, die Preise aller Energieträger werden künftig kräftig steigen. Die beste Energie ist immer die, welche nicht benötigt wird, d.h. Bedarfssenkung!
E.Curb hat es schon beschrieben: Gebäude, Anlagentechnik, Klimastandort und Nutzerverhalten bilden eine komplexe Einheit und sind sinnvoll nur in der Gesamtheit zu betrachten.

v.g.

Maya2011 09.06.2011 15:47
Hallo

und vielen Dank für die ersten Antworten.

Dann werde ich darauf so gut es geht reagieren:

Wir planen ein Haus mit ca. 150 m2 und Keller.
Heizsystem: Gasbrennwert plus Solar für Wasser und Heizung, Wasserführender Kamin, Fußbodenheizung, kontrollierte Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung.

Ziel unserer Dämmung: den Energieverbrauch schon gering zu halten, keine Schimmelbildung durch Wärmebrücken etc. zu riskieren. Insgesamt ein solides Haus, bei dem eine gute Mischung aus Isolierung und Heizung etc. gewählt wird.

Die Polyurethan-Dämmung auf dem Dach findet Ihr also wenig sinnvoll?
Aber ist eine Aufsparrendämmung nicht besser als eine Zwischensparrendämmung? Wo liegen evt. Vor- und Nachteile?

Ja, die Polyurethan-Platten sollen dann wohl an die Außenwand, so sonst die Mineralwolle hinkommt + Verblender.

Dieser besagte Bauingenieur macht diese Art der Dachisolierung auch bei Hausmodernisierungen. Ist das da evt. sinnvoller oder auch nicht? (Bekannte wollen mit ihm evt. modernisieren).

Die 50.000 gelten schon als Gesamtkosten, wobei das Haus dann auch nicht wirklich anders, besser aussieht als über einen Bauträger und auch kleiner ausfallen wird.
Dort haben wir für die Technik und Ausstattung die gleichen Angaben gemacht.

Einen verklinkerten Spitzdacherker, den wir schön finden (ich weiß, energetisch nicht sinnvoll, aber es soll einem ja auch noch gefallen, oder nicht?), setzte er mit mind. 9.000 € an....


Bin auf Eure Aussagen gespannt...
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