ᐅ Neubau Photovoltaik Doppelhaushälfte - Angebotsvergleich
Erstellt am: 30.01.22 12:18
Durran03.02.22 09:49
Alle paar Jahre die Anlage umrüsten macht keinen Sinn und so viel aufs Dach wie möglich kann man machen, muss man aber nicht.
Weil eine rentable Anlagengröße um eine nennenswerte Einspeisevergütung zu bekommen wird bei dem Dach gar nicht funktionieren.
Der Strompreis wird noch viel weiter steigen. Vielleicht auf 50 - 60 Cent. wir gehen heute schon in Richtung 40 Cent. Du speist für 6,8 Cent ins Netz ein und kaufst für 35 Cent zurück. Das ergibt doch gar keinen Sinn.
Rechne mit Wärmepumpe mal 8000 kWh Strom bei dir. Im Haus verbrauchst du Erfahrungsgemäß auch mehr Strom als in der Mietwohnung.
Bei einem Strompreis von derzeit 30 Cent, viele zahlen schon deutlich mehr, wären dies 2400 Euro Strom im Jahr.
Eine 10 kWP Photovoltaikanlage produziert etwa 10.000 kWh Strom im Jahr. Davon kannst du etwa ohne Speicher 3000 kWh selber verbrauchen.
Mit einem Speicher kannst du etwa 6000 kWh selbst verbrauchen.
Ein 10 kW Speicher kostet ca. 5500 Euro. Wo ist das Problem, nach 6 Jahren hat er sich schon gerechnet. Da du aber von drastisch weiteren Strompreiserhöhungen ausgehen kannst, Stichwort Elektrifizierung von Fahrzeugen und Heizsystemen, wird sich der Speicher deutlich eher in die Rentabilität hinein arbeiten.
Und 300 kWh Einspeisevergütung sind halt nur 200 Euro im Jahr. Das frisst jede kleine Erhöhung des Strompreises wieder auf.
In Zahlen:
Ohne Photovoltaik zahlst du 2400 Euro an deinen EVN.
Mit Photovoltaik ohne Speicher gehen noch 1500 Euro an deinen EVN.
Mit Photovoltaik und Speicher (10kW) gehen noch 600 Euro an deinen Stromlieferanten.
Ich bin immer für den Speicher und habe selbst auch einen. So bleibt man zumindest weitestgehend vor weiteren Strompreisaufschlägen halbwegs geschützt.
Weil eine rentable Anlagengröße um eine nennenswerte Einspeisevergütung zu bekommen wird bei dem Dach gar nicht funktionieren.
Der Strompreis wird noch viel weiter steigen. Vielleicht auf 50 - 60 Cent. wir gehen heute schon in Richtung 40 Cent. Du speist für 6,8 Cent ins Netz ein und kaufst für 35 Cent zurück. Das ergibt doch gar keinen Sinn.
Rechne mit Wärmepumpe mal 8000 kWh Strom bei dir. Im Haus verbrauchst du Erfahrungsgemäß auch mehr Strom als in der Mietwohnung.
Bei einem Strompreis von derzeit 30 Cent, viele zahlen schon deutlich mehr, wären dies 2400 Euro Strom im Jahr.
Eine 10 kWP Photovoltaikanlage produziert etwa 10.000 kWh Strom im Jahr. Davon kannst du etwa ohne Speicher 3000 kWh selber verbrauchen.
Mit einem Speicher kannst du etwa 6000 kWh selbst verbrauchen.
Ein 10 kW Speicher kostet ca. 5500 Euro. Wo ist das Problem, nach 6 Jahren hat er sich schon gerechnet. Da du aber von drastisch weiteren Strompreiserhöhungen ausgehen kannst, Stichwort Elektrifizierung von Fahrzeugen und Heizsystemen, wird sich der Speicher deutlich eher in die Rentabilität hinein arbeiten.
Und 300 kWh Einspeisevergütung sind halt nur 200 Euro im Jahr. Das frisst jede kleine Erhöhung des Strompreises wieder auf.
In Zahlen:
Ohne Photovoltaik zahlst du 2400 Euro an deinen EVN.
Mit Photovoltaik ohne Speicher gehen noch 1500 Euro an deinen EVN.
Mit Photovoltaik und Speicher (10kW) gehen noch 600 Euro an deinen Stromlieferanten.
Ich bin immer für den Speicher und habe selbst auch einen. So bleibt man zumindest weitestgehend vor weiteren Strompreisaufschlägen halbwegs geschützt.
Benutzer20003.02.22 10:08
nullhorn schrieb:
Ich war bisher der Meinung, wenn ich mir eine Photovoltaikanlage aufs Dach packe,
hol ich 70 - 80% für den Eigenverbrauch (auch mit Wärmepumpe) raus.Totaler Irrglaube. Winterergebnis einer 10er Anlage mit SW-Ausrichtung: 256/151/170 kWh (11/12/01). Wenn dann die Wärmepumpe richtig läuft, Licht an ist und gerne auch noch das E-Auto an der Wallbox hängt, geht nicht viel. Die Erträge kommen i.W. aus der Mittagszeit an sonnigen Tagen und nicht über den Tag verteilt.
nullhorn03.02.22 10:25
WilderSueden schrieb:
Für ein Süddach ohne Speicher finde ich 30% ganz ordentlich.Das mag ja richtig sein, aber das ist ja auch nicht mein Ansatz bzw. meine Frage.Meine Frage zielte ja darauf ab, wie ich höhere Autarkie erreiche, mit viel kw ohne Speicher oder mit weniger kw mit Speicher.
WilderSueden03.02.22 10:45
Das lässt sich pauschal nicht beantworten.
Wesentlicher Faktor dabei ist die Dachausrichtung und das Nutzungsprofil. Mit der Dachausrichtung hast du schon relativ gleichmäßig über den Tag Stromproduktion. Die große Frage ist jetzt, wieviel Strom deine Druckmaschinen etwa ziehen. Damit sich ein Speicher lohnen kann, muss es einen Zeitraum geben in dem du einen Photovoltaik Überschuss hast. Wenn deine Maschinen eine Last in der Größenordnung der Photovoltaik erzeugen, dann wäre ich eher skeptisch
Wesentlicher Faktor dabei ist die Dachausrichtung und das Nutzungsprofil. Mit der Dachausrichtung hast du schon relativ gleichmäßig über den Tag Stromproduktion. Die große Frage ist jetzt, wieviel Strom deine Druckmaschinen etwa ziehen. Damit sich ein Speicher lohnen kann, muss es einen Zeitraum geben in dem du einen Photovoltaik Überschuss hast. Wenn deine Maschinen eine Last in der Größenordnung der Photovoltaik erzeugen, dann wäre ich eher skeptisch
nullhorn03.02.22 12:22
WilderSueden schrieb:
Das lässt sich pauschal nicht beantworten.
Die große Frage ist jetzt, wieviel Strom deine Druckmaschinen etwa ziehen...Das sind alles Maschinen die an normalen Lichtstrom angeschlossen sind. Das sind Schneidplotter und eine Textlipresse die mit 150 - 200 Grad Folie auf Textil presst. Ich schätze dass der Plotter 0,5kw und die Presse 2,0kw braucht. Wie gesagt, die Maschinen laufen nur tagsüber und das tun sie ja jetzt auch schon in der Mietwohnung (Jahresverbrauch 4.000 kw).
Jetzt mach mer das doch mal an meinem Beispiel:
4.000 kw Verbrauch im Jahr (normaler Haushaltsverbrauch Tag/Nacht) ... sagen wir 5.000 kw
+ 3.000 kw Wärmepumpe im Jahr
= 7.000 - 8000 kw im Jahr Verbrauch
Hangman03.02.22 13:09
Die 7.000 - 8.000 kWh p.a. klingen realistisch. Ca ein Drittel davon sind für Maschinen die tagsüber laufen. Folgende grobe Schätzung:
Grundsätzlich: ein Speicher nutzt nichts, wenn die Photovoltaik zu klein ausgelegt ist um ihn zu füllen. Das gilt v.a. für die dunkle Jahreszeit. Und die Rentabilität von Photovoltaik liegt derzeit im Einkauf. Mehr als 1.400€ sollte das kWp nicht kosten, und ein wohlwollender Solarteur müsste bei 18 kWp auch für 1.200€/kWp anbieten können.
- Bei einer 18 kWp Anlage kommst Du ohne Speicher vermutlich auf 40-45% Autarkie. Also ungefähr 3.500 kWh Eigennutzung (bei 25 Cent = 875€ p.a.) und 14.500 kWh Einspeisung (bei 6,5 Cent = 942€ p.a.). Ergibt in Summe 1.817€ p.a..
- Bei 10 kWp mit Speicher kommst Du ggf auf 60% Autarkie. Also ca 4.500 kWh Eigennutzung (= 1.125€ p.a.) und 4.600 kWh Einspeisung (= 299€ p.a.). In Summe 1.424€ p.a.
- Bei 18 kWp mit Speicher kommst Du auf ca 70% Autarkie. Also ca 5.500 kWh Eigennutzung (= 1.375€ p.a.) und 11.400 kWh Einspeisung (= 741€ p.a.). In Summe 2.116€ p.a.
Grundsätzlich: ein Speicher nutzt nichts, wenn die Photovoltaik zu klein ausgelegt ist um ihn zu füllen. Das gilt v.a. für die dunkle Jahreszeit. Und die Rentabilität von Photovoltaik liegt derzeit im Einkauf. Mehr als 1.400€ sollte das kWp nicht kosten, und ein wohlwollender Solarteur müsste bei 18 kWp auch für 1.200€/kWp anbieten können.
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