ᐅ Neubau Massivhaus auf Bestandskeller
Erstellt am: 01.10.21 17:00
GeradeSchräg02.10.21 10:54
Also Streif baut auf jeden Fall auf einen Bestandskeller auf. Die haben ihr Haus in Mannheim abgerissen. Der Keller bleibt so wie es aussieht und dann kommt ein neues drauf.
Und im Allgemeinen ist das eine übliche Art wie man es auch bei uns teilweise macht.
Aber sag doch einmal warum das Streif Haus weg muss? Streif gehört meines Wissens nicht zum ganz günstigen Segment, sollte doch wie erwähnt locke 100 Jahre halten. Ggf. an Streif wenden, vll gibt es ja dort sogar noch Unterlagen, falls Ihr keine habt.
Und im Allgemeinen ist das eine übliche Art wie man es auch bei uns teilweise macht.
Aber sag doch einmal warum das Streif Haus weg muss? Streif gehört meines Wissens nicht zum ganz günstigen Segment, sollte doch wie erwähnt locke 100 Jahre halten. Ggf. an Streif wenden, vll gibt es ja dort sogar noch Unterlagen, falls Ihr keine habt.
Araknis03.10.21 16:12
Wir stehen aktuell vor einem sehr ähnlichen Projekt. Im ersten Step geht nun ein Statiker durch's Haus. Danach entscheidet sich, ob wir massiv aufbauen können oder Holzständerbauweise nehmen müssen. Letzteres machen einige Hausanbieter, aber genausoviele nicht. Wir haben bereits einige abgeklappert. Schon spannend, wie die Aussagen zwischen "kein Problem, wenn die Statik passt" und "könnt direkt ihr vergessen, das wird nix" auseinander gehen.
11ant03.10.21 18:44
Araknis schrieb:
Wir stehen aktuell vor einem sehr ähnlichen Projekt.Habe ich meine Brille schlecht geputzt ? - in Deiner Threadhistorie habe ich es gerade nicht gesehen.Araknis schrieb:
Im ersten Step geht nun ein Statiker durch's Haus. Danach entscheidet sich, ob wir massiv aufbauen können oder Holzständerbauweise nehmen müssen.Daß Holzrahmenbauweise (echte Holzständerbauweise bietet zumindest von den Big Names keiner an) signifikant leichter wäre oder sein müsse, ist ein Volksglaube, den ich (zumindest nüchtern) nicht teile. Manche Gedanken kann man nach meiner Vermutung wohl tatsächlich nur an Stammtischen entwickeln. Zu dem Thema hatten wir auch bereits einen Thread, den ich hier in Beitrag #6 auch schon erwähnte: https://www.hausbau-forum.de/threads/alter-keller-gekauft-traegt-er-nur-holzstaender-oder-auch-massiv.36418/Auch den Keller des hiesigen TE betreffend sehe ich keinen Anlaß, an der Eignung für ein modernes Haus beliebiger Bauweise zu zweifeln.
Araknis03.10.21 18:59
11ant schrieb:
Habe ich meine Brille schlecht geputzt ? - in Deiner Threadhistorie habe ich es gerade nicht gesehen.Die Brille funktioniert hervorragend. Es gibt noch keinen Thread, weil es außer dieser Aussage noch nichts zu berichten gibt.11ant schrieb:
Daß Holzrahmenbauweise (echte Holzständerbauweise bietet zumindest von den Big Names keiner an) signifikant leichter wäre oder sein müsse, ist ein Volksglaube, den ich (zumindest nüchtern) nicht teile.Echt? Das habe ich jetzt schon ein paar mal gehört, von fachlicher Seite allerdings nur von Fertighausanbietern. Wobei die aber nicht neutral sein dürften.11ant03.10.21 19:11
Araknis schrieb:
Es gibt noch keinen Thread, weil es außer dieser Aussage noch nichts zu berichten gibt.Deine Faktenbasis Bestandskeller zu zeigen, wäre allein schon genug berichtet, um Unsicherheiten zu vertreiben.Araknis schrieb:
Das habe ich jetzt schon ein paar mal gehört, von fachlicher Seite allerdings nur von Fertighausanbietern. Wobei die aber nicht neutral sein dürften.Hm, ob die überhaupt eine "fachliche Seite" sind - die kennen sich mit der anderen Seite des Vergleiches ja gar nicht so unbedingt auch aus. Und sie leben an dieser Stelle vom Volksglauben (und denken sich wohl "zu recht, es bleibt ja in der Familie" - schließlich ist es der gleiche Stammtisch, der ihre Produkte so gerne zu Papphäusern erklärt).Berlinho03.10.21 21:20
@All Vielen Dank für die rege Diskussionsbeteiligung.
Zunächst die Antwort auf die gestellte Frage, warum das Bestandshaus weg muss, wenn auch eine unbefriedigende:
Da gibt es einige Gründe, die eher emotionaler Natur und deshalb für den ein oder anderen nicht nachvollziehbar sind. Wir sind z.B. nicht bereit einen 6stelligen Betrag in eine Sanierung zu stecken. Dass Haus "fühlt" sich an wie aus Pappe. Alles knarrt, man hört jeden Schritt, die Wände sind dünn. Zusätzlich möchten wir unserer Familie, die wir gegründet haben, etwas hinterlassen und so ein Leben mit EINER Sorge weniger ermöglichen. Mir ist die Naivität bewusst, die in dieser Aussage steckt aber wir werden nichts unversucht lassen. Finanzielle Unabhängigkeit beginnt unsere Meinung nach mit Wohneigentum, dass möchten wir erschaffen und wir sind nicht davon überzeugt, dass die bisherige Substanz auch noch in 30/40 Jahren "bewohnbar" ist oder unserem hehren Ziel gerecht wird.
Ums kurz zu machen und auch weitere Off-Topic-Diskussion dazu abzukürzen: Die Entscheidung steht, so irrational sie für manch anderen klingen mag.
Vielen Dank für die Verlinkung. Ich schaue mir das direkt an. Und ja - Ich sollte das als Selbstdisqualifikation des Anbieters sehen. Guter Ansatz! 😀
Danke für den Hinweis. An Streif Haus Haus selbst hatte ich noch gar nicht gedacht, obwohl wir eigentlich Massiv bauen wollen - Wieder sone subjektive Gefühlssache. Das scheint aber eine echte Option zu sein :-)
@all Gibt es vielleicht noch Ideen mit Unternehmen in/um Berlin, wo Ihr selbst wisst, dass die sowas machen oder aber wo die Erfahrung gezeigt hat, dass der Anbieter auch "unkonventionellere" Projekte angeht, auch wenn das "unkonventionell" wohl Interpretationssache ist!?
Schöne Grüße und vielen Dank für das Engagement <3
Zunächst die Antwort auf die gestellte Frage, warum das Bestandshaus weg muss, wenn auch eine unbefriedigende:
Da gibt es einige Gründe, die eher emotionaler Natur und deshalb für den ein oder anderen nicht nachvollziehbar sind. Wir sind z.B. nicht bereit einen 6stelligen Betrag in eine Sanierung zu stecken. Dass Haus "fühlt" sich an wie aus Pappe. Alles knarrt, man hört jeden Schritt, die Wände sind dünn. Zusätzlich möchten wir unserer Familie, die wir gegründet haben, etwas hinterlassen und so ein Leben mit EINER Sorge weniger ermöglichen. Mir ist die Naivität bewusst, die in dieser Aussage steckt aber wir werden nichts unversucht lassen. Finanzielle Unabhängigkeit beginnt unsere Meinung nach mit Wohneigentum, dass möchten wir erschaffen und wir sind nicht davon überzeugt, dass die bisherige Substanz auch noch in 30/40 Jahren "bewohnbar" ist oder unserem hehren Ziel gerecht wird.
Ums kurz zu machen und auch weitere Off-Topic-Diskussion dazu abzukürzen: Die Entscheidung steht, so irrational sie für manch anderen klingen mag.
Vielen Dank für die Verlinkung. Ich schaue mir das direkt an. Und ja - Ich sollte das als Selbstdisqualifikation des Anbieters sehen. Guter Ansatz! 😀
Danke für den Hinweis. An Streif Haus Haus selbst hatte ich noch gar nicht gedacht, obwohl wir eigentlich Massiv bauen wollen - Wieder sone subjektive Gefühlssache. Das scheint aber eine echte Option zu sein :-)
@all Gibt es vielleicht noch Ideen mit Unternehmen in/um Berlin, wo Ihr selbst wisst, dass die sowas machen oder aber wo die Erfahrung gezeigt hat, dass der Anbieter auch "unkonventionellere" Projekte angeht, auch wenn das "unkonventionell" wohl Interpretationssache ist!?
Schöne Grüße und vielen Dank für das Engagement <3
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