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ᐅ Neubau Lichtplanung und Umsetzung


Erstellt am: 07.06.2016 23:04

fach1werk 16.03.2018 20:09
Wir haben eine einzelne Arbeitsleuche mit wesentlich mehr Kelvin. Ich würde sagen, man bleibt länger munter und kann länger damit arbeiten als mit wärmerem Licht. Komme ich nachts nach Hause und dieses Licht ist an, so sieht dieses Fenster einfach scheußlich aus.

Wir hatten im alten Haus eine Art "Tangobeleuchtung" für den Hausherrn, der morgens immer erst nach einem Heißgetränk langsam zu sich kommt. Bei hellem Arbeitslicht würde er sich bestimmt in Rauch auflösen. Das Licht war abweichend hoch warmtonig mit bescheidenen Lumenzahlen. Dort saß der Hausherr mit besonderer Zufriedenheit.

Von einem guten Lichtplaner erwarte ich persönlich, dass er auf solche spezifischen Bedürfnisse eingeht und nicht sein persönliches Designding etablieren möchte. Alle Beleuchtungsbedürfnisse über einen gestalterischen Kamm scheren?

Viele Grüße Gabriele

Alex85 16.03.2018 21:01
Eine Lichtfarbe durchzuziehen mag ja nicht falsch sein, aber das Licht nicht der Aufgabe anzupassen ist doch merkwürdig, wenn man dies schon gezielt planen will?
Ich finde daher die Idee, verschiedene Farben mit verschiedenem Zweck vorzuhalten, nicht gerade abwegig. Gleichzeitiger Betrieb wäre wohl merkwürdig.
11ant schrieb:
... oder haut sie dem Konstrukteur um die Ohren, bis er lernt, wofür es Normen gibt: für die Modularität in Form der Trennbarkeit von Fassung und Birne zum Beispiel.

Festverbaute LEDs erlauben Lampenformen, die zuvor undenkbar waren.
Das Prinzip "Form follows function" ist über Bord gegangen.

jansens 17.03.2018 07:23
.

Ich meine Leuchtmittel, die sich in der Farbtemperatur anpassen lassen (idR LED).

Ich empfinde 2,7k als angenehm. Aber klar, alsArbeitslicht in der Küche Grenzwertig und je nach Küchendesign auch nicht passend. Daher zB alles jetzt in 2,7k auslegen, aber die Möglichkeit offen lassen, die Küchenbeleuchtung anpassbar zu machen. Da gibt es mittlerweile doch wohl genug Leuchtmittelauswahl als Philllips Hue, oder?

R.Hotzenplotz 18.03.2018 15:49


Also gibt es Leuchtmittel, die man in ihrer Farbtemperatur wechseln kann? Braucht man dann neben dem Dimmaktor noch einen weiteren Aktor für den Wechsel der Farbtemperatur oder wie wird das technisch realisiert? Ich finde das für das Büro und den Wohn- und Essbereich sehr sinnvoll. Für die anderen Bereiche glaube ich, dass es ausreicht, sich eine Farbe auszusuchen.

R.Hotzenplotz 18.03.2018 17:22
Habe mal einen Vorschlag erarbeitet:

Garage:
5300 Kelvin


Außenbereich:
4000 Kelvin


Flure & Garderobe:
Einbauleuchten: 3500 Kelvin
Treppenleuchten: 3500 Kelvin
Wandleuchte: 2700 Kelvin


Büro:
3500 Kelvin


Küche:
Einbauleuchten: 3500 Kelvin
Pendelleuchten: 2700 Kelvin
Wandleuchte: 2700 Kelvin



Wohn- und Esszimmer:
2700 Kelvin



Kinderzimmer:
2700 Kelvin



Bäder:
3500 Kelvin



Ankleide:
3500 Kelvin



Schlafzimmer:
2700 Kelvin


Beim Flur bin ich mir nicht sicher..... für Küchen wird auf einschlägigen Webseiten sogar mehr als 3500 Kelvin empfohlen. Aber 4000 und mehr traue ich mich irgendwie nicht.

Ich finde krass, wie weit die Meinungen auseinander gehen - nicht um Nuancen sondern kilometerweit. Der eine will das ganze Haus in 2700 Kelvin verplanen, der Nächste sagt, Bäder und Küchen unter 4000 Kelvin gehen gar nicht......

Mycraft 18.03.2018 17:55
Tja Geschmäcker sind eben verschieden. Vieles ist auch Situationsabhängig. Mal ist im selben Raum 2700 Mal 3500 angebracht. Je nach derzeitiger Nutzung.
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