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ᐅ Neubau für 900€ pro m2 bauen möglich?


Erstellt am: 03.09.24 21:04

MachsSelbst25.11.24 09:05
Ottowillswisse schrieb:

Wie kann dann z.B Heinz von Heiden Schlüsselfertig so günstig sein? Die wollen doch auch Geld verdienen. Ich habe im Anfangspost auch die Ausstattung beschrieben, die ist schon sehr Kostengünstig, ich kann mir kaum Vorstellen dass so ein Haus mit der Ausstattung 3.000€ pro m2 kostet

Nö, kostet es auch nicht. Town & Country, ich würde meinen der Hauptwettbewerber von Heinz von Heiden in der relevanten Zielgruppe, liegt beim Flair 152 in einer mittelpreisigen Region (Hannover z.B.) ab 1.800 EUR/m². Konkret sind es 272.500 EUR für 152m², schlüsselfertig, ohne Sonderwünsche.

Warum das so günstig geht, ist einfach. Zum einen haben solche "Volumenhersteller" deutlich bessere Konditionen im Großhandel, als der kleine Handwerker nebenan, weil einfach Volumen umgesetzt wird. Wenn ich zum Großhändler gehe und möchte 10 Paletten Steine kaufen, krieg ich ganz andere Preise, als wenn Town & Country anklopft und sagt "Pass auf, ich nehme dich als Lieferanten und nehme dir, sagen wir 10.000 Paletten im Jahr ab. Mach mir mal nen guten Preis..."

Zum anderen kann man mit seiner Marktmacht die Zulieferer und Subunternehmen im Preis drücken, bis an die Schmerzgrenze. Für den Handwerker hat das den Vorteil, dass er sich über seine Auslastung wenig Gedanken machen muss. Dafür muss er Abstriche beim Gewinn in Kauf nehmen.
Aber das ist üblich. Großkunden/Stammkunden, die Mitarbeiter zuverlässig weite Teile des Jahres auslasten, bekommen auch bei uns wesentlich bessere Preise, als der Laufkunde. Der Laufkunde zahlt richtig...
Und da zieht es eben mehr, wenn Heinz von Heiden anklopft, die in der Region, keine Ahnung 100 Häuser im Jahr bauen, als Architekt Willibald von Willihausen, der 2 bis 3 Häuser pro Jahr betreut. So funktioniert das nun mal.

Zumindest bei Town & Country hat sich man sich inzwischen auch bei den Stadtvillen im OG auf Trockenbau eingeschossen. Wer gemauerte Wände im OG haben möchte, zahlt drauf, usw.

Und zu guter Letzt, muss man sich darüber im Klaren sein, dass bei diesen Anbietern eben nicht alles mit drin ist, was der Bauherr sich fürs bezugsfertige Haus wünschen könnte. Wer nur noch den Schlüssel rumdrehen möchte oder den kompletten Grundriss umplanen will, ist bei Heinz von Heiden und Town & Country einfach falsch. Sonderwünsche werden da einfach teurer als bei der Konkurrenz. Weil man individuelle Sonderwünsche nicht mit großem Volumen einkaufen kann und es auch gar nicht vorgesehen ist, dass ein Architekt den Standardgrundriss komplett umwirft und neu plant.
mayglow25.11.24 11:03
Ottowillswisse schrieb:

Hallo Community,

entschuldigt dass ich mich erst 3 Monate später wieder melde. Ich bin kürzlich wieder mit dem Bauherr ins Gespräch gekommen und er hat mir dabei gesagt dass er selbst als Maurer arbeitet und Freunde hat in den einzelnen Gewerken wodurch zwar alles durch Fachkräfte gemacht wurde er sehr geringe Lohnkosten hatte, und praktisch nur Materialkosten bezahlen musste. Meine Frage lautet: Haltet ihr es für möglich so ein Haus mit Eigenleistung bei Bodenbelägen und Malerarbeiten für 1.700€ pro m2 Wohnfläche zu bauen?

Viele Grüße
Der Nachbar hat also sehr sehr sehr viel mehr an EL gebracht als du kannst und willst. Ich halte die 900€/qm an einigen Stellen vermutlich schon schön gerechnet (in die Richtung sind ja "nur" hier x Euro und "nur" dort x Euro, die dann nicht eingeflossen sind in die Gesamtrechnung. Vielleicht zT Material gerechnet, aber nicht, was er den Leuten noch in die Hand gedrückt hat. Oder wo er im Gegenzug wem anders aushilft etc, ggf manche Dinge einfach "vergessen" beim zusammenrechnen der Kosten)

Grundliegend halte ich deinen Preis für schwierig mit nur EL bei Wänden und Böden. Das ist ja quasi gar nichts an EL. (Sorry das so zu sagen) Der Kollege hat sicherlich auch die Expertise zu Abläufen am Bau, hat vermutlich selbst die Bauleitung übernommen, etc pp. Hat vermutlich die Geräte oder Kontakte, wo er sich was leihen kann, vielleicht noch offene Gefälligkeiten bei jemandem. Kann vielleicht auch günstig Restmaterial wo abgreifen. Habt ihr die Zeit und Muße dafür ähnliche Voraussetzungen zu schaffen? Wenn ich das richtig verstehe, habt ihr diese Expertise und Kontakte nicht und müsstet das vermutlich alles einkaufen. Das ist dann einfach eine ganz ganz andere Situation.

Also meine Einschätzung: Für jemanden wie mich, also normalsterblichen Sesselpupser, der null Kontakte ins Handwerk hat und gerade stolz wie bolle ist, 90qm Laminat "einigermaßen passabel" zu verlegen, halte ich 1700€/qm nicht für realistisch
11ant25.11.24 14:07
Frauke187 schrieb:

Das machen beim Klempner auch nur die Hilfskräfte.
Hilfskräfte gibt es bei Bauunternehmern und bei Trockenbauern, Klempner (GWS wie HLK) haben Auszubildende.
11ant25.11.24 15:37
MachsSelbst schrieb:

Zum anderen kann man mit seiner Marktmacht die Zulieferer und Subunternehmen im Preis drücken, bis an die Schmerzgrenze. [...]
Und da zieht es eben mehr, wenn Heinz von Heiden anklopft, die in der Region, keine Ahnung 100 Häuser im Jahr bauen, als Architekt Willibald von Willihausen, der 2 bis 3 Häuser pro Jahr betreut. So funktioniert das nun mal.
Ach, beim geschätzten Freiherrn von W. baut man in einem eingespielten Mannschaftskader statt mit ständig wechselnden Neueinkäufen von Drittligisten, gezahlt wird pünktlich und nicht an der Schmerzgrenze. Guten Handwerkern können die Discount-Subsklaventreiber gestohlen bleiben. So funktioniert das.
MachsSelbst schrieb:

Zumindest bei Town & Country hat sich man sich inzwischen auch bei den Stadtvillen im OG auf Trockenbau eingeschossen. Wer gemauerte Wände im OG haben möchte, zahlt drauf, usw.
Wer gemauerte Wände im OG oder DG als Qualitätsmerkmale schätzt, hat meine Beiträge "Leichtbauwände in Massivhäusern?" und "Planänderung: Aus der Beton- soll eine Holzdecke werden" nicht gelesen und ist ein gefundenes Fressen für Big Names und semiseriöse Bauunternehmen.
MachsSelbst schrieb:

Und zu guter Letzt, muss man sich darüber im Klaren sein, dass bei diesen Anbietern eben nicht alles mit drin ist, was der Bauherr sich fürs bezugsfertige Haus wünschen könnte. Wer nur noch den Schlüssel rumdrehen möchte oder den kompletten Grundriss umplanen will, ist bei Heinz von Heiden und Town & Country einfach falsch. Sonderwünsche werden da einfach teurer als bei der Konkurrenz. Weil man individuelle Sonderwünsche nicht mit großem Volumen einkaufen kann und es auch gar nicht vorgesehen ist, dass ein Architekt den Standardgrundriss komplett umwirft und neu plant.
Sowohl Town & Country als auch Gabrieles Lieblingsheinz kalkulieren ihre Produkte so, daß auch die Zielgruppe der "Einzugsfertig"-Kunden gerne zuschlägt - nur natürlich nicht dieselben wie bei Viebrockhaus oder Baufritz. Sonderwünsche im Sinne von "Opposition gegen die Bauleistungsbeschreibung" sind bei allen Big Names ausreichend abschreckend bepreist, sonst funktionieren die von Dir ansonsten zutreffend beschriebenen Volumeneffekte nicht mehr. Das "Unverbesserliche" (gemeint ist: das nur minimalst Veränderbare) ist genau die Reinform des Typenhauses, wie man sie auch besser nicht verwässern sollte. Bei wem die Änderungs- und Ummusterungsliste den Rahmen von dreimal drei Feenwünschen sprengt, der fährt mit einer Individualplanung anbieterunabhängig günstiger als mit einer Verbiegung eines Katalog-Bauvorschlages. Die richtige Auswahl des Bauunternehmens / Hausherstellers beginnt stets damit, diesen nicht im falschen Genre zu suchen. E-Gitarristen für ein Sinfonieorchester zu casten, ist einfach bereits im Ansatz verkehrt, wie ein Boot an einem Flughafen zu Wasser zu lassen. Die Websites machen es den Kunden doch einfach: da muß man nur die abgebildeten glücklichen Baufamilien mit sich selbst vergleichen - dann weiß man, welche Anbieter passen.
mayglow schrieb:

vielleicht auch günstig Restmaterial wo abgreifen.
Restpostenfliesen für den Hauswirtschaftsraum. Das kann man für jeden Bereich durchspielen, wo da überhaupt Potential ist.
mayglow schrieb:

ggf manche Dinge einfach "vergessen" beim zusammenrechnen der Kosten
Das ist der unangefochtene Platz 1, den die meisten Milchmädchenrechnungen der Eigenleistungs- und Einzelvergabeträumer gemeinsam haben. Auf Platz 2 die Variante: "wir können an den Punkten x, y und z etwas sparen - davon gönnen wir uns dann ein paar Quadratmeter mehr" (am liebsten als Moppeldoppelgarage neben dem Bodenplattenhaus, vom Geld für den "eingesparten" Keller).
Ottowillswisse25.11.24 15:48
Danke für die Antworten, jetzt bin ich mir sicher dass ein Architekten Massivhaus Neubau für mich keine Option ist. Zu Heinz von Heiden, wenn ich es richtig verstanden ist Heinz von Heiden eine Gute Option wenn man sich mit günstigen Baumaterialien zufrieden gibt und keine (großen) Aufmusterungswünsche hat. Ist dies so Richtig? Gibt es auch die Option abzumustern? Zum Beispiel beim günstigsten Bungalow mit über 100m2 dem Unverbesserlichen B760 macht eine kleine Photovoltaikanlage doch keinen Sinn aus finanzieller Sicht, mein Onkel arbeitet als Tischler und hat mir schon Angeboten mir die Fenster gegen Materialkosten und einen kleinen Obolus einzubauen. So etwas wie Rollläden brauch ich auch nicht wirklich.
nordanney25.11.24 15:59
Ottowillswisse schrieb:

Zum Beispiel beim günstigsten Bungalow mit über 100m2 dem Unverbesserlichen B760 macht eine kleine Photovoltaikanlage doch keinen Sinn aus finanzieller Sicht, mein Onkel arbeitet als Tischler und hat mir schon Angeboten mir die Fenster gegen Materialkosten und einen kleinen Obolus einzubauen. So etwas wie Rollläden brauch ich auch nicht wirklich.
Da geht bestimmt was. Aber wenn Du 1.000€ für die Photovoltaikanlage und 5.000€ für die Fenster gutgeschrieben bekommst, könnten sich die Fenster für 8.000€ vielleicht nicht lohnen.
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