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ᐅ Neubau: Dachgeschoss Ausbaufähig oder nicht


Erstellt am: 09.04.2017 09:35

Thomas1980 09.04.2017 09:35
Hi,

wir wollen ein Einfamilienhaus mit 2 Vollgeschossen plus Satteldach (als drittes Geschoss) ohne Keller (wegen Grundwasser) bauen.
Das Dachgeschoss hatten wir bis jetzt als Kaltdach ohne Drempel mit 35 Grad Dachneigung vorgesehen (Dächer müssen laut Bebauungsplan mindestens 35 Grad haben und dürfen einen Drempel bis 1.20 haben )

Die Obere Geschossdecke wird aus Holz sein - dort wird dann auch die Dämmung eingebaut. Das Dachgeschoss wird bis 2kN/qm belastbar sein, sodass man es gut als Stauraum für unempfindliche Dinge nutzen kann.

Wir überbauen ca. 100qm Grundfläche und werden über die zwei Geschosse verteilt ca. 165qm Wohnfläche haben. Das reicht uns eigentlich aus.

Wir stellen uns jetzt allerdings noch mal die Frage, ob es nicht besser ist, das Dachgeschoss so zu gestalten, dass es als Wohnfläche genutzt werden kann:

* Obere Gecshossdecke aus Beton
* Fußbodenheizung Verlegen / Elektro vorsehen
* Dämmung im Sattedach
* Drempel vorsehen
* Dachneigung von 35 auf 38


Diese Möglichkeit hätten wir später sicher nicht mehr.

Den Platz brauchen wir jetzt zwar nicht dringend - könnten uns aber vorstellen dort einen "Entspann/Freizeit-Bereich" einzurichten. Außerdem würde dort Platz entstehen, in in den unsere Heiztechnik verlagert werden kann und echter Stauraum (Dinge im Kaltdach lagern ist doch recht schwierig).

Danke für Eure Gedanken/Meinungen zu der Fragestellung

Nofret 09.04.2017 09:41
Ich würde das auf jeden Fall ausbaufähig gestalten - IMHO ist es immer sinnvoll sich Optionen offen zu halten, statt zu begrenzen.

Thomas1980 09.04.2017 10:07
Was muss man denn jetzt mindestens tun, um es ausbaufähig zu gestalten?

Kann bspw. die m.E. nach günstigere Holzdecke bleiben? Sollte ich jetzt ggf. nur in die Mehrkosten von Drempel und Dachneigung investieren? Die Holzbalkendecke kann ja dann später flexibler für den Treppenanschluss geöffnet werden ... Jetzt würden wir den Dachboden mit einer Bodenauszugstreppe erschließen

Nofret 09.04.2017 14:52
Das solltest Du mit eurem Architekten besprechen. Die Treppe würde ich jetzt schon einbauen - ruhig als günstige Holztreppe - auf den Leitern ist der Dachboden nur sehr mühselig als Abstellraum zu nutzen.

Du kannst Dir z.B. auch überlegen Sanitärleitungen bis hoch zu ziehen um evt. ein Bad einbauen zu können.

Nordlys 09.04.2017 21:25
Es Ist kein Problem, eine Holzdecke von oben nutzbar zu machen. Bretter darauf, und es geht. Die Treppe nach oben und ein kleiner Flur oben mit Wand und Tür wirklich sofort. Strom auch hoch. Velux nicht vergessen. Heizung und Wasser bzw. Abwasser, falls nicht zu teuer, auch schon hoch. Oben kann es mit Heizkörpern gehen. Karsten

Thomas1980 14.05.2017 11:52
Danke für die Antworten. Wir haben noch mal überlegt: Wir wollen den Dachboden als vollwertigen Stauraum nutzen. Kein Wohnraum. D.h. der Dachraum muss isoliert werden, damit man dort auch Sachen lagern kann, die nicht feucht oder sehr heiß/kalt werden dürfen. Maximal wollen wir den Raum als optionalen "Freizeitraum" nutzen zum "Basteln" oder "Werkeln". D.h. eine Möglichkeit zum Anschluss eines Heizkörpers wollen wir vorbereiten.

Gleichzeitig soll der Dachaufbau Kostengünstig bleiben --> Nageplattenbinder als Studiobinder/Stauraumbinder.

Nun zu meinen Fragen an Euch:

Kalt/Warmdach

Die für das Wohngebäude relevante Dämmung nach Energieeinsparverordnung ist also nach wie vor in der oberen Geschossdecke untergebracht. Wie gestaltet man jetzt die Isolierung des Studiobinder-Dachstuhls. Sollte man das dann als Warmdach ausbilden

Lüftungskonzept

Ich würde dann an den beiden Giebelfenstern eine Zwangsbelüftung einbauen (RegelAir o.ä.), damit in gewisser Luftaustausch gewährleistet ist, sollte der Dachraum eine längere Zeit nicht betreten werden.

Dachzugang

Die Binder werden mit einem Abstand von ca. 1 Meter verlegt. Wie breit darf die Einschubtreppe da maximal sein? Reicht eine 80er-Einschubtreppe aus, um den Dachraum komfortabel betreten zu können, oder empfehlt Ihr eine breitere Luke? (Das ist dann aber wieder schwierig wegen der Statik usw)

Eigenleistung

Ist es empfehelswert, die Dachausbau Arbeiten (Verlegen von Rauspund als Bodenbelag, Isolierung des Dachs, Anbringen von Sperrbahnen / Gipskartonplatten) in Eigenleistung zu machen um ein paar Euros zu sparen?


Dank & Gruß
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