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ᐅ Neubau Außenfassade Klinker/ Putz


Erstellt am: 28.01.2015 07:27

derstefanm 28.01.2015 07:27
Hallo, wir stecken gerade in der Planungsphase für den Neubau eines Einfamilienhaus in Owl. Nun kommt unweigerlich die Frage ob die Außenfassade in Putz d.h. einschalig mit WDVS oder zweischalig mit holländischen Klinker verkleidet werden soll. Angestrebt ist ein Kfw 70 Standard. Eigentlich stand für uns schon fest das es Klinker werden sollte da dieser deutlich besser "atmet" und ich bisher von den zugeschnürten Putzfassaden nicht sonderlich angetan War, was auch die Instandhaltung betrifft. Nun sagte aber ein Bauunternehmer zu mir dass es durchaus Putzfassaden gäbe die mit dem ersten Anstrich 30 Jahre halten. Und in Verbindung mit einer LW Wärmepumpe und integrierter Wohnraumlüftung wäre dies ja dann allemal vertretbar. Zumal auch die Kosten für eine Putzfassade 10 - 15000€ unter der Klinmerfassade liegen. Nun meine Frage; welcher Aufbau von WDVS Systemen ist der langlebigste und jetzt nicht nur das Dämmmaterial gemeint sondern auch der Putz und die Farbe. Das spielt ja auch eine große Rolle.
Ich Danke schon mal für eure Antworten....

nordanney 28.01.2015 08:58
derstefanm schrieb:
. Eigentlich stand für uns schon fest das es Klinker werden sollte da dieser deutlich besser "atmet" und ich bisher von den zugeschnürten Putzfassaden nicht sonderlich angetan War, was auch die Instandhaltung betrifft.
Seit wann atmen denn Steine?

Bauexperte 28.01.2015 10:24
Hallo,
derstefanm schrieb:

Eigentlich stand für uns schon fest das es Klinker werden sollte da dieser deutlich besser "atmet"
Interessantes statement
derstefanm schrieb:

Nun sagte aber ein Bauunternehmer zu mir dass es durchaus Putzfassaden gäbe die mit dem ersten Anstrich 30 Jahre halten.
Diese Aussagen stehen schon lange im Raum; halte sie aber nicht für wirklich belastbar. Allerdings kannst Du die Langlebigkeit mit einem Fungizid-Algizid-Anstrich erhöhen; diese Anstriche gibt es auch auf ökologischer Basis. Bei der Berechnung des Kosten-/Nutzenverhältnisses solltest Du immer die Kosten der Verblendung dem zu erwartenden Streichintervall bei einem Putzbau gegenüber stellen; die Technik hat in diesem Vergleich nichts zu suchen.

Wir haben die Erfahrung gemacht, daß es beim Verschmutzungsgrad/den Reinigungsmöglichkeiten erheblich auf die Bestellung des Hauses auf dem Grundstück sowie die Anzahl der Geschosse ankommt. Beispiel: liegt die Wetterseite im Norden, wird an dieser Stelle auch noch die Garage gesetzt und es handelt sich um einen klassischen I-Geschosser reicht in aller Regel eine regelmäßige Behandlung der Nordfassade mittels Hochdruckreiniger. Leicht zu gängig für den Privatmann und auch leicht zu händeln für Menschen mit zwei linken Händen.

Anders sieht es aus, wenn das zu gestellende Gebäude - was ich für OWL aber nicht wirklich sehe - im Einzugsbereich von Kohle oder Industrie steht. In diesen Fällen nutzt Dir aber auch ein Verblendstein nicht wirklich etwas; er "gaukelt" Dir allenfalls eine "saubere" Fassade vor. Denn auch der Klinker nimmt Regenwasser auf, trocknet dann ab und belässt den Schmutz im Klinker. Deshalb sehen vor allem weiße Verblendfassaden nach kurzer Zeit häufig "dreckig" aus.

Grüße, Bauexperte

derstefanm 29.01.2015 03:42
Na mit dem atmen meine ich das eine zweischalige Bauweise in Verbindung mit Klinker mehr diffusionsoffen ist und Feuchtigkeit besser abtransportiert werden kann.
Wie sieht es denn mit dem Dämmmaterial aus; gibt es da Unterschiede von der Langlebigkeit her? Ist nur der Anstrich so entscheidend?

DerBjoern 29.01.2015 10:48
Die Feuchtigkeitsdiffusion der Wände kannst du ignorieren. Nichtmal 1% der Feuchtigkeit die im Haus entsteht diffundiert durch die Wände heraus. Ob jetzt mit Klinker 0,3% und mit WDVS nur 0,2% durch die Wände geht ist gehoppst wie gewackelt. Die Feuchtigkeit verlässt das Haus nur durch Abfluss und Lüften!

Sunny 29.01.2015 22:03
Was mir dazu noch einfällt, wäre ein Fahrrad was ungünstig umstürzt und somit ein Loch in die Putzhülle schlagen kann. Was bei Klinker wohl vollkommen ausgeschlossen wäre.
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