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Erstellt am: 04.10.18 23:02

M
Mottenhausen
06.10.18 08:37
Zaba12 schrieb:
Die beschriebene Nähe zu Köln und Bonn, nä is klar. Du empfindest also 50 min nach Bonn und 1:10 min nach Köln als nah? Landshut wäre dann für Dich Münchner Umland oder was?

Äm, dann muss ich noch mal nachsehen, hatte hier von wesentlich kürzeren Entfernungen gelesen.
A
armmitcharme
06.10.18 09:15
11ant schrieb:
Passivhaus ODER Kachelofen.
: Kannst du mir kurz erklären wieso? Ich habe ja keine Ahnung und verstehe es nicht.
Y
ypg
06.10.18 10:22
armmitcharme schrieb:
: Kannst du mir kurz erklären wieso? Ich habe ja keine Ahnung und verstehe es nicht.

Kachelofen wäre in einem Passivhaus undenkbar wegen der Hitze, die sich staut.
Allerdings weiß ich es nicht genau: mag sein, dass man einen Kachelofen als Hauptheizung nutzen kann.
A
armmitcharme
06.10.18 10:34
ypg schrieb:
dass man einen Kachelofen als Hauptheizung nutzen kann.

Das war eigentlich mein Plan. Wir hatten mal ein Passivhaus mit Pelletofen, ging prima, ich dachte stattdessen den Kachelofen. Aber das werde ich dann mit den Fachleuten besprechen sobald es so weit ist.
M
mabuse
06.10.18 10:48
Also bezüglich Verdienstmöglichkeiten als Hausarzt kann ich einige Zähne ziehen. Im Gegensatz zu den Unkenrufen einiger Zeitungen, Ärzte usw. ist der Verdienst eines Hausarztes gerade auf dem Land immer noch recht gut. Es kommt vielleicht darauf an mit wem man sich vergleicht, aber ein schönes Häuschen und ein komfortables Leben sind definitiv drin, zumal ihr jetzt anscheinend nicht so die Porschefahrer zu sein scheint. Das mit den Rentnern als Tod einer Praxis stimmt so definitiv nicht. Zusatzbezeichungen sind schön und gut, aber der Tage hat nur 24h, will sagen: mit der klassischen Hausarztmedizin hat man gerade auf dem Land mehr als genug zu tun, für Extrahobbies bleibt da oft schlicht zu wenig Zeit, oder aber man ist halt kein klassischer Landarzt mehr (was für die Leute auf dem Land eher schlecht wäre). Viel wichtiger als Zusatzbezeichnungen ist eine ausreichende Patientenzahl, das ist der Dreh- und Angelpunkt in der Wirtschaftlichkeit einer vA über Pauschalen funktionierenden Abrechnung.
Das einzige was zu bedenken ist: es werden auf dem tiefen Land wenn es dumm läuft Menschen ggf.. zu jeder Tages und Nachtzeit mal an der Türe schellen, was problematisch sein kann wenn man gerade beim Grillabend sitzt. Weiterhin ist man in der Regel deutlich öfter mit Notdiensten dran wie im städtischen Bereich. Ein bisschen aufgehoben wird dies allerdings durch die in der Regel deutlich höhere Wertschätzung eines Landarztes durch die Menschen vor Ort.

Meine Meinung: so man sich das Leben so vorstellen kann:
definitiv bauen, es geht ja um das Gesamtpaket und nicht nur um einen geldwerten "Return of Investment". Und vor Allem: nicht das Lebensziel Landarzt kaputt reden lassen, vieles was da so ventiliert wird ist einfach nur dummes Zeug, einfach mal mit dem Arzt vor Ort ins Gespräch kommen.
A
armmitcharme
06.10.18 11:06
: Vielen Dank für deine nette Antwort. Wie ich an deinem Profil sehe bist du ja ein echter Insider , deshalb freut es mich zu hören, dass du meinen Lebenstraum für möglich hältst. Der Arzt mit dem ich in Kontakt stehe und dessen Praxis ich mir vorstellen kann auf Dauer zu übernehmen hat circa 2800 "Scheine" im Quartal und sagt, dass er viel mehr als genug Patienten hat. Ich weiß ganz sicher, dass er sich finanziell keine Sorgen machen muss. Wie du selbst sagst, wir sind auch wirklich keine Menschen die auf großem Fuß leben wollen.
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