ᐅ Nachfinanzierung Erfahrungen. Was hat diese euch eingebrockt?
Erstellt am: 18.04.2018 10:43
Zaba12 21.05.2018 08:58
Alex85 schrieb:
Frech, weil dieser Satz noch aus Zeiten eines anderen Zinsniveaus stammt. 3% für die Bereithaltung ist schon ne Ansage.
Viele sind auf 0,15-0,17 runter.Damit sind wohl 3% p.a. gemeint, das macht 0,25% p.m., was durchaus zur Zeit üblich ist.
Von meinen 12 Monaten sind jetzt 4 Monate um. Angefangen werden soll Anfang Juli. Dafür liegt mein Kredit weiterhin 0,3% unter dem aktuellen Niveau. Wenn 01/2019 immer noch 150k€ rumliegen dann ist das so.
Es lebt sich deutlich entspannter wenn man die doppelte Miete und die Bereitstellung als unvermeidlich ansieht.
Alex85 21.05.2018 09:06
Zaba12 schrieb:
Damit sind wohl 3% p.a. gemeint, das macht 0,25% p.m., was durchaus zur Zeit üblich ist.Ja natürlich sind die p.a. gemeint. Um mal die Relation zum Zinssatz zu sehen, der normal fürs Darlehen fällig wird. Dürfte sich aus den vorherigen Postings auch erschließen.
0.25% nehmen schon längst nicht mehr alle.
Fuchur 21.05.2018 09:36
Wenn man kurz nachdenkt, dann wird schnell klar, warum die Bereitstellungszinsen aktuell über den Darlehenszinsen liegen: Wegen dem allgemeinen Zinsniveau!
Wird der genehmigte Kredit nicht abgerufen, entgeht der Bank der reguläre Zins. Aber die Bank muss das Geld bereithalten, sprich einlagern. Und dafür müssen Banken Negativzinsen bezahlen, die auf den "entgangenen Gewinn" oben darauf kommen.
Bei höherem Zinsniveau würde die Bank für die Einlagen selbst Zinsen erhalten, die den "entgangenen Gewinn" mindern und nicht noch zusätzlich erhöhen.
Wird der genehmigte Kredit nicht abgerufen, entgeht der Bank der reguläre Zins. Aber die Bank muss das Geld bereithalten, sprich einlagern. Und dafür müssen Banken Negativzinsen bezahlen, die auf den "entgangenen Gewinn" oben darauf kommen.
Bei höherem Zinsniveau würde die Bank für die Einlagen selbst Zinsen erhalten, die den "entgangenen Gewinn" mindern und nicht noch zusätzlich erhöhen.
Kekse 21.05.2018 10:37
Wenn man sich kurz mit der historischen Entwicklung befasst, wird eher klar, warum er so hoch ist: er lag „schon immer“ bei 3% (soweit ich weiß, seit Größenordnung 20 Jahren) und wurde einfach niemals angepasst. Ist wie mit den Dispozinsen, die auch erst auf Androhung einer gesetzlichen Regelung und damit verbundener öffentlicher Diskussion abgesenkt wurden.
Fuchur 21.05.2018 11:07
Das schließt sich doch nicht gegenseitig aus?
HilfeHilfe 21.05.2018 11:47
Verstehe aber immer noch nicht warum 3% frech sind in euren Augen. Die meisten Kunden finanzieren doch um die 2% , der 1% ist doch nur der Schnaps. Die Banken müssen das Geld liquide halten und bei EZB zu -0.4% parken . Euch will ich mal sehen wenn es für Tagesgeld einen negativ Zins gibt . Das Zinserhebnis ist nun mal die Haupteinnahmequelle einer Bank
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