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ᐅ Nach Einzug Trocknung beschleunigen


Erstellt am: 05.05.2017 14:45

rabudde 05.05.2017 18:13
Der Trinkwasseranschluss muss nicht zwingend isoliert sein, es gehört vllt. zum guten Ton - hat hier im Baugebiet aber auch niemand. Und wie gesagt, wenn ich sehe wie arg nass es in der Isolierung der Sole-Leitung ist, würde hier das gleiche passieren, nämlich dass es nur weiterschwitzt und dann unten fröhlich rausläuft. Hier muss wohl wirklich dran gearbeitet werden, die Luftfeuchte rauszubringen. Obwohl selbst im März bei 21°C/60% rel. Luftfeuchte die oberflächlich liegenden, wasserführenden Rohre extrem geschwitzt haben. Will mir gar nicht vorstellen, was unterhalb der Fußbodenheizung bzgl Kaltwasser abläuft.

Den Luftaustausch? Den hab ich mir selbst nachgewiesen, denn das Lüften 1x täglich zuzügl. der laufenden Bautrockner während der Estrichtrocknung hab ich schön selbst übernommen. Da hätte sich sonst niemand drum geschert. Ich finde es ja schön und richtig, dass man immer auf bestimmte Dinge hinweist, wie: da gibt es die Norm und das muss so gemacht werden, und du baust ja schlüsselfertig, wieso kümmerst du dich dann darum... letzten Endes ist es, wie es ist, mir nützt alles streiten momentan wenig, denn ich will Langzeitprobleme jetzt schon vermeiden.

Aufgrund der niedrigeren Zimmertemperatur, riet mir der Gutachter das Schlafzimmer geschlossen zu halten, von daher wäre ein zweiter Entfeuchter vllt. doch nicht verkehrt. Mal schauen, was die Marktpreise so hergeben.

Ansonsten noch mal: kann jemand ne Aussage dazu treffen, ob in der Praxis die Mauerwerkstrocknung nach Bezug auf diese Art trotzdem (deutlich) beschleunigt werden kann? Wenn das sonst 3-4 Jahre dauern kann, vermute ich, dass durch den Putz sehr wenig diffundiert und so der Entfeuchter zwar kurzfristig im Raum selbst die Feuchtigkeit reguliert, aber eben nur marginal auf das Mauerwerk einwirken kann!?

77.willo 05.05.2017 18:41
Um bei der luftfeuchte Maße Wände zu haben muss die Wand 5-7 Grad kälter sein als die Luft. Da muss bei einem nach Norm gebautem Haus wohl eine Wärmenrücke sein.

ypg 05.05.2017 20:40
Aber ihr habt Euch bewusst gegen eine Kontrollierte-Wohnraumlüftung entschieden... aber dann sollte Euch bewusst sein, dass die ersten 2-3 Jahre einmal lüften nicht ausreicht.
Ich kann da echt nur den Kopf schütteln, weil eben der Verzicht ein täglicher Mehraufwand bedeutet.

Vielleicht verknüpft mal jemand diesen Thread in die derzeitigen Kontrollierte-Wohnraumlüftung-Diskussionen - mit Tapatalk geht es leider nicht


Gruß, Yvonne

Barossi 05.05.2017 22:37
Hallo,
Bzgl Kontrollierte-Wohnraumlüftung hätte ich eine schnelle Frage:

Kann ich unsere Kontrollierte-Wohnraumlüftung (wird nächste Woche in Betrieb genommen) "benutzen", um den Estrich auf CM ca. 1.8% zu trocknen?
Oder ist hier der Einsatz eines Luftentfeuchters besser?

LG Barossi

ypg 05.05.2017 22:39
Barossi schrieb:
Hallo,
Bzgl Kontrollierte-Wohnraumlüftung hätte ich eine schnelle Frage:

Kann ich unsere Kontrollierte-Wohnraumlüftung (wird nächste Woche in Betrieb genommen) "benutzen", um den Estrich auf CM ca. 1.8% zu trocknen?
Oder ist hier der Einsatz eines Luftentfeuchters besser?

LG Barossi

Nein. Nimm einen Bautrockner, der saugt Feuchtigkeit auch aus Wänden bzw Böden. Das kann eine Kontrollierte-Wohnraumlüftung nicht leisten, denke ich.


Gruß, Yvonne

EveundGerd 05.05.2017 22:49
Stimme meiner Vorschreiberin zu. Nimm den Bautrockner.
Effizient und flott.
wohnraumlüftungluftfeuchtebautrocknerlüftenentfeuchterfeuchtigkeit