Hallo Leute,
es geht turbulent zu bei uns und ich brauche mal wieder euren Rat.
Vielleicht wissen einige, dass wir seit einigerzeit ein Einfamilienhaus planen und unser Bestand hätte dann verkauft werden sollen. Dazu gibt es einige Threads.
So. Letzte Woche bekam ich von der Gemeinde die Info, dass ich alles vergessen kann.
Heute hab ich mit einem Befreundeten Makler telefoniert, der meinte das stimmt so nicht.
Also, ich fange von vorne an.
Im Anhang findet ihr einen Auszug aus dem Bebauungsplan.
Die Lila umrandeten Grundstücke (es sind zwei unterschiedliche Flurnummern) gehören beide mir. (Den Plan haben bestimmt schon einige ein paar mal gesehen)
Es ist ein Bebauungsplan von 1974.
Die gelbe Straße im Norden existiert noch nicht. Ist jedoch seit 1974 schon im Bebauungsplan drin.
Das rote Haus in meinem nördlichen Grundstück existiert auch noch nicht, sondern ist so im Bebauungsplan drin als "Platzhalter" vermutlich. Aber genau da wollen wir das Einfamilienhaus hinbauen.
Jetzt kurz etwas zum IST-Zustand des Gebietes und der Straße. Das seht ihr im Google-Screenshot im Anhang.
Die Straße ist als geschotterter Kiesweg bis zu den ersten drei Grundstücken ausgebaut und erschlossen. Danach kommt Wiese und dann die Bäume. Es wären also noch 3 mögliche Bauplätze die durch die Straße bei Fertigstellung erschlossen worden wären.
Warum die Straße bisher noch nicht gebaut wurde wie geplant? Der linke Nachbar von uns besaß noch das Grundstück durch das die Straße führen würde. Durch eine Zwangsversteigerung hat die Stadt letztes Jahr von ihrem Vorkaufsrecht Gebrauch gemacht. Somit hat sie nun alle Grundstücke für die Straße.
Ich war immer in regen Kontakt mit der Stadt. Es war geplant, die Straße noch bis dieses Jahr September zu bauen.
Angeblich hätte die Schlussrechnung für die Straße bis März 2021 erfolgen müssen, dass man die Erschließungskosten noch auf die Einwohner hätte umlegen können und deswegen wollte die Stadt die Straße bis dahin bauen.
Nördlich von meinem Grundstück standen einige Bäume. Die hätten weg müssen. Eines Tages hab ich dort jemanden von der Stadt gesehen. Er meinte, dass er das mal begutachten wollte und jetzt mit der Naturschutzbehörde reden muss, ob die Bäume da noch gefällt werden dürfen. (Ist um die Jahreszeit ja eigentlich nicht erlaubt.)
Ein paar Tage später sah ich ihn dort hinten noch mal, mit jemand anderen. (konnte aber nicht dazu, da ich in einem Telefonmeeting war).
Zwei Tage später sind dann Arbeiter von der Stadt angerückt und haben die Bäume platt gemacht. Mit denen hab ich mich etwas unterhalten. SIe meinten, dass die Straße ja jetzt gebaut werden soll und der Herr von der Naturschutzbehörde hat eine Sondergenehmigung zum Fällen erteilt.
So, dann hab ich gesehen, dass am Dienstag darauf im Stadtrat offiziel entschieden werden soll, ob die Straße gebaut wird. Laut dem Herrn von der Stadt war das eigentlich nur noch eine Formsache.
Am Tag nach der Stadtratsitzung (letzte Woche am Mittwoch) hab ich ihn angerufen um mich zu erkundigen, ob alle wie angedacht weitergeht.
Tja... jetzt kommts. Er meinte, man hat sich gegen die Straße entschieden.
Folgende Gründe hierfür:
- Der Ausbau ist derzeit nicht mehr zwingend notwendig um die Kosten noch auf die Anwohner umlegen zu können. Da irgendein Spatenstich von der Straße wohl 2011 erfolgte, reicht es, wenn der Ausbau bis 2036 durchgeführt wird. Somit ist kein Druck da und man hat noch genügend Zeit.
- Zeitstress, wenn man es jetzt macht, man möchte evtl. noch umplanen.
- Manche Anlieger waren dagegen, weil sie keinen Vorteil, sondern nur Kosten hätten. Man wollte keinen Ärger bzw. sich mit Einsprüchen etc. rumschlagen.
- Corona wirft gerade alles durcheinander, man rechnet mit Steuereinbusen und man möchte das Geld momentan etwas zusammenhalten und für dringendere Sachen einsetzen.
Tja... was macht man jetzt. Er sagte die Straße kommt nicht.
Dass wir die Zufahrt durchs Südliche Grundstück legen wollten wir eigentlich nicht, da wir dann eine lange Durchfahrt hätten. Das im Winter Räumen ist im Allgäu auch nicht so super. Und der Herr von der Gemeinde meinte auch, wenn für das Grundstück keine Erschließung vorliegt, dann bekommen wir wohl auch keine Baugenehmigung.
So, wir haben erst mal alles abgeblasen. Haben allen Baufirmen mit denen wir in Kontakt standen abgesagt und uns inzwischen irgendwie damit abgefunden, dass die Straße irgendwann bis 2036 vielleicht mal gebaut wird, oder vielleicht auch nie.
Jetzt hab ich gerade mit meinem Kumpel, der Makler ist, telefoniert.
Er war total Fassungslos nach der ganzen Story. Er meinte aber auch, dass sobald ich für ein Grundstück im Bebauungsplan eine Eingebeplanung mache, normalerweise die Stadt verpflichtet ist, das Grundstück zu erschließen. Er konnte mir das jetzt nicht 100%ig sagen, aber er meinte das wäre so, er hat da am Rande schon mal ein oder zwei Fälle mitbekommen.
Fakt ist, es gibt einen gültigen Bebauungsplan seit 1974. Fakt ist auch, die Gemeinde hat alle Grundstücke um die Straße ausführen zu können.
So, hier gibt es ja doch dein paar Leute, die ziemlich tief in der Materie stecken. Vielleicht weiß ja jemand relativ sicher, wie sich das verhält.
Ich habe jetzt wieder einen kleinen Hoffnungsschimmer, auch wenn er nicht allzu groß ist.
Ich bin gespannt auf eure Einschätzung.
Bitte sagt mir dazu, ob diese wirklich fundiert ist oder ob es sich nur um eure Meinung oder ein Gefühl handelt.
Ich hoffe, ich habe den Fall ausführlich genug dargestellt. Wenn noch Fragen sind, meldet euch.
Vielen Dank schon mal!
Gruß
Specki

es geht turbulent zu bei uns und ich brauche mal wieder euren Rat.
Vielleicht wissen einige, dass wir seit einigerzeit ein Einfamilienhaus planen und unser Bestand hätte dann verkauft werden sollen. Dazu gibt es einige Threads.
So. Letzte Woche bekam ich von der Gemeinde die Info, dass ich alles vergessen kann.
Heute hab ich mit einem Befreundeten Makler telefoniert, der meinte das stimmt so nicht.
Also, ich fange von vorne an.
Im Anhang findet ihr einen Auszug aus dem Bebauungsplan.
Die Lila umrandeten Grundstücke (es sind zwei unterschiedliche Flurnummern) gehören beide mir. (Den Plan haben bestimmt schon einige ein paar mal gesehen)
Es ist ein Bebauungsplan von 1974.
Die gelbe Straße im Norden existiert noch nicht. Ist jedoch seit 1974 schon im Bebauungsplan drin.
Das rote Haus in meinem nördlichen Grundstück existiert auch noch nicht, sondern ist so im Bebauungsplan drin als "Platzhalter" vermutlich. Aber genau da wollen wir das Einfamilienhaus hinbauen.
Jetzt kurz etwas zum IST-Zustand des Gebietes und der Straße. Das seht ihr im Google-Screenshot im Anhang.
Die Straße ist als geschotterter Kiesweg bis zu den ersten drei Grundstücken ausgebaut und erschlossen. Danach kommt Wiese und dann die Bäume. Es wären also noch 3 mögliche Bauplätze die durch die Straße bei Fertigstellung erschlossen worden wären.
Warum die Straße bisher noch nicht gebaut wurde wie geplant? Der linke Nachbar von uns besaß noch das Grundstück durch das die Straße führen würde. Durch eine Zwangsversteigerung hat die Stadt letztes Jahr von ihrem Vorkaufsrecht Gebrauch gemacht. Somit hat sie nun alle Grundstücke für die Straße.
Ich war immer in regen Kontakt mit der Stadt. Es war geplant, die Straße noch bis dieses Jahr September zu bauen.
Angeblich hätte die Schlussrechnung für die Straße bis März 2021 erfolgen müssen, dass man die Erschließungskosten noch auf die Einwohner hätte umlegen können und deswegen wollte die Stadt die Straße bis dahin bauen.
Nördlich von meinem Grundstück standen einige Bäume. Die hätten weg müssen. Eines Tages hab ich dort jemanden von der Stadt gesehen. Er meinte, dass er das mal begutachten wollte und jetzt mit der Naturschutzbehörde reden muss, ob die Bäume da noch gefällt werden dürfen. (Ist um die Jahreszeit ja eigentlich nicht erlaubt.)
Ein paar Tage später sah ich ihn dort hinten noch mal, mit jemand anderen. (konnte aber nicht dazu, da ich in einem Telefonmeeting war).
Zwei Tage später sind dann Arbeiter von der Stadt angerückt und haben die Bäume platt gemacht. Mit denen hab ich mich etwas unterhalten. SIe meinten, dass die Straße ja jetzt gebaut werden soll und der Herr von der Naturschutzbehörde hat eine Sondergenehmigung zum Fällen erteilt.
So, dann hab ich gesehen, dass am Dienstag darauf im Stadtrat offiziel entschieden werden soll, ob die Straße gebaut wird. Laut dem Herrn von der Stadt war das eigentlich nur noch eine Formsache.
Am Tag nach der Stadtratsitzung (letzte Woche am Mittwoch) hab ich ihn angerufen um mich zu erkundigen, ob alle wie angedacht weitergeht.
Tja... jetzt kommts. Er meinte, man hat sich gegen die Straße entschieden.
Folgende Gründe hierfür:
- Der Ausbau ist derzeit nicht mehr zwingend notwendig um die Kosten noch auf die Anwohner umlegen zu können. Da irgendein Spatenstich von der Straße wohl 2011 erfolgte, reicht es, wenn der Ausbau bis 2036 durchgeführt wird. Somit ist kein Druck da und man hat noch genügend Zeit.
- Zeitstress, wenn man es jetzt macht, man möchte evtl. noch umplanen.
- Manche Anlieger waren dagegen, weil sie keinen Vorteil, sondern nur Kosten hätten. Man wollte keinen Ärger bzw. sich mit Einsprüchen etc. rumschlagen.
- Corona wirft gerade alles durcheinander, man rechnet mit Steuereinbusen und man möchte das Geld momentan etwas zusammenhalten und für dringendere Sachen einsetzen.
Tja... was macht man jetzt. Er sagte die Straße kommt nicht.
Dass wir die Zufahrt durchs Südliche Grundstück legen wollten wir eigentlich nicht, da wir dann eine lange Durchfahrt hätten. Das im Winter Räumen ist im Allgäu auch nicht so super. Und der Herr von der Gemeinde meinte auch, wenn für das Grundstück keine Erschließung vorliegt, dann bekommen wir wohl auch keine Baugenehmigung.
So, wir haben erst mal alles abgeblasen. Haben allen Baufirmen mit denen wir in Kontakt standen abgesagt und uns inzwischen irgendwie damit abgefunden, dass die Straße irgendwann bis 2036 vielleicht mal gebaut wird, oder vielleicht auch nie.
Jetzt hab ich gerade mit meinem Kumpel, der Makler ist, telefoniert.
Er war total Fassungslos nach der ganzen Story. Er meinte aber auch, dass sobald ich für ein Grundstück im Bebauungsplan eine Eingebeplanung mache, normalerweise die Stadt verpflichtet ist, das Grundstück zu erschließen. Er konnte mir das jetzt nicht 100%ig sagen, aber er meinte das wäre so, er hat da am Rande schon mal ein oder zwei Fälle mitbekommen.
Fakt ist, es gibt einen gültigen Bebauungsplan seit 1974. Fakt ist auch, die Gemeinde hat alle Grundstücke um die Straße ausführen zu können.
So, hier gibt es ja doch dein paar Leute, die ziemlich tief in der Materie stecken. Vielleicht weiß ja jemand relativ sicher, wie sich das verhält.
Ich habe jetzt wieder einen kleinen Hoffnungsschimmer, auch wenn er nicht allzu groß ist.
Ich bin gespannt auf eure Einschätzung.
Bitte sagt mir dazu, ob diese wirklich fundiert ist oder ob es sich nur um eure Meinung oder ein Gefühl handelt.
Ich hoffe, ich habe den Fall ausführlich genug dargestellt. Wenn noch Fragen sind, meldet euch.
Vielen Dank schon mal!
Gruß
Specki
Ja, habe auch schon gedacht, Du verlängerst einfach den Schotterweg. Wie viel Meter wären es bei Dir?
Allerdings ist es nicht sein Land und er kann nicht auf fremden Land einfach ne Straße anlegen. Aber vielleicht stimmt die Gemeinde zu?
Sind 20cm nicht bissl dünne, um mit dem Auto darauf rum zu kurven?
Allerdings ist es nicht sein Land und er kann nicht auf fremden Land einfach ne Straße anlegen. Aber vielleicht stimmt die Gemeinde zu?
Sind 20cm nicht bissl dünne, um mit dem Auto darauf rum zu kurven?
Specki schrieb:
- Der Ausbau ist derzeit nicht mehr zwingend notwendig um die Kosten noch auf die Anwohner umlegen zu können. Da irgendein Spatenstich von der Straße wohl 2011 erfolgte, reicht es, wenn der Ausbau bis 2036 durchgeführt wird. Somit ist kein Druck da und man hat noch genügend Zeit.Von was für Kosten reden wir hier? Macht es Sinn der Stadt anzubieten mehr Kosten zu übernehmen, um denen einen Anreiz zu geben doch schnell zu arbeiten?Specki schrieb:
- Zeitstress, wenn man es jetzt macht, man möchte evtl. noch umplanen.Hier musst du nachhaken, was damit gemeint ist.Specki schrieb:
- Manche Anlieger waren dagegen, weil sie keinen Vorteil, sondern nur Kosten hätten. Man wollte keinen Ärger bzw. sich mit Einsprüchen etc. rumschlagen.Mache diese Leute ausfindig und zerstreue die Einsprüche. Klingel alle Grundstücke ab, sprich mit denen und hohle Unterschriften, dass die alle die Straße toll finden.Specki schrieb:
- Corona wirft gerade alles durcheinander, man rechnet mit Steuereinbusen und man möchte das Geld momentan etwas zusammenhalten und für dringendere Sachen einsetzen.War ja klar, die Corona-Karte gespielt... der aktuelle Haushalt ist längst beschlossen und die Auswirkungen von Corona in der Stadtkasse treffen wesentlich später auf. Corona halte ich hier für eine ganz billige Ausrede.Hört sich so an, als würde jemand aus Eigeninteressen blockieren. Einer der Anwohner ist nicht zufällig Teil des Gemeinderats?
Specki schrieb:
Es wären also noch 3 mögliche Bauplätze die durch die Straße bei Fertigstellung erschlossen worden wären.Was sagen die anderen Eigentümer der potenziellen Baugrundstücke? Haben die nicht auch gesteigertes Interesse die Straße zu bauen?Tassimat schrieb:
Von was für kosten reden wir hir? Macht es Sinn der Statdt anzubieten mehr Kosten zu übernehmen, um denen einen Anreiz zu geben doch schnell zu arbeiten?Das wurde sowohl von mir, als auch von einer anderen Anwohnerin mehrmals gefragt. Die Stadt hat dazu keinerlei Aussage getätigt, da es noch keine Ausschreibung für die Straße gab. Erst danach kann man zu den Kosten was sagen, meinten Sie.Tassimat schrieb:
Hier musst du nachhaken, was damit gemeint ist.Das hat er nur am Telefon kurz angesprochen. Das man überlegt evtl, aus der Sackgasse eine Durchgangsstraße zu machen.Nördlich von der Straße ist alles als Industriegebiet ausgewiesen. Der Großteil davon gehört einer hier ansässigen Molkerei. Aber ich weiß von mind. 2 Grundstücken, die nicht der Molkerei gehören. Ich hab so bissl den Verdacht es wird gewartet, bis die Molkerei alle Grundstücke hat (sie haben ein Vorkaufsrecht) und dann soll von der Straße aus evtl. in beide Richtungen erschlossen werden....
Wir fanden die Sackgasse natürlich prima, die Kids hätten da dann schön spielen können auf der Straße.
Tassimat schrieb:
Hört sich so an, als würde jemand aus Eigeninteressen blockieren. Einer der Anwohner ist nicht zufällig Teil des Gemeinderats?Das weiß ich nicht.Es liegen ja 6 Grundstücke an der Straße.
Ich geh sie mal der Reihe nach durch:
1. Hab mit ihm mal kurz gesprochen, er wusste nichts, davon, dass die Straße geplant ist. Ihm ist das alles recht egal meinte er. aber ich glaub er ist auch eher dagegen, da es ihm nichts bringt und nur Kosten verursacht.
2. War nicht anzutreffen, vom Nachbarn weiß ich aber, dass er schichtet und selten anzutreffen ist.
3. Ältere Dame. Sie hat auch bei der Stadt nach den Kosten gefragt. Sie war offen gegen die Straße, da es ihr keinen Vorteil bringt, sie aber auch dafür zahlen muss.
4. Leerer Bauplatz. Keine Ahnung wem der gehört.
5. Mein direkter Nachbar. Er meinte ihm ist die Straße egal. Er wird das Haus in 8 oder 9 Jahren eh verkaufen .Die Straße kostet ihn zwar erst mal was, das Geld hätte er aber. Und es wertet das Grundstück auf, weil man hinten dann was rein Bauen kann. Er hat kein Problem mit der Straße, wird mir da nicht in die Quere kommen, aber wird die Straße von sich aus jetzt auch nicht versuchen anzuschieben.
So ist der Stand der Dinge. Ob jetzt einer der ersten drei evtl. Im Stadtrat sitzt oder gute Beziehungen dahin hat weiß ich nicht.
Specki schrieb:
Die gelbe Straße im Norden existiert noch nicht. Ist jedoch seit 1974 schon im Bebauungsplan drin.Mal eine grundsätzliche Frage an die Experten: Das scheint ja damals (74) ein Neubaugebiet gewesen zu sein. Hätte damit nicht die Erschließung, und damit auch die Errichtung der gegenständlichen Straße als Erschließungskostenblock in den Grundstückspreis eingepreist werden müssen? So ist es bei aktuellen Neuerschließungen, die via Bebauungsplan gemacht werden, zumindest meines Vernehmens nach der Fall.O
Octrineddy06.05.20 14:18MayrCh schrieb:
Mal eine grundsätzliche Frage an die Experten: Das scheint ja damals (74) ein Neubaugebiet gewesen zu sein. Hätte damit nicht die Erschließung, und damit auch die Errichtung der gegenständlichen Straße als Erschließungskostenblock in den Grundstückspreis eingepreist werden müssen? So ist es bei aktuellen Neuerschließungen, die via Bebauungsplan gemacht werden, zumindest meines Vernehmens nach der Fall.Es kann sowohl für jede Erschließungsanlage einzeln, als auch für alle gesamt gemacht werden. § 130 Abs. 2 Baugesetzbuch. Und dann muss es ja auch nicht eingepreist werden (das klingt so nach Ablösevertrag), sondern wird halt mit Bescheid fällig.Ähnliche Themen