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ᐅ Multisplit-Klimaanlage zum Heizen geeignet?


Erstellt am: 19.03.2022 22:46

RotorMotor 20.03.2022 10:27
kati1337 schrieb:

Ich kann mir das kaum vorstellen.
Wir hatten in 2020 als wir hier eingezogen sind Probleme mit der neuen Heizung welche eine Woche nicht lief. Wir haben mit unserer Klima-Splittanlage unser KFW55(!) Haus auf's Nötigste geheizt. Wir haben echt nur wenn die Räume zu kalt wurden bisschen laufen lassen, und haben auch nur 3 Splittgeräte, und das war alles andere als günstig / wirtschaftlich.
Bei einem ungedämmten Altbau kann ich mir da kein wirtschaftliches Szenario vorstellen. Ich lese aber mal gespannt mit.
Erklär doch mal wo es da bei euch für Probleme gab.
Ich kann mir umgekehrt gar nicht vorstellen, dass man mit einer Splitklima ein KFW55 Haus nicht wunderbar warm bekommt.
Splitklima sets gibt es quasi in allen Leistungsklassen und auch gutem COP beim Heizen.
Dabei sind sie vollkommen unabhängig von den vorhanden Heizkörpern und co.

guckuck2 20.03.2022 10:36
kati1337 schrieb:

Bei einem ungedämmten Altbau kann ich mir da kein wirtschaftliches Szenario vorstellen. Ich lese aber mal gespannt mit.

Das kommt sicherlich auf die Ausgangslage an, z.B. wenn das Gebäude aktuell mit Nachtspeicheröfen geheizt wird. Da gehts dann auch darum, was überhaupt einsetzbar ist, ohne die Bude komplett auseinander zu reißen. Splitklima ist da geradezu minimalinvasiv und dürfte im Verbrauch Faktor drei günstiger sein. Zudem sind Luft-Luft-Wärmepumpen mit 35% Bafa förderfähig im Bestandsbau.

kati1337 20.03.2022 10:57
RotorMotor schrieb:

Erklär doch mal wo es da bei euch für Probleme gab.
Ich kann mir umgekehrt gar nicht vorstellen, dass man mit einer Splitklima ein KFW55 Haus nicht wunderbar warm bekommt.
Klar, man hätte das damit wunderbar warm bekommen, aber man konnte sich halt quasi auch mit ner Schüssel Popcorn vor den Stromzähler setzen.
Es war einfach echt teuer. Entsprechend haben wir die Teile nur angemacht solange es sein musste.
Unsere Klima ist natürlich nicht darauf ausgelegt das Haus zu heizen, ich weiß nicht wie gut man da noch optimieren könnte um das wirtschaftlicher zu bekommen.
Aber mir leuchtet das im ungedämmten Altbau nicht ein, wie das gehen soll. Warme Luft steigt nach oben, du bläst doch die teuer aufgewärmte Luft regelrecht zum Dach raus?

Deliverer 20.03.2022 11:30
wenn in deinem Haus das Heizen mit Luft-luftwärmepumpe viel teurer ist, als mit Luft-Wasser-Wärmepumpe, dann ist irgendwas nicht in ordnung.
Mein erster Tipp wäre, dass ihr die Geräte nicht 24/7 betrieben habt. Genau wie die Heizungswärmepumpe mag eine "Klima" den beständigen Lauf auf kleiner Leistung.

Effizienzunterschiede sind in der Theorie gar keine vorhanden - in der Praxis muss man halt beim Lüften etwas mehr aufpassen und es ist noch wichtiger, die Wohnung nicht auskühlen zu lassen, da es länger braucht, bis die Bausubstanz warm ist. Und häufig sind die Klimaanlagen viel günstiger als Heizungswärmepumpen, was natürlich auch manchmal ein Nachteil in der Effizienz sein kann.

Und natürlich ist ein Altbau nicht so prickelnd für Wärmepumpen. Für andere Heizsysteme aber eben auch nicht. Und wenn die Oma noch 10 Jahre im Haus bleibt, bevor abgerissen und neugebaut wird, sind Klimaanlagen sicher eine Alternative. Und im Passivhaus, für den Notfall, auch. Gut fürs Klima ist das Heizen damit allemal.

lesmue79 20.03.2022 15:03
Mein Beitrag war schon ernstgemeint, bei dem Altbau handelt es sich um keine Höhle sondern eher um ne Burg die von einem 65 Jährigen Burgfräulein bewohnt wird.

Also ein Gebäude dessen Dämmung entsprechend vernachlässigt wurde. Fenster aus den 80er'n. Mauerwerk bzw Grundsubstanz aus 1930 mit 40-50 cm Ziegelstein und Putz, die Decken bestehen aus Spalierlatten und Aschefüllung oder wie man das nennt. Hier und da dann mal in Eigenleistung mehr schlecht als Recht gedämmt (Spitzboden) deswegen bezeichne ich die Burg mal als ungedämmten Altbau.

Beheizt wird das ganze aktuell mit 14 kW Pelletkessel und Heizkörpern. ca. 4-5 Tonnen Sackware pro Jahr auf 3 Etagen a 60m2

Mit Klima-Split was ja schließlich auch ne Wärmepumpen ist, war gemeint in der Übergangszeit und/oder halt bei entsprechend wärmeren Tagestemperaturen quasi die vorhandene Pelletheizung zu unterstützen, und ggf. den Pelletverbrauch zu senken.

Was anderes hätte ich mit ner Luft-Wasser-Wärmepumpe als Hybridheizung auch nicht außer das ich entweder die Heizkörper vergrößern muss um die Vorlauftemperatur runterzubekommen oder ne Fußbodenheizung reinrotzen muss um mit 35-40°C hinzukommen, um das ganze in den Bestand einbinden zu können und ich muss sehen das das Rohnetz überhaupt genug Wassermenge umwälzen kann.

Wenn ich richtig informiert bin kann zb. eine Multisplit-Ausseneinheit bis zu 5x Inneneinheiten versorgen.

Die betroffene EG-Etage besteht aus einem offenen Wohn-Esszimmer mit Küche, Flur, Schlafzimmer und Bad im EG die Kälte-Splittleitungen plus evtl. notwendige Kondensatleitungen (aber ich glaub die brauch ich nur im Kühlfall) könnte man unterhalb der Kellerdecke verlegen. Die anderen beiden Etagen müssen leider nur temperiert und frostfrei gehalten werden weil unbewohnt.
Vermieten kann man nicht ohne die ganze Bude auf Links zu drehen, will und kann ich dem Burgfräulein auch nicht mehr antun.

12,5 kW Multisplit-Klimaanlage mit 5 Inneneinheiten a 2 kw find ich im Netz für 6.500 € mach ich alles über ne Kältefirma kostet es vielleicht 15.000 € abzgl. Förderung

Geh ich zu nem Heizung-Bauer der ruft für ne 12 kW Luft-Wasser-Wärmepumpe mit neuen Heizkörpern oder Fußbodenheizung und Einbindung in die bestehende Heizung um die 20.000€ bis 30.000€ auf.Wobei ich Fußbodenheizung bei dem Decken und Fußbodenaufbau wahrscheinlich eh knicken kann, müsste dann wohl eher ne Wandheizung werden.

Durch die Split-Anlage gäbe es noch den Mehrwert durch die Kühlung.Daher der Gedanke, aber ich bin wahrscheinlich wirklich bekloppt.

guckuck2 20.03.2022 15:08
lesmue79 schrieb:

Mit Klima-Split was ja schließlich auch ne Wärmepumpen ist, war gemeint in der Übergangszeit und/oder halt bei entsprechend wärmeren Tagestemperaturen quasi die vorhandene Pelletheizung zu unterstützen, und ggf. den Pelletverbrauch zu senken.

Für gesparte Pellets geht dann Strom auf die Rechnung. Hast du das mal verglichen? Was kostet 1 kWh Wärme aus Pellets und aus Strom (mal COP 3.5 annehmen)?

Der größte Nachteil und vielelicht auch der Hauptgrund, warum man Luft-luftwärmepumpe gar im Neubau nicht sonderlich schätzt, ist der Wärmetransfer per Luft. Das ist einfach recht unkomfortabel.
Um die nötige Wärmeenergie im Altbau auch rein zu bringen, reicht ja auch kein laues Lüftchen, da braucht es schon etwas mehr Durchsatz. Die erwähmte Luft ist außerdem ziemlich trocken.
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