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ᐅ Meinung / Einschätzung zu einer Immobilie


Erstellt am: 21.03.16 12:48

ypg 18.04.16 19:20
Ich habe zwar nur quer gelesen, aber ich empfinde das Gutachten als eine Frechheit.
Wie auch schon bemerkt hat, werden im Gutachten Kosten von partiellen Austausch und Erneuerungen genannt, also Flickwerk. Das Haus ist von '58, also knapp 60 Jahre alt.... die zweite Lebenshälfte ist schon längst angebrochen...
Auch als Fußbodenbelag werden Fliesen raus, aber Laminat reingelegt.
Muss man eine Ölheizung nicht eh aussondern?

Ich habe kurz von Rissen im Außenmauerwerk gelesen sowie von Bewuchs, welches schon im Haus ist?

Mit Zwangsversteigerungen konnte man früher ein Schnäppchen machen, ein Verwandter von mir hat öfters mal was gekauft, hergerichtet und wieder veräussert. Ich dachte, die Zeiten haben sich mittlerweile geändert, da die Banken schon Vorabgeschäfte machen.

Ich würde Dir auf jeden Fall raten, mit einem eigenen Gutachter reinzugehen, dem Du vertrauen kannst. Im letzten Winter kann auch vieles passiert sein, was zur Zeit des Gutachtens von 2015 nicht gewesen ist.

HilfeHilfe 19.04.16 07:56
mit Gutachter reingehen wird wahrscheinlich unmöglich sein. Das ist der hinkefuss bei einer versteigerung. Ist es nicht so das man noch ein Rücktrittsrecht hat ?

Legurit 19.04.16 08:05
Wo ist denn der Preis angesiedelt? Normalerweise werden bei Zwangsversteigerungen die Häuser doch mit ihrem Restwert angesetzt - das kann hier ja nicht viel sein. Glaube schon, dass man es wenn für das Grundstück kauft.

DG 19.04.16 10:35
Phoenix85 schrieb:
Die Eigentümer hätte auf jeden Fall noch Geld bekommen, da das Haus ja Lastenfrei ist und lediglich die laufen Nebenkosten der Stadt Remscheid nicht bezahlt wurden.

Nun, wenn jedem Hausbesitzer die Zwangsversteigerung drohen würde, nur weil mal ein paar Euro für laufende Nebenkosten nicht fristgerecht gezahlt werden, dann wäre aber was los in D.

Anzunehmen (unter größter Vorsicht) ist, dass hier dauerhaft laufende Kosten nicht bezahlt wurden und die Kreditwürdigkeit des Schuldners so gering ist, dass ihm keine Bank mehr einen Kredit - selbst mit lt,. Deiner Aussage belastungsfreiem Haus als Sicherung (!!) - einräumt. Würde der Eigentümer einen Kredit auf dem freien Markt bekommen, könnte er sich das Geld ja zu aktuell läppischen 2% leihen, die Stadt bezahlen und sein Haus behalten.

Das schafft er aber nicht mehr, weil er keinen Kredit mehr bekommt oder aber er will schlicht und ergreifend nicht mehr oder aber er schafft das körperlich/geistig nicht mehr. Die Gründe dafür variieren - die Zwangsversteigerung wird aber erst eingeleitet, wenn alle anderen Varianten fruchtlos geblieben sind und die Höhe der Außenstände in Bezug auf das zur Verfügung stehende Kapital signifikant ist.

Das bedeutet im Klartext, dass die Stadt derzeit Forderungen in der Hand hält oder bereits grundbuchlich hat sichern lassen, die der Schuldner nicht bedienen kann und die sich im Bereich von ca. 50% des Marktwertes bewegen. Daher noch mal der Hinweis darauf: vom Eigentümer sollte man an der Stelle wenig bis gar nichts erwarten, ansonsten wäre es längst nicht so weit gekommen und das Haus wäre vor einigen Jahren auf dem freien Markt verkauft worden.

Die "Lastenfreiheit" bezieht sich vermutlich auch auf die Eintragungen in Abteilung II des Grundbuchs. In Abteilung III dürfte die Stadt drinstehen - oder aber der Eigentümer hat an anderer Stelle ggü. der Stadt so weitreichende Außenstände (Steuerschulden oder Abgaben/Straßenanshcklussgebühren o.ä. für möglicherweise andere Objekte), dass hier direkt vollstreckt wird, weil eine Eintragung von Zwangshypotheken sofort zum gleichen Ergebnis führen würde.
Die Stadtkasse Remscheid hatte mir auch mitgeteilt, dass der Zuschlag im ersten Termin bereits bei 50% erteilt wird da die Forderungen gedeckt sind und vermutlich darunter liegen.

Heute Nacht hat es in dem Objekt allerdings gebrannt sodass der Termin am Mittwoch natürlich nicht stattfindet.

Da ja eigentlich die Infrastruktur des Hauses abgeschaltet war ist ein technischer Defekt wohl eher unwahrscheinlich. Meine persönliche Meinung ist ja, dass ein Teileigentümer, der mit dem anderen auch im Streit war und mir gesagt hatte "Ich werde das bis zum Ende durchziehen", damit etwas zu tun haben könnte.

Das ist aber wie gesagt meine persönliche Meinung ... Die Polizei wird hoffentlich ermitteln, was tatsächlich passiert ist.

Was nur zu dem passt, was ich oben schrieb. Man muss bei Zwangsversteigerungen wirklich mit allem rechnen, weil dahinter immer eine Geschichte steckt -. und meistens keine gute. An der Stelle noch tätige Mithilfe der Eigentümer zu erwarten, ist definitiv unrealistisch, selbst wenn noch ein paar Taler für die Eigentümer übrig bleiben sollten. Das ist kein Vergleich zum erlittenen Verlust, dass sie vom Staat aus dem eigenen Haus geklagt werden und darüber sollte man sich als Erwerber klar sein.

MfG
Dirk Grafe
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