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Erstellt am: 16.02.21 21:37
E
EineEULE
Guten Abend zusammen,

ich überlege schon länger hin und her, so langsam möchte ich aber weiter konkretisieren. Logischerweise habe ich mir noch nicht zu allem Gedanken gemacht, aber eine erste Vorstellung. Diese sollte durch euch bitte mal ebenfalls durchdacht werden, ob ich mangels Bauerfahrung irgendwelche kompletten Denkfehler habe und gewisse Themen bereits jetzt anders angehen sollte.

Zur Situation:
Ich habe das Glück, dass meiner Familie bereits ein Bauplatz mit 650qm gehört. Dieser wurde vor etwa 20 Jahren erschlossen, liegt am Ende einer Sackgasse (Privatstraße bereits bezahlt) und wartet praktisch nur auf die Bebauung. Ich habe mir bereits den Bebauungsplan aus den frühen 80er Jahren besorgt, welcher natürlich gewisse Einschränkungen bietet. In wie weit dort Ausnahmen möglich sind, entzieht sich noch meiner baufachlichen Kenntnis - sofern sie überhaupt notwendig sein sollten.

Paar Eckdaten: Grundflächenzahl 0,4; Geschossflächenzahl 0,5; ein Vollgeschoss; Dachneigung 25-35 Grad; Sattel und Walmdächer zulässig; Gebäudehöhe 3,50m gemessen von EG-Fußbodenhöhe bis OK Sparren Schnittpunkt Außenwand Dach

Der Bauplatz ist trapezförmig mit etwa 30x20 Meter. Skizze kann ich bei Bedarf anfertigen.

Bauen würde ich grundsätzlich alleine, was finanziell aber keinen Beinbruch bei meinem Einkommen darstellen sollte. Eine Erstgespräch bei einem Baufinanzierer mit meinem ersten naiv geschätzten Kostenrahmen von ~500k ergab kein größeres Besorgnis, v. a. da ich über einiges Eigenkapital verfüge und der Bauplatz recht hoch bepreist ist, was natürlich den Gesamtwert hebelt.

Was soll gebaut werden:
  • Zwei getrennte Wohneinheiten - noch offen ob EG/OG Trennung, oder über Einliegerwohnung
  • Ca. 200qm Gesamtwohnfläche, wobei ca. 120/80qm vorgesehen sind - gerade bei der Größe wird es mit einer Einliegerwohnung nach meiner bisherigen Recherche etwas schwierig. Grundsätzlich reichen auch 70qm, es sollte aber nicht darunter fallen
  • Entweder Keller oder höhere Wohnfläche der größeren Wohnung - ich weiß das liest sich evtl. komisch aber mir ist ziemlich egal wo ich noch etwas Platz für ein kleines Fitnessstudio, Hobbyraum etc. habe
  • Bei der Bauart bin ich leidenschaftslos - es muss nicht für die Ewigkeit halten, soll aber ein gehobenes Maß an Lärmschutz bieten v. a. zwischen den Wohneinheiten - das Umfeld ist alles andere als laut, aber ich rechne immer mit dem schlimmsten
  • Doppelgarage für 1. Bauabschnitt, für 2. Bauabschnitt zwei Carportstellplätze etc. vorsehen aber nicht direkt realisieren
  • Außenanlage in Eigenleistung, Wohneinheit schlüsselfertig
Die grundsätzliche Idee ist, die größere Wohnung komplett bezugsfähig auszubauen, während die kleinere Wohnung auf Reserve gehalten wird. In wie weit dort ein Ausbau notwendig ist für die Erhaltung der Bausubstanz, entzieht sich noch meiner Kenntnis. Es kommt hier aber definitiv kein Bad etc. rein - außer natürlich notwendige Anschlüsse.

Natürlich habe ich mich bei den üblichen Fertighäuseranbietern mal inspirieren lassen über mögliche Realisierungen. Bin mir nicht sicher wie erwünscht hier konkrete Verlinkungen etc. sind.

Meine Frage nun: Habe ich bei diesen Eckdaten einen kompletten Planungsfehler bereits in diesem Stadium? Ist ein Budget von etwa 450.000€ + 10% Puffer (nur für 1. Bauabschnitt) völlig fernab der Realität? Ich habe mich natürlich etwas durchs Forum gewühlt und Preise pro Quadratmeter gesehen, aber ich kann null einschätzen inwiefern diese beiden Bauabschnitte die Kosten beeinflussen. Mir ist natürlich klar, dass die Kosten sich drastisch verändern je nach Ausstattung etc. - hier kann man sich sicher in der Planung dann annähern, an belastbarere Werte.

Meine Vorgehensweise wäre jetzt mal nach eurem Plausibilitätscheck einen möglichen Grundriss im Fertighausbereich zu finden und auf diesem aufbauend mal andere Bauformen evaluieren bzw. mit dem Fertighausanbieter ins Gespräch zu gehen.

Vielen Dank vorab 🙂
I
icandoit
17.02.21 13:06
apokolok schrieb:

Alles gut und schön, aber Wohnraum halbfertig zu bauen, der evt. vielleicht mal in 15 Jahren benötigt wird, ist einfach nur ne Schnapsidee. Das muss anders gelöst werden.
Da die Inflation exponentiell steigt, kann das in 15 Jahren schon ganz Anders ausschauen. :p
11ant17.02.21 14:54
Sechshundertfünfzig mal Nullvier und Traufhöhe Dreifünfzig: so charmant ich Maisonettes auch finde, kann ich mir kaum eine Konstellation vorstellen, in der ich noch letzterer an einen Zweigeschosser dächte. Deine Idee von einem bebauungsplanfernen Haus mit bebauungsplankonformer Dachform erinnert mich an meinen Fiat Uno, der hatte den gleichen Blinkerhebel wie der Ferrari F40. Bebauungspläne sind überlappungsfrei. So populär der Wunsch, genauso bauen zu dürfen wie man in Spuckweite sehen kann auch ist, so taugt er doch regelmäßig kein Bißchen als "Argument" für eine Befreiung.
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