ᐅ Massivholzdielen schwimmend verlegen - wie geht das?
Erstellt am: 26.01.16 21:08
ölschlamm03.02.16 15:31
Neige schrieb:
Viel Erfolg und berichte bitteDas wird noch sehr lange dauern. Denke so im Herbst / Winter. Bin gerade am Einplanen eines Neubaus. Und da wird derzeit Art und Aufbau des Estrichs festgelegt. Ein Stück weit wird das vom nachfolgenden Boden beeinflusst. Und die Art des Bodens wiederum von den Kosten und den möglichen Anteil von Eigenleistung. Deshalb die sehr frühe Anfrage.Ich lese immer wieder von Dehnungsfugen an den Rändern. Da werden (je nach Breite oder Länge der Verlegung) unglaubliche Werte berichtet. Von 10-30mm ist alles dabei. Und ja, natürlich kenne ich die 0,26% Dehnung per Meter von Eiche massiv pro % Feuchtigkeitsänderung. Aber bei 5 Meter wären das um die 13mm und da frage ich mich schon seit längerem, wie das der Kleber mitmachen soll.
Ich mein, bei schwimmend leuchtet mir das vollkommen ein, da addieren sich die Werte der einzelnen Dielen. Aber bei verklebten Dielen kann sich doch die jeweils äußere Diele gar nicht so weit verschieben ohne dass der Kleber abschwert.
Wie gesagt, da konnten mir auch Fachleute bisher keine zufriedenstellende Antwort geben. Es heißt halt 10-20mm wegen der Ausdehnung.
Würdest du dem Anfänger eher zu 50 -200cm Längen raten oder zu 200 - 300cm. Und Breite eher 14 oder eher 18cm
Dank für eine Antwort.
Neige03.02.16 16:09
Die Länge und Breite ist ja nicht abhängig von deinem Können, vielmehr davon, was euch eher zusagt. Die Holzfeuchte ist mit ein entscheidendes Kriterium zum guten Gelingen. Ideal sind 10-12% was zur Folge hat, dass die Dielen nicht mehr extrem arbeiten. Hersteller empfehlen elastische Kleber für ihr Produkt, an deren Vorgabe man sich halten sollte. Zum Wandabstand ist ein Mittelmaß von 15mm sicher ausreichend.
Zusammenfassend kann man also sagen, dass gut vorbereiteter Untergrund, Luftfeuchtigkeit, Verlegetemperatur, Raumtemperatur, Restfeuchte des Holzes und geeignete Kleber erheblich zum Gelingen unentbehrlich sind und auch zum gewünschten Ergebnis führen.
Gruß Sigi
Zusammenfassend kann man also sagen, dass gut vorbereiteter Untergrund, Luftfeuchtigkeit, Verlegetemperatur, Raumtemperatur, Restfeuchte des Holzes und geeignete Kleber erheblich zum Gelingen unentbehrlich sind und auch zum gewünschten Ergebnis führen.
Gruß Sigi
ölschlamm04.02.16 14:36
Das glaub ich nicht. Ein Wandabstand von 15mm macht nur dann Sinn, wenn sich die Diele tatsächlich so weit Richtung Wand verschieben kann. Bei schwimmenden Böden kann ich mir das gut vorstellen. Bei geklebten Dielen kann ich mir keinen Kleber vorstellen, der eine solche Sicherung auch nur einmal mitmacht, egal wie elastisch der ist.
Neige04.02.16 15:20
Wie schon gesagt, es ist ein Mittelmaß und läßt dem Boden ausreichend Spielraum. Das heißt doch noch lange nicht, dass er den Abstand auch wirklich benötigt. So ein Kleber kann einiges ab und läßt den Boden auch arbeiten.
Und wie geschrieben, sind o. g. Komponenten wichtig um einen nachhaltigen Boden zu bekommen. Sicher muß man auch damit rechnen, dass es zur minimalen Fugenbildung kommen kann. Kein Hersteller dieser Welt wird dies sicher ausschließen. Holz ist nun mal eben ein Naturprodukt mit all seinen Eigenschaften.
Daher kann ich nur schreiben, lass es oder akzeptiere eben das Produkt Holz.
Und wie geschrieben, sind o. g. Komponenten wichtig um einen nachhaltigen Boden zu bekommen. Sicher muß man auch damit rechnen, dass es zur minimalen Fugenbildung kommen kann. Kein Hersteller dieser Welt wird dies sicher ausschließen. Holz ist nun mal eben ein Naturprodukt mit all seinen Eigenschaften.
Daher kann ich nur schreiben, lass es oder akzeptiere eben das Produkt Holz.
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