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ᐅ Massivhaus vs. Fertighaus


Erstellt am: 21.02.15 09:29

toxicmolotof21.02.15 13:18
Also ich glaube nicht, dass du für 150.000 ein EFRH mit Keller und 120qm Wohnfläche bekommst. Egal wo.
MünchnerKindl21.02.15 13:31
Wir hatten anfangs preislich auch andere Vorstellungen, mussten aber relativ schnell davon abweichen. Die Kosten schraubten sich nach oben. Die wichtigste Frage ist, meiner Meinung nach: "Was kann und möchte ich mir leisten?"
Mycraft21.02.15 13:37
Zur Frage Neubau oder Sanierung...in der Regel kommt am Ende der gleiche Preis raus...also würde ich immer den Abriss und Neubau vorziehen...

Ansonsten einfach mal informieren was so die Preise in eurer Gegend sind...und dann eben bei verschiedenen Firmen anfragen...bei uns war auch die Spanne für in etwa gleiche Häuser von verschiedenen Anbietern etwa 50-60 TSD
Irgendwoabaier21.02.15 17:17
Moin,

auch wenn ich kein Zahnarzt bin - ein paar Zähne müssen mal gezogen werden:
Newyorker schrieb:

Also sind wir nach Bad Vilbel in einen Fertighauspark gefahren um uns einen Eindruck zu verschaffen.

Schon mal nicht ganz verkehrt. Einige Anbieter sitzen dort allerdings in Häusern, die damals ein Wettbewerber dort als Musterhaus aufgestellt hatte, ansonsten entsprechen einige der Musterhäuser auch nicht mehr dem aktuellen Stand der dort sitzenden Anbieter. Sie dienen erst einmal zur Kontaktaufnahme.
Also wir waren schon von den Häuser begeistert aber die Preise...

Fertighäuser aktuell sind oft teurer wie 'konventionell gebaute' Häuser.
Wir wollen ein Haus mit ca. 150qm Wohnfläche. In dieser Größenordnung OHNE Keller Müsste man mit 200.000€ rechnen. Abriss und Keller wäre man bei ca. 270.000 bis 300.000€!!!

Selbst mit konventioneller Bauweise wird man nicht günstiger sein - die 200k€ sind schon sehr 'günstig' geschätzt.
Ich finde das extrem überteuert! Hier im Ort gab es Reihenhäuser MIT Grundstück für 150.000€. Klar ist nicht wirklich ein Vergleich aber da würde ich ja schon fast zwei Häuser bekommen.

Nö. Allein das renovieren und auf einen vergleichbaren Stand der Technik bringen wird einen derartigen Batzen kosten, dass es die Zahnschmerzen gratis dazu gibt. Und Äpfel mit Birnen vergleichen sollte man ja nicht.
Lohnt es überhaupt ein Fertighaus zu bauen? Architekten haben doch sicher auch ein Portfolio wo man auf ein Standardhaus zurückgreifen kann.

Standarden sind derzeit out. Standard-Häuser gibt es natürlich auch im konventionellen Bauwesen, manchmal günstig, manchmal teuer. Ob das überhaupt in Frage kommt, muss man sich immer ansehen.
Meine Eltern haben auch ein Haus gebaut. 160qm Wohnfläche vom Architekten geplant und es hat weniger gekostet als das Fertighaus!? Und es ist nur ca. 300m von hier weg.

Ja, wo ist da der Widerspruch? Fertighäuser sind in der Regel nicht billiger wie vergleichbare konventionell gebauten Häuser. Und je nachdem, was man haben möchte, können sie auch deutlich teurer sein. Viele Anbieter bieten auch gar nicht mehr das 'Kataloghaus von der Stange' an, hier sind dann Fertighäuser genauso vom Architekten auf das spezifische Bauvorhaben hin geplant. Sie werden halt nur im Werk vormontiert, und auf der Baustelle dann aufgestellt.
Bei uns z.B. wurden selbst die Zwischendeckenelemente erst auf der Baustelle zusammengesetzt. Der Innenausbau erfolgte übrigens konventionell auf der Baustelle.

Klar haben die Verkäufer ihr Produkt uns schmackhaft machen wollen... nur teilweise dachte ich mir, dass das kaum sein kann was die da sagen.

Einige dort haben uns ziemlich seriös totalen Unsinn erzählt. Kurze Internetrecherche hat vieles davon dann entlarvt.
-Verklinkerung wäre sinnlos

Je nachdem, wo man baut. Kommt halt immer darauf an, was man erreichen möchte.
- Solaranlage wäre schwachsinnig

Wenn man Kosten und Nutzen korrekt bewertet - so rechnen sich viele Anlagen zur Solarthermie nicht.
Und Photovoltaik ist momentan bei Neubauten auch nicht mehr so einfach zu schwarzen Zahlen hochzurechnen,
hängt aber immer vom Einzelfall ab.
-Ofen wäre Luxus

Wenn der Ofen nicht die Grundheizung im Haus übernimmt, dann stimmt das auch. Typische Heizleistung eines Kaminofens: 6-9kW - Heizlast für das entsprechende neu gebaute Haus ist deutlich kleiner - d.h. mit Anheizen wird gleich das Fenster aufgerissen, damit es im Wohnzimmer nicht zu heiß wird. Kosten für Kamin, Ofen, Unterdruckwächter etc. gehen leicht in Richtung 10-15k€ - für reines Ambientefeuer recht teuer.


Gruß
I.
Legurit21.02.15 17:47
Würde mich noch mal interessieren was du da vergleichst... also 150 T€ kann man schon ein Reihenhaus bekommen - aber dann schon eher ein älteres. Das hat dann aber natürlich keine Fußbodenheizung, Lüftungsanlage, moderne Heizanlage in jedem Haus, 3-fach verglaste Fenster, eine Dämmung nach Energieeinsparverordnung und zu guter Letzt weitere 80 Jahre Lebensdauer.
Wann haben deine Eltern denn gebaut? Die Preise vor 10 Jahren kannst du nur schwerlich mit heute vergleichen.
ypg21.02.15 18:02
Ich versteh diese Vergleiche auch nicht. Wird jetzt Bestandsbau (Altbau) mit Neubau verglichen,
Hausbauten von 1980 mit der jetzigen Zeit?
Schon technisch kann man nicht mehr vergleichen - und ja: ein Ofen hat so manche Räume in den 50er Jahren und auch früher beheizt. Heisst aber nicht, dass man heutzutage einen Ofen braucht, da man generell eine Heiztherme ins Haus verbaut.
Vlt doch mal etwas Infos einsaugen über den heutigen Hausbau (2014/2015), bevor man sich wundern tut
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