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ᐅ Massivhaus oder Trockenbau?


Erstellt am: 31.03.17 08:31

Goldi09111 31.03.17 08:31
Hallo zusammen,

wir sind aktuell noch am überlegen wie wir das OG bzgl. nicht tragenden Wände auslegen. Der Architekt hat das gesamte OG mit 12,5ér Trockenbau Wänden (W112) geplant.

Nun habe ich mich ein wenig belesen und bin der Meinung, das man mit Trockenbau einen deutlichen besseren Schallschutz hinbekommen kann gegenüber einem Poroton Ziegel.

Das Außenmauerwerk wird bei uns mit einem 36´5 T7 MW erstellt.

Nach den reinen Datenblätter verstehe ich es so, das man mit der einfachen Bauplatte auf 53dB und mit "Silent Board" auf 66dB kommt. Dem Gegenüber steht der Ziegel mit 52dB.

Was meint ihr zu dem Thema? Wie habt ihr es gemacht und wie sind die Erfahrungen im Bezug auf Schalldämmung?

Die Ständerkonstruktion wird direkt auf dem Rohboden und nicht auf dem Estrich

Technische Spezifikationen: Wanddicke 11,5 cm, Daemmung, Waermeschutz, U-Wert 2,37 W/m2K


Tabelle der Schalldämm-Maße R'W,R für einschalige Innenwände nach Ziegelrohdichte und Wanddicke.


Technische Daten eines Knauf Wandaufbaus mit Beplankung, Ständerabstand und Profilen.

Steffen80 31.03.17 08:42
Trockenbau hat noch andere Vorteile. Denke an Sanitär..bei massiven Wänden brauchst Du noch immer eine Vorwand und die kostet kostbaren Raum. Wir haben alle "Sanitär" Wände daher in Trockenbau (Ausnahme Außenwand..da geht es dann nicht anders).

Gruss, Steffen

11ant 01.04.17 02:16
Schall kann Luftschall sein, oder auch Trittschall. Eine Kombination aus Material(ien) und Konstruktion kann für das eine günstiger sein, aber ggf. nicht gleichzeitig auch für das andere. Die Liebe mancher Planer zu Leichtbauwänden im OG hat mehr mit der billigeren Herstellung der Dachschrägenanschlüsse zu tun als mit unterschiedlichen physikalischen Qualitäten.

Goldi09111 01.04.17 09:07
Wir haben keine Dachschrägen...

Wie sind eure Erfahrungen?

Knallkörper 01.04.17 09:12
In unserem alten Haus sind die Innenwände Trockenbau und wir waren damit sehr unglücklich. Es klingt irgendwie hohl, trägt nicht wirklich zur Phasenverschiebung (Hitzeschutz) bei und der Schallschutz ist gleich null. Außerdem reißen die Anschlüsse zum Außenmauerwerk.

Jetzt ist deine Trockenbauwand sicherlich wesentlich besser. Jedoch würde ich gefühlsmäßig immer noch die massiven Wände bevorzugen. Bedenke, dass der Putz auch wesentlich zum Flächengewicht und Schallschutz beträgt. Im Neubau haben wir alle Wände im OG ca. 1,5 Meter in den Ringanker mit einbinden lassen, wovon ich mir noch weniger Bewegung zwischen den Wänden verspreche.

11ant 01.04.17 14:57
Goldi09111 schrieb:
Wir haben keine Dachschrägen...

Dann erstaunt mich dieses Vorgehen des Planers singulär im OberGeschoss (?)
Knallkörper schrieb:
Es klingt irgendwie hohl, trägt nicht wirklich zur Phasenverschiebung (Hitzeschutz) bei und der Schallschutz ist gleich null. Außerdem reißen die Anschlüsse zum Außenmauerwerk. [...] Im Neubau haben wir alle Wände im OG ca. 1,5 Meter in den Ringanker mit einbinden lassen, wovon ich mir noch weniger Bewegung zwischen den Wänden verspreche.

Trockenbauwände sind sie eben nicht nur nichttragend, sondern auch nicht aussteifend. Auch das ist ein Grund für ihre Anwendung unter gezimmerten Gefügen bzw. im Skelettbau (wo sie jeweils keinen solchen Beitrag zu leisten brauchen).

Nach meinem Dafürhalten sind es (für Luftschall) praktisch Baßreflex-Flächenstrahler. Also nicht wirklich von Schalldämmender Wirkung, sondern eher schallverschiebend in einen Frequenzbereich unterhalb des Meßfensters (100 bis 3.150 Hz). Und für Trittschall eher sogar Resonatoren.
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