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ᐅ Luftheizung erst bei Heizlasten <10W/m² sinnvoll?


Erstellt am: 05.01.12 15:53

Arno05.01.12 15:53
Firmen wie Schwörerhaus oder Okal Haus bieten standardmäßig eine Luftheizung an. Nun hab ich dazu gefunden, dass das erst bei Heizlasten<10W/m² sinnvoll sei.

Wenn jetzt ein Haus als 4l Haus hingestellt wird, stimmt das doch, oder?
4l=40kWh/m²a -> 40.000/(24*365)= 4.6W/m²

Muß die Luft immer über ein Luft-Wasser-Wärmepumpe erwärmt werden? Die ist ja nicht so effektiv wie andere Wärmepumpe.
Stimmt denn folgende Rechnung:

40kWh/m²*140m²=5600kWh / 2 (AZ) * 0,20€/kWh = 560€ Stromkosten/Jahr ?

Vielleicht ist der Verbrauch und die AZ etwas höher, aber so ungefähr? Wenn das so ist, warum macht das nicht jeder? Eine preiswerter Heizung in der Erstellung (Lüftung und Heizung in einem) gäbe es wohl nicht. Vermutlich hab ich da was übersehen, oder?
€uro05.01.12 17:01
Hallo,
Arno schrieb:
Firmen wie Schwörerhaus oder Okal Haus bieten standardmäßig eine Luftheizung an. Nun hab ich dazu gefunden, dass das erst bei Heizlasten<10W/m² sinnvoll sei.
Das ist eine mittlere spezif. Heizlast. Einzelne Raumheizlasten sind durchaus höher! Zudem ist dies die Heizlast nach PHPP Kriterium. Die echten Heizlasten nach DIN 12831 sind i.d.R. höher.
Als Erklärung: Die Heizlast soll den Extremfall abbilden. Daher bleiben in der Berechnung nach 12831 interne u. z.B. solare Gewinne unberücksichtigt. Das mit Recht, denn bei -20°C nachts scheint keine Sonne und die Fußballmanschaft für die internen Gewinne hat gerade Urlaub! 😉
Bei der Heizlast nach PHPP werden diese Gewinne jedoch zum Ansatz gebracht. :o
Arno schrieb:
...Wenn jetzt ein Haus als 4l Haus hingestellt wird, stimmt das doch, oder?
Größte Vorsicht bei der L/m² Öl Werbung! Hier haben sich nicht Wenige bereits ordentlich die Finger verbrannt.
Arno schrieb:
...4l=40kWh/m²a -> 40.000/(24*365)= 4.6W/m²
Na, so trivial funktioniert das wohl nicht, schön wenn das so einfach ablaufen würde. Da könnte ich ja jegliche Software und DIN Vorschrift wegwerfen. Das stimmt so also absolut nicht!
Arno schrieb:
...Muß die Luft immer über ein Luft-Wasser-Wärmepumpe erwärmt werden?
Der Wärmeerzeuger spielt grundsätzlich keine Rolle, nur muß seine Leistung zur Gebäudeheizlast passen. Andernfalls gibt es ordentliche Probleme. Entweder man friert, hat emense Verbrauchskosten oder der Wärmeerzeuger Taktet sich zu Tode.
Arno schrieb:
...Stimmt denn folgende Rechnung:
40kWh/m²*140m²=5600kWh / 2 (AZ) * 0,20€/kWh = 560€ Stromkosten/Jahr ?
Auch die ist vollkommen falsch!
Arno schrieb:
...Vermutlich hab ich da was übersehen, oder?
Ja natürlich, sämtliche Grundlagen, mit einem Zweizeiler kann man nicht die komplette TGA Planung für ein Gebäude ersetzen! 🙁
Schön aufpassen, dass man Dir keinen Murks andreht!

v.g.
Arno06.01.12 08:20
Mh, und was mach ich nun damit?
Mir ist völlig klar, dass eine echte Heizrechnung so simpel nicht ist. Aber wie soll man abschätzen können, ob das realistisch ist?
Kann den so eine Haus nun wie beworben mit niedrigen Kosten beheizt werden, oder nicht? Wie überprüft man die Angaben der Hersteller?

Und was meinst Du mit den 4l/m², an der sich Leute die Finger verbrannt hat.
€uro06.01.12 08:54
Arno schrieb:
...Mir ist völlig klar, dass eine echte Heizrechnung so simpel nicht ist. Aber wie soll man abschätzen können, ob das realistisch ist?
Das gelingt einem Laien nicht. Hier brauch man externe fachliche Unterstützung.
Arno schrieb:
...Kann den so eine Haus nun wie beworben mit niedrigen Kosten beheizt werden, oder nicht?
Genau das ist der springende Punkt. Theoretisch auf dem schöngerechneten Papier "kann" - ist aber leider häufig nicht der Fall! Im Nachherein sind dann Verbesserungen kaum möglich.
Arno schrieb:
...Wie überprüft man die Angaben der Hersteller?
In dem man das BV durch einen externen TGA Planer durchrechnen lässt. Oder man lässt sich vom Anbieter, bevor man einen Vertrag unterschreibt, eine reale Verbrauchsprognose erstellen und macht diese, nach vorheriger Überprüfung, zum Vertragsbestandteil.
Arno schrieb:
...Und was meinst Du mit den 4l/m², an der sich Leute die Finger verbrannt hat.
Es gibt div. Anbieter, die mit diesen l Öl/m² Äquivalenten werben. Leider ist es so, dass in vielen Fällen die tatsächlichen Verbräuche wesentlich höher sind. Wenn man das berücksichtigt, sind hierdurch die Preise dieser Objekte selbstverständlich viel zu hoch.

v.g.
wärmepumpeheizungwärmeerzeugertga