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ᐅ Lärm im Neubau (Wohngebiet)


Erstellt am: 01.09.2025 19:54

AndBruNRW 10.11.2025 20:36
ich will mich noch mal zu Wort melden!
Wir hatten einige Termine mit dem Hausbauer. Die Eckelemente der Eckfenster bestanden bisher aus 3-lagen Styrodur und einer Blende aus Blech. Diese wurde nun gegen ein passendes Fensterprofil ausgetauscht (5 Kammern glaube ich). Leider ergab der Tausch keine Besserung.

Am Samstag habe ich noch einmal eine perfekte Messung durchführen können:
Es lief ein Laubbläser im Garten vom Nachbar. 60dB bei geöffneten Fenster. Bei geschlossenen Fenster kamen innen noch ca. 44dB an.
Und das in dem Raum, wo die 47dB Schallschutzscheibe eingebaut wurde.
Es liegt also definitiv nicht (nur) an den Gläsern.

Umso größer der Fensteranteil pro Raum, umso lauter die Außengeräusche.
Im Raum ohne Fenster (Speisekammer) höre ich absolut nichts von außen. Die Ziegel halten die ca. 38dB also draußen.

Wir wohnen ca. 600 Meter Luftlinie entfernt von der Bundesstraße. Direkt daneben haben wir also nicht gebaut.

Außerdem ergibt meine Messung einen ca. Pegel von 38 dB bei den aufheulenden Motoren.
Diese höre ich aber im gesamten Haus. z.T. gibt es auch keinen großen Unterschied zwischen Fenster auf und zu (bei den 60dB Laubbläser natürlich schon. Aber bei dem normalen Verkehrslärm von 38dB hört es sich innen z.T. genau so laut an wie draußen).

Mittlerweile vermute ich unsere Rollokästen. Die Aufsatzkästen sind lediglich aus PUR Hartschaum und klingen beim darauf klopfen so, als wäre es ein Hohlraum. Also super leichtes Material. Der Hersteller gibt 46dB Dämmung an - wobei ich den Wert bei einem solch weichen Material nicht wirklich vertraue.

Hat hier jemand ähnliche Erfahrungen mit Aufsatzkästen gemacht? Auf den Fotos im Eingangspost sieht man ja wie diese aufgebaut sind. Nachdem die eingebaut wurden, wurden diese lediglich von innen und außen verputzt. Heißt, wenn ich von innen oder außen gegen klopfe, hört man quasi das Styropor (Hartschaum).

Hier noch mal eine aktualisierte Zusammenfassung die ich woanders gepostet habe (mir wurde empfohlen, mich noch einmal hier zu melden 🙂 )

Moin zusammen,

leider sind wir auch nach mittlerweile 12 Monaten nach dem Einzug keinen Schritt weitergekommen.
Hier eine kurze Zusammenfassung:
  • Enorme Lärmprobleme im Neubau (Baujahr 2024)
  • Der Lärm kommt definitiv von den Fenstern
  • Eingebaute Fenster: Kömmerling 76er-Profile mit 3-fach-Verglasung (4/14/4/14/4) – laut Hersteller 32 dB
  • Aufsatzraffstore-Kasten: Roma Puro 2.XR-RS (angeblich ca. 46 dB)
  • Kasten ist innen und außen verputzt, sonst aber nicht weiter „abgeschirmt“
  • Im Schlafzimmer wurde nachträglich eine Schallschutzverglasung (47 dB) eingebaut
Am Samstag habe ich einen Test mit einem laufenden Laubbläser gemacht:

  • Fenster offen: 58 dB
  • Fenster geschlossen: 44 dB
Das war an dem Fenster mit Schallschutzverglasung!
Im Nebenraum mit den „normalen“ Gläsern waren die Werte jedoch nahezu identisch.
Das bedeutet für mich: Die Verglasung ist nicht das Hauptproblem.

Der Lärm ist in allen Räumen deutlich wahrnehmbar.
Zwei Dinge haben alle Fenster gemeinsam:

  • Die Verglasung
  • Den Aufsatzkasten
In Räumen mit einem hohen Anteil an Fenster- bzw. Rollladenkasten ist der Lärm besonders stark –
z. B. im Büro mit einer 4 m breiten und 1 m hohen Fensterfront.

Was mich stutzig macht:
Wenn ich das Ohr an die Verglasung halte, spüre ich bei den normalen Gläsern den Lärm und die Vibration.
Bei der Schallschutzverglasung spüre ich nichts – obwohl die Messwerte (z. B. beim Laubbläser-Test) keine wesentlich bessere Dämmung zeigen.
Gleichzeitig "höre" ich nichts, wenn ich das Ohr an den Rollo-Kasten halte..

Mittlerweile habe ich daher den Aufsatzkasten im Verdacht.
Zwar weist er laut Prüfzeugnis eine Dämmung von 46 dB auf, aber er besteht aus PUR-Schaum und klingt beim Dagegenklopfen sehr hohl – fast wie ein Resonanzkörper oder Verstärker.

Hat jemand eine Idee, woran es sonst noch liegen könnte?
Wir sind mittlerweile echt ratlos …

MachsSelbst 10.11.2025 21:15
Hol dir jemanden, der mit sowas sein Geld verdient, also es professionell macht. Es gibt "akustische Kameras" die lokalisieren können, wo der Schall herkommt. Alles andere ist Rate mal mit Rosenthal, niemand kennt genau den Aufbau deiner Wände, Decke, Fenster, usw. Selbst wenn du den Plan hochlädst, weiß niemand, ob es auch wirklich so ausgeführt wurde.

chand1986 11.11.2025 04:19
Ein guter Test wäre auch ein Besuch bei direkten Nachbarn, die laut sich selbst keinerlei solche Probleme haben. Wenn du dort mal selber horchst (subjektiv) und selber messen darfst (objektiv), hast du Indizien, inwiefern ihr empfindlich seid, etwas baulich bei euch mehr Lautstärke reinlässt oder, was worst case wäre, beides in Kombination: Ihr seid empfindlich in einem lauteren Haus.