Hallo an die Forumsgemeinschaft!
Seit über einem Jahr (seit dem ich mich mit dem Thema Hausbau beschäftige) verfolge ich fleißig dieses Forum, dem ich schon viele wertvolle Informationen entnehmen konnte.
Nun sind unsere Hausbaupläne so weit gereift, dass ich sie Euch gerne präsentieren möchte.
In Grundsätzen steht die Planung. Allerdings hat sich gerade eine gewisse Projektblindheit eingeschlichen, sodass die Planung gerade etwas stockt. Hier brauche ich Eure Kritik und Ideen!
Wir wollen an das Haus der Schwiegereltern anbauen. Aus Planungstechnischen Gründen soll der Neubau eine Erweiterung des Bestandshauses zu einem Mehrgenerationenhaus sein. Sollte dies vom Bauamt nicht genehmigt werden, werden wir das Grundstück an der Bestandsgarage teilen und Baulasten eintragen.
Die Idee ist, ein Schlafhaus in Massivbauweise zu errichten, an welches sich eine Art Wohnscheune in Ständerbauweise anschließt. Wir möchten eine Abgrenzung der Bereiche Kinder/ Eltern/ Wohnen, einen Innenhof hinterm Haus und stilmäßig in die Richtung einer kleinen Hofanlage - damit passen wir uns an die Umgebung an 🙂
Bebauungsplan/Einschränkungen: nein
Größe des Grundstücks: ca. 900qm (insgesamt ca. 2300qm)
Hang: nein
Baufenster, Baulinie und -grenze: NO: Straße; SO: Bestandshaus mit Garage; SW: Wiesen; NW: Feldweg
Anzahl Stellplatz: 2
Geschossigkeit: 2/ 1
Dachform: Satteldach/ Pultdach
Stilrichtung: Bauernhaus - Schlafhaus mit Wohnscheune
Ausrichtung: Südwest
Anforderungen der Bauherren
Stilrichtung, Dachform, Gebäudetyp: Bauernhaus, Satteldach/ Pultdach
Keller, Geschosse: Nein, 2 /1 (ca. 210 qm + Dachboden)
Anzahl der Personen, Alter: 2 + 2 Kinder + 1 in Planung
Büro: Familiennutzung und Homeoffice (sehr geringer Platzbedarf)
Schlafgäste pro Jahr: ca.10 Mal 4 Personen
offene oder geschlossene Architektur: Schlafbereich geschlossen; Wohnbereich offen + hell
offene Küche, Kochinsel: ja kann
Anzahl Essplätze: 6-8
Kamin: Ja
Carport: ja
Hausentwurf
Von wem stammt die Planung: Architekt
Was gefällt: Anordnung Wohnen, Eltern, Kinder.
Was gefällt nicht?
- Carport verdunkelt Bad
- Eingang Elternbad
- Aufteilung Wohnscheune: Wohin mit dem Kamin? Wie die Küche planen? Küche und Esszimmer sollen eine Einheit sein. Wohnzimmer abgetrennt (durch Kamin, Fachwerkwand?))
Preisschätzung lt Architekt/Planer: 370000 (eigene Preisschätzung: minimum 400000 - ohne Außenanlagen)
favorisierte Heiztechnik: Solewärmepumpe/ Gas???
Wenn Ihr verzichten müsst, auf welche Details/Ausbauten
-könnt Ihr verzichten: Es könnte auch kleiner sein.
-könnt Ihr nicht verzichten: Große Fenster im Wohnbereich
Und nun freue ich mich auf Eure Meinung und Ideen!
(Bei den Grundrissen ist Norden im Plan unten rechts)
Seit über einem Jahr (seit dem ich mich mit dem Thema Hausbau beschäftige) verfolge ich fleißig dieses Forum, dem ich schon viele wertvolle Informationen entnehmen konnte.
Nun sind unsere Hausbaupläne so weit gereift, dass ich sie Euch gerne präsentieren möchte.
In Grundsätzen steht die Planung. Allerdings hat sich gerade eine gewisse Projektblindheit eingeschlichen, sodass die Planung gerade etwas stockt. Hier brauche ich Eure Kritik und Ideen!
Wir wollen an das Haus der Schwiegereltern anbauen. Aus Planungstechnischen Gründen soll der Neubau eine Erweiterung des Bestandshauses zu einem Mehrgenerationenhaus sein. Sollte dies vom Bauamt nicht genehmigt werden, werden wir das Grundstück an der Bestandsgarage teilen und Baulasten eintragen.
Die Idee ist, ein Schlafhaus in Massivbauweise zu errichten, an welches sich eine Art Wohnscheune in Ständerbauweise anschließt. Wir möchten eine Abgrenzung der Bereiche Kinder/ Eltern/ Wohnen, einen Innenhof hinterm Haus und stilmäßig in die Richtung einer kleinen Hofanlage - damit passen wir uns an die Umgebung an 🙂
Bebauungsplan/Einschränkungen: nein
Größe des Grundstücks: ca. 900qm (insgesamt ca. 2300qm)
Hang: nein
Baufenster, Baulinie und -grenze: NO: Straße; SO: Bestandshaus mit Garage; SW: Wiesen; NW: Feldweg
Anzahl Stellplatz: 2
Geschossigkeit: 2/ 1
Dachform: Satteldach/ Pultdach
Stilrichtung: Bauernhaus - Schlafhaus mit Wohnscheune
Ausrichtung: Südwest
Anforderungen der Bauherren
Stilrichtung, Dachform, Gebäudetyp: Bauernhaus, Satteldach/ Pultdach
Keller, Geschosse: Nein, 2 /1 (ca. 210 qm + Dachboden)
Anzahl der Personen, Alter: 2 + 2 Kinder + 1 in Planung
Büro: Familiennutzung und Homeoffice (sehr geringer Platzbedarf)
Schlafgäste pro Jahr: ca.10 Mal 4 Personen
offene oder geschlossene Architektur: Schlafbereich geschlossen; Wohnbereich offen + hell
offene Küche, Kochinsel: ja kann
Anzahl Essplätze: 6-8
Kamin: Ja
Carport: ja
Hausentwurf
Von wem stammt die Planung: Architekt
Was gefällt: Anordnung Wohnen, Eltern, Kinder.
Was gefällt nicht?
- Carport verdunkelt Bad
- Eingang Elternbad
- Aufteilung Wohnscheune: Wohin mit dem Kamin? Wie die Küche planen? Küche und Esszimmer sollen eine Einheit sein. Wohnzimmer abgetrennt (durch Kamin, Fachwerkwand?))
Preisschätzung lt Architekt/Planer: 370000 (eigene Preisschätzung: minimum 400000 - ohne Außenanlagen)
favorisierte Heiztechnik: Solewärmepumpe/ Gas???
Wenn Ihr verzichten müsst, auf welche Details/Ausbauten
-könnt Ihr verzichten: Es könnte auch kleiner sein.
-könnt Ihr nicht verzichten: Große Fenster im Wohnbereich
Und nun freue ich mich auf Eure Meinung und Ideen!
(Bei den Grundrissen ist Norden im Plan unten rechts)
G
grinchmaster26.10.15 19:49Wenn man die Insel schon mal um 90° und zum Essbereich hin eine Art Theke drauf setzt, kann man nicht mehr direkt auf die Arbeitsplatte gucken.
Die Fenster der Scheune sind alle noch variabel. Es wäre natürliche eine Möglichkeit, nur 2 südliche Terrassenfenster zu machen und dazwischen den Ofen. Meine Bedenken dahingehend sind, dass ich dann vom Esstische nur auf den Ofen und nicht direkt in den Garten schauen kann. Zudem hätte ich dann keinen "geraden/direkten" Weg mehr in das Wohnzimmer.
Als Ofenart sagt mir "Nußdorfer Kachelofen" (ersten beiden Bilder - darf ich das hier so benennen?) zu. Wobei eine direkte Anbindung an den Herd nicht sein muss.
Die Fenster der Scheune sind alle noch variabel. Es wäre natürliche eine Möglichkeit, nur 2 südliche Terrassenfenster zu machen und dazwischen den Ofen. Meine Bedenken dahingehend sind, dass ich dann vom Esstische nur auf den Ofen und nicht direkt in den Garten schauen kann. Zudem hätte ich dann keinen "geraden/direkten" Weg mehr in das Wohnzimmer.
Als Ofenart sagt mir "Nußdorfer Kachelofen" (ersten beiden Bilder - darf ich das hier so benennen?) zu. Wobei eine direkte Anbindung an den Herd nicht sein muss.
B
Bauexperte27.10.15 00:27Hallo,
Bei der Sole-Wasser-Wärmepumpe kommt es entscheidend auf die Bodenverhältnisse an, bzw. wie oft und wie tief Du bohren mußt. Da ist von TEUR 10 aufwärts alles drin. Lass Dir einfach mal ein Angebot erstellen, dann kannst Du besser überschauen, ob eine Sole-Wasser-Wärmepumpe eine Alternative für Dich sein kann. Ich denke mal, daß auch Du ein Budget vor Augen hast, welches Du nicht überschreiten willst 😉
Grüße, Bauexperte
grinchmaster schrieb:Das könnte stimmen; Danke, für Deine Erklärung.
Der Mix der Baumaterialien ist daraus entstanden, das in der Scheune Eichenbalken aus einem Fachwerkhaus verbaut werden sollen. Nach Aussage des Architekten sei die Scheune als Holzständerwerk im Verhältnis günstiger als in Massivbauweise, wenn sowieso eine Holzkonstruktion verbaut wird. Habe ich ehrlich gesagt auch nie hinterfragt.
grinchmaster schrieb:Ich habe ja weiter oben schon geschrieben, daß ich von TEUR 370 (mittlerer Standard) ausgehe. Hinzu kommen die üblichen Verdächtigen wie Malerarbeiten, Bodenbeläge, Garage, Baunebenkosten und Extra´s. Excl. Sole-Wasser-Wärmepumpe würde ich von TEUR 450 ausgehen, wenn Du Maler- und Bodenbelagsarbeiten in EL realisierst.
Was ist Deiner Erfahrung nach ein realistischer Preis für das Projekt?
Bei der Sole-Wasser-Wärmepumpe kommt es entscheidend auf die Bodenverhältnisse an, bzw. wie oft und wie tief Du bohren mußt. Da ist von TEUR 10 aufwärts alles drin. Lass Dir einfach mal ein Angebot erstellen, dann kannst Du besser überschauen, ob eine Sole-Wasser-Wärmepumpe eine Alternative für Dich sein kann. Ich denke mal, daß auch Du ein Budget vor Augen hast, welches Du nicht überschreiten willst 😉
Grüße, Bauexperte
G
grinchmaster28.10.15 22:22@Bauexperte: Danke für Deine preisliche Einschätzung.
Ich habe ursprünglich grob mit 1800€/qm (inkl. Nebenkosten) kalkuliert, da ein Freund - welcher auch mit dem gleichen Architekten baute - ungefähr bei diesem Wert landete. Allerdings hat er im Bauhausstil gebaut und eine Luft-Wasser-Wärmepumpe. 450000 möchte ich definitiv nicht ausgeben. Heißt also den Rotstift auspacken
Der Grundstücksnachbar (180qm Haus) hat für seine Sole-Wasser-Wärmepumpe 146m tief bohren müssen.
Ich hänge noch den Schnitt an. hier ist die Holzkonstruktion angedeutet.

Ich habe ursprünglich grob mit 1800€/qm (inkl. Nebenkosten) kalkuliert, da ein Freund - welcher auch mit dem gleichen Architekten baute - ungefähr bei diesem Wert landete. Allerdings hat er im Bauhausstil gebaut und eine Luft-Wasser-Wärmepumpe. 450000 möchte ich definitiv nicht ausgeben. Heißt also den Rotstift auspacken
Der Grundstücksnachbar (180qm Haus) hat für seine Sole-Wasser-Wärmepumpe 146m tief bohren müssen.
Ich hänge noch den Schnitt an. hier ist die Holzkonstruktion angedeutet.
G
grinchmaster28.10.15 22:53Das Dach ist so hoch, da es so den gleichen Winkel wie das Bestandshaus hat und sich optisch an dieses anpasst. Auf den Ansichten war mir dies bisher nie negativ aufgefallen.
Weder Heu noch Geld soll auf dem Dachboden gelagert werden. Plan war diesen bei Bedarf für die Kinder auszubauen.
Aber ich gebe dir natürlich Recht, dass man hier den Rotstift ansetzen kann.
Weder Heu noch Geld soll auf dem Dachboden gelagert werden. Plan war diesen bei Bedarf für die Kinder auszubauen.
Aber ich gebe dir natürlich Recht, dass man hier den Rotstift ansetzen kann.
Ähnliche Themen