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Kreditvertrag nur auf eine Person Vorteile / Nachteile

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Dann ist eine Ehe nicht das richtige für dich, da ist das juristisch einfach anders vorgesehen.
 
Heiraten ist eben nicht in erster Linie romantischer Tüdelüt sondern die Begründung eines Wirtschaftsverhältnisses, bei dem davon ausgegangen wird, dass beide Parteien gleichwertige Leistungen (hat nicht unbedingt mit Geld zu tun) beitragen. Unter dieser Prämisse sind die Standardregelungen logisch und fair. Wer nun die eingebrachten Leistungen eines Partners geringer schätzt als die des anderen, kann in gewissen Grenzen abweichende Regelungen vereinbaren. Oder auf Ehe verzichten und der Romantik halber eine Blumenwiesenzeremonie abhalten.
Ich würde mich niemals auf Ehe mit getrennten Konten einlassen, speziell nicht, wenn Kinder im Spiel sind. Abgesehen davon, dass es in meinen Augen das Familienklima vergiftet, wird in der Regel die Frau dabei finanziell benachteiligt, wenn man nicht ganz genau durchrechnet (was ich schon für Geschichten gehört hab! Steuererklärungassen 5/3 und die Erstattung wird dann 1:1 geteilt. Beide einigen sich auf seine Initiative hin darauf, dass sie drei Jahre mit den Kindern zu Hause bleibt, ihr einziges Einkommen ist das Kindergeld, sie rutscht immer weiter ins Minus, während er sich spontan ein E-Bike kauft. Solche Sachen halt.)
 
Die Frau hat es doch aber auch gut, wohnt jahrelang in einem schönen Haus ohne jemals irgendwie Miete oder sonst was zu bezahlen. Hat somit natürlich auch Jahrelang mehr Geld in der Tasche. Trotzdem bekommt sie was vom Haus ab.
Dann müsste ich ja die Frau eigentlich zu 50% an der Tilgung beteiligen und das Geld weg legen und damit dann später eventuell die Frau aus zahlen. Ich will aber nicht das meine Freundin/Frau das Haus mit tilgen muss sie soll ihr Geld schön für sich ausgeben.
Meine Güte habt ihr ein verdrehtes Bild von Frauen . Muss mal unsere deutschen Frauen ehren von denen verlangt wird Haushalt zu schmeißen , Kinder zu kriegen , auf Karriere zu verzichten , weniger Geld und Rente zu erwirtschaften ( dank Kinder ) und dann auch noch zusehen wie der Mann immer mehr Vermögen dahinrafft. Aber Kinder wollt ihr schon haben ? Oder ist es auch schon im Vertrag geregelt wer wo wohnt im scheidungsfall ? Ich bin meiner Frau dankbar , Ehevertrag war für uns nie ein Thema , warum auch . Erbe war nie da , eher werden wir von ihrer Seite was erben . Sie hat mir immer den Rücken freigehalten ( abendstudium ) , haben 2 tolle gesunde Kinder und eine Immobilie . Wenn ich mal länger arbeiten muss weiß sie warum . Ich frage mich immer wie dieses denken immer entsteht . Ist es eine Familieneinstellung vom Elternhaus das wenn geerbt wird es in der eigenen Linie bleiben muss und bloß nicht die böse faule Ehefrau bereichern . Mein Kollege war so schlau der Frau nur den hälftigen damaligen Kaufpreis auszuzahlen per Ehevertrag . Der war erschreckend niedrig da unsarnierte Wohnung in Frankfurt Main . Mit den explodierten Preisen und saniert ( hat überwiegend er bezahlt / gemacht ) hätte sie auf ca 50.000€ verzichten müssen. Sie hatte einen guten dreckigen Anwalt . Er hat den Vertrag angefochten und gewonnen . Also aufpassen
 
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Ist das jetzt zu ner Grundsatzdiskussion für die Ehe geworden hier? Also Leute wenn ihr hinter ne Ehe nur ein Rechtsgeschäft seht...dann lasst es bleiben. Dann regelt die Vermögensverhältnisse Eures Zusammenlebens vertraglich und gut.

Für mich ist Ehe etwas mehr wie ein Rechtsgeschäft. Für mich sind meine Frau und ich in der Ehe "Eins" und nicht "Zwei" wie es so schön heisst. Und ich bin dafür, dass alles was in der Ehe erwirtschaftet wird uns beiden gehört. Egal welche Leistung wer erbringt. Meine Leistung ist (unabhängig von der Bezahlung) nicht mehr wert wie die meiner Frau. Das will ich so. Hätte ich das nicht gewollt hätten wir nen Ehevertrag gemacht. Ich sehe es auch ein wenn man einen macht wenn vorher schon relevante Vermögensgüter da waren. Da kann ich nur jeden einen Ehevertrag empfehlen. Gibt genug Beispiele da sind Firmen zu Grund gegangen weil aus einer Scheidung heraus Gelder fließen mussten, da hängt dann deutlich mehr mit dran. Es gibt aber auch genug Beispiele bei denen die Frau keinen guten Schnitt gemacht hat...
 
@face26 fasst es schön zusammen.
So sind die meisten, auf Dauer angelegten, Ehen eingestellt.
Es mag auch anders funktionieren, da hätte ich allerdings wirklich keinen Bock darauf.
Am besten sind ja wirklich Pärchen, die ihr Essen im Restaurant getrennt bezahlen oder zumindest centgenau verrechnen. Das kann dann nur eine erfolgreiche Ehe werden.
Zumindest lernen Kinder aus so einer Beziehung schnell das Rechnen.
 
Ich glaube ich werde hier etwas falsch verstanden. Ich bin schon pro Ehe und wenn es nur darum geht das alle den gleichen Nachnamen haben, Frau, Mann, Kind.
Ein gemeinsames Konto find ich auch gut in der Ehe würde mir persönlich trotzdem noch ein "Taschengeldkonto" einrichten aber sonst wird zusammen geschmissen. Was man dann zusammen erwirtschaftet gehört dann auch Mann und Frau und das soll bei einer Scheidung auch absolut fair geteilt werden.

Aber fair ist es für mich nicht wenn ich ein Haus mit in die Ehe bringe das ich mühsam allein tilge und wenn es dann endlich abgezahlt ist und man sich scheiden lassen würde warum auch immer das ich dann einen neuen Kredit auf nehmen muss um meine (Ex)Frau anteilsmäßig an dem Haus auszuzahlen. Das soll fair geteilt sein? Das kann mir doch keiner hier erzählen.

Es geht mir auch gar nicht darum das ich irgendwen über den Tisch ziehen will.
 
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