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ᐅ Kosten von verschiedenen Hausformen

Erstellt am: 17.08.21 08:05
H
Höhlenbewohner
Hallo ihr,

ich habe gerade begonnen mich in das Thema "Häuslebauen" einzulesen, auch wenn der Wunsch danach momentan noch wenig konkret ist.
Das wird eher so ein Projekt für die nächsten 5 Jahre. Gefühlt habe ich schon dutzende Stunden hier im Forum verbracht 🙂

Ich versuche gerade, so bisschen ein Gefühl dafür zu bekommen was ein Haus teuer macht, was energetisch ungünstig ist usw.
Deswegen würde mich mal interressieren ob es grobe Richtlinien für den Vergleich gibt.
Disclaimer: mir ist klar dass es immer auf die konkrete persönliche Situation ankommt. Nichtsdestrotrotz könnte ich mir vorstellen dass sich gewisse Daumenregeln etabliert haben.

  • Mich würde erstmal interessieren: wie schneidet ein Bungalow gegenüber einem Haus mit 2 Vollgeschossen ab? (In Bezug auf Kosten und den Aufwand um eine KFW-Stufe zu erreichen). Mein Jugendlicher Leichtsinn sagt mir, dass ein Bungalow in der Errichtung günstiger ist, allerdings teurer in der Dämmung aufgrund der höheren Grund-/Außenfläche.
  • Die gleiche Frage gilt für ein 2-Vollgeschosser verglichen mit einem 1,5-Geschosser (ich weiß, gibt es nicht ;-) ) mit Kniestock, ohne Spitzboden.
  • Ein Spitzboden ist natürlich toll bzgl. Stauraum, aber erstmal auch toter Platz der eine weitere Zwischendecke und mehr Außenfläche mit sich zieht.

  • Außerdem finde ich gefallen an einer L-Form (Wohnzimmer) mit einer im Innenwinkel eingeschlossenen Terrasse.
  • Macht sich die Abweichung von der würfelform stark im Preis bemerkbar? Ich würde vermuten, vor allem bei Wunsch nach Kfw wird es hier schwierig weil Ecken vermutlich aufwendig in der Dämmung sind. Oder sind das eher Lappalien?
  • Gleiche Frage stellt sich mir bzgl. Gauben und etwaige dritte oder vierte Giebeln.
  • Inwiefern hat dich Neigung des Daches Auswirkung auf Preis/energieeffizienz? (Vermutung: ein flacheres Dach kommt mit weniger Materialeinsatz aus und exponiert außerdem weniger Fläche).

Nochmal ein Disclaimer: mir geht es nicht darum das billigstmögliche Haus zu planen. Mir geht es auch nicht darum, jede Entscheidung auf Kfw hin zu optimieren (ich weiß ja noch nicht mal ob ich Kfw will oder brauche).
Ich versuche nur, ein Gefühl zu bekommen wie sich Bauentscheidungen auf Kosten und Energieeffizienz auswirken. Ich möchte ja schließlich keinen utopischen Blödsinn planen. Wenn es irgendwann konkreter wird dann soll natürlich auch ein Architekt hinzugezogen werden.
Bis dahin möchte ich mir aber doch etwas Hintergrundwissen aneignen.

Danke & Viele Grüße aus der Höhle.
V
Valerian
17.08.21 20:01
Hallo,

als Empfehlung zu dem Thema:

"Attraktiv bauen mit kleinem Budget" von Achim Linhardt erschienen bei DVA.

Dort werden z.B. genau die Fragen erörtert die du stellst, relative Kosten bestimmter Dachformen, Wandaufbauten, Kosten Keller in Abhängigkeit der Wohnfläche und Geschosszahl, alle möglichen Vergleichstabellen zu verschiedensten Gewerken. Das gibt dir einen sehr guten Überblick über die Thematik und erklärt auch warum bestimmte Dinge billiger oder teurer sind. Es sind auch einige Beispiele für ausgeführte Häuser und Details enthalten die ganz hilfreich sind.

Grüße

Oli
Y
ypg
17.08.21 21:47
Dachkosten: auf die Konstruktion kommt es an. Da kann ein Laie weniger etwas mit anfangen.
Höhlenbewohner schrieb:

Ich möchte ja schließlich keinen utopischen Blödsinn planen.
Deshalb plant man nach dem Grundstück und seinem eigenen Raumbedarf.
Alles andere lässt man dem BU optimieren und ist IMHO verlorene Zeit zu diskutieren.