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ᐅ Kosten steigen stark - aktuell Nachfinanzierung möglich?


Erstellt am: 24.10.2022 13:35

SaniererNRW123 24.10.2022 14:28
haus2023 schrieb:

Mir ist auch klar, dass es für den Außenbereich erst mal auch nicht reicht. Ich frag mich nur gerade, was ist wenn wir ca. 60k mehr benötigen. Vor allem möchten wir, dass die Tilgungsrate gleich bleiben soll. D.h. ja dass alles nach hinten geschoben wird, wie verschlechtern sich dann die Konditionen? Weil man hat ja auch keine Zinsbindung bei der Nachfinanzierung oder?
Dann geht Ihr zur Bank - wieso hat die Euch einen Kredit gegeben, ohne dass Ihr die Kosten kennt? - und sagt, dass man mehr braucht. Die Bank gibt Euch dann einen nachrangig abgesicherten Kredit. Die Tilgungsrate (Zins und Tilgung zusammen, oder was meinst Du?) wird sich natürlich erhöhen. Die bestehenden Kredite bleiben unverändert, ist doch klar. Also zahlt ihr z.B. 5-6% Zinsen + mindestens 2% Tilgung für die von Dir genannten 60k.
haus2023 schrieb:

Also ich würde fast behaupten, dass man mit über 600k vor 3-4 Jahren noch sehr weit gekommen ist.
Puh, bei so einer großen Hütte ist das auch vor 3-4 Jahren mehr als eng geworden. Da waren es es vielleicht 2.200-2.500€ je qm Wohnfläche. Also bei Euch schon mal T€ 480-540. Dazu noch die Nebenkosten und schon sind "600k" auch vor 3-4 Jahren ausgegeben worden. Ohne Keller. Ohne Garage. Aber auch ohne Eigenleistungen.

Heute kann man grob T€ 3 je qm Wohnfläche rechnen. So habe ich auch oben geschätzt.
haus2023 schrieb:

Wir haben keinen Bauträger und es ist auch nicht so einfach Gesamtkosten zu kalkulieren wenn man sich mit dem Kredit beeilen muss, wenn die Zinsen tagtäglich steigen.
Dann habt Ihr ein Problem. Denn noch einmal - mit Eurem Budget bekommt Ihr das Haus nicht gebaut. Vor allem, weil nur moderate Eigenleistungen dabei sind.

haus2023 24.10.2022 14:48
Also, ich habe natürlich einen Kostenplan. Aber dies genau auszurechnen ist natürlich nicht so einfach. Die Gesamtsumme steht hier gerade bei 650k.
Also ich bin schon der Meinung, dass das Budget schon ziemlich weit reicht, auf jeden Fall bis hin zu den Fliesen und auch noch für die Küche und (zumindest einer) Badeinrichtung.

die 1200€ Tilgung inkl. Zinsen. Was wäre denn ein Rechenbeispiel wenn ich jetzt noch 60k aufnehmen würde? Ich möchte, dass die mtl. Belastung nicht groß ansteigt, da es für die Zeit (3-4 Jahre), wo wir Kinder geplant haben, schwierig wird. Was wäre hier eine gängiges Praxisbeispiel und eine monatliche Rate, die noch zu stemmen ist?

SaniererNRW123 24.10.2022 14:57
haus2023 schrieb:

Was wäre denn ein Rechenbeispiel wenn ich jetzt noch 60k aufnehmen würde?
SaniererNRW123 schrieb:

Also zahlt ihr z.B. 5-6% Zinsen + mindestens 2% Tilgung für die von Dir genannten 60k.
Also eine Annuität von 350-400 €/Monate, die Ihr zusätzlich bezahlen müsst.
haus2023 schrieb:

Also, ich habe natürlich einen Kostenplan. Aber dies genau auszurechnen ist natürlich nicht so einfach. Die Gesamtsumme steht hier gerade bei 650k.
Stell den - nebst Grundriss - mal in die passende Rubrik ein. Mach Dich aber auf viel Gegenwind gefasst 😉

haus2023 24.10.2022 15:27
ok.

Was wäre wenn ich monatlich nur 200€ extra aufwenden möchte? Wird das überhaupt genehmigt?

SaniererNRW123 24.10.2022 15:33
haus2023 schrieb:

Was wäre wenn ich monatlich nur 200€ extra aufwenden möchte? Wird das überhaupt genehmigt?
Ich würde es nicht machen. Warum soll die Bank Dir eine Finanzierung mit hohem Risiko geben und dann auch noch geringer Tilgung? Mit 200€ mtl. kannst Du noch nicht einmal die Zinsen für das zusätzliche Darlehen bezahlen.

pkiensch 24.10.2022 15:39
haus2023 schrieb:

ok.

Was wäre wenn ich monatlich nur 200€ extra aufwenden möchte? Wird das überhaupt genehmigt?
Als kurzes Rechenbeispiel für diese (und evtl. weitere) Überlegung(en): 200€/Monat sind 2400€/Jahr, entsprächen also 4% Zinsen (ohne Tilgung!) bei einem Darlehensbetrag von 60k€ (2400/60000 * 100%). Heißt: Bei Zinsen >4% reichen 200€/Monat nicht mal um die Zinskosten zu decken, geschweige denn für das Tilgen des zusätzlichen Darlehens.
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