ᐅ Korrelation Hausbaupreis/Wandsystem zu Wiederverkaufswert
Erstellt am: 27.03.25 12:26
nordanney 29.03.25 11:01
MachsSelbst schrieb:
es ist keineswegs sicher, dass eine Boomregion auch in 10, 20 Jahren noch eine ist, siehe Ruhrgebiet.Äh. Der Niedergang begann schon in den 50ern. Und er war absehbar. Das ist in heutigen Metropolen eine ganz andere Situation - Diversifikation, Bildung, Demographie, etc.
Das Ruhrgebiet war schon als „Boomregion“ schäbig und dreckig. Erst nach dem richtigen Niedergang ging (und geht heute noch - aber nicht in allen Städten bzw. Stadtteilen) der wirkliche Aufschwung und Boom los. Das Ruhrgebiet ist extrem beliebt und gefragt.
wiltshire 29.03.25 15:24
MachsSelbst schrieb:
Gefragte Wohnlagen kosten viel Geld und es ist keineswegs sicher, dass eine Boomregion auch in 10, 20 Jahren noch eine istHier wird leicht verwechselt:1. Region und Lage sind zwei unterschiedliche Dinge.
2. Gefragt ist nicht gleichbedeutend mit gut.
MachsSelbst 29.03.25 19:54
Also die Arbeitslosenquote im Ruhrgebiet lag 1970 bei 0,7%. Da von einem absehbaren Niedergang zu sprechen? Naja ist halt Blödsinn, wie so meist.
Beim Rest bleibt es wie gehabt. Regionen können sich über die Jahrzehnte massiv wandeln, das kann kein Mensch vorhersehen. Nachher kommen die Besserwisser natürlich immer an und wussten es vorher, das ist klar.
Man baut sein Haus dort wo man leben möchte und baut es so, wie man es haben möchte. Und nicht wie der Markt es in 20 Jahren vielleicht brauchen könnte.
Beim Rest bleibt es wie gehabt. Regionen können sich über die Jahrzehnte massiv wandeln, das kann kein Mensch vorhersehen. Nachher kommen die Besserwisser natürlich immer an und wussten es vorher, das ist klar.
Man baut sein Haus dort wo man leben möchte und baut es so, wie man es haben möchte. Und nicht wie der Markt es in 20 Jahren vielleicht brauchen könnte.
nordanney 29.03.25 20:11
MachsSelbst schrieb:
Also die Arbeitslosenquote im Ruhrgebiet lag 1970 bei 0,7%.Du meinst die Arbeitslosenquote in Westdeutschland? Die betrug nämlich 0,7%. Hast ChapGpt wohl falsch verstanden.Im Ruhrgebiet lag sie da schon höher. Begann schon sehr früh. Kohlekrise seit Mitte/Ende der 50er Jahren. Lange laufender Strukturwandel. Attraktivität der Region gering - auch wenn Arbeitsplätze vorhanden waren.
Im Ruhrgebiet lag die Arbeitslosenquote 1970 in den jeweiligen Städten zwischen 2% und 3%. Drei- bis viermal so hoch als im Rest der Republik. So viel nur mal zu den Fakten. Wäre so, als würdest Du heute sagen, dass man bei einer Arbeitslosenquote von +/-20% (3-4x heutige Ist-Quote) einen Niedergang nicht erkennen könnten.
MachsSelbst schrieb:
Da von einem absehbaren Niedergang zu sprechen... naja ist halt Blödsinn, wie so meist...Lies Dich mal zum Ruhrgebiet ein. Kohlekrise, Strukturwandel, Stahlkrise etc. - ging nach dem Wirtschaftswunder ganz schnell.Und zuletzt Attraktivität bitte auch nicht mit florierender Region (die Blüte der Entwicklung verwelkte wie gesagt schon mit der Montankrise/Kohlekrise) verwechseln. Die Attraktivität kannst Du Dir mal auf alten Videos anschauen. Zerbombte Städte, die husch husch hässlich wieder aufgebaut wurden, Dreck ohne Ende durch Stahl/Kokereien und Kohle, wenig grün, überall Autobahnen und Dieselloks, die die Luft verdreckt haben usw.
chand1986 29.03.25 22:29
Das Ruhrgebiet war Mitte des 20. Jhdts. vor allem eines: Hässlich. Und wenn auch alle dort Arbeit gehabt hätten, was gar nicht stimmt, wäre es immer noch hässlich gewesen. Heute ist es viel sauberer und grüner. Nach dem Niedergang der Schwerindustrie kam es zu einem enormen Strukturwandel. Aktuell ist man netto Zuzugsgebiet.
wiltshire 29.03.25 23:08
chand1986 schrieb:
Das Ruhrgebiet war Mitte des 20. Jhdts. vor allem eines: Hässlich.Das ist ein Klischee, es gab eine Menge hässlicher Orte und Wäsche konnte man mancherorts nicht aufhängen ohne Gefahr zu laufen Kohlestaub darauf zu bekommen. Aber dass es nur hässlich war stimmt einfach nicht. Der südliche Ruhrgebietsrand war schon damals schön und ein Naherholungsgebiet.