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ᐅ Kontrollschacht auf Grundstück voll

Erstellt am: 05.11.24 11:04
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xola123
Hallo zusammen,

kurze Eckdaten: Einfamilienhaus, mit Keller aus Fertigbeton-Teilen, Baujahr 1979, das gesamte Wohngebiet wurde in demselben Jahr neu angelegt und bebaut. Ortsrandlage. Grundstück durch einen Stichweg mit der Straße verbunden, circa 2 Meter Höhenunterschied Straße / Grundstück.

Nachdem wir bemerkt haben, dass nach einem Wasserschaden durch Starkregen und der darauffolgenden Bautrocknung die Nässe wieder kam, haben wir uns auf die Suche nach der Ursache gemacht. Einen Teil der Kellerwände haben wir nun auch schon von außen aufgebaggert, abgedichtet und isoliert. Das hat aber leider keine Änderung gebracht (außer das unser schöner Garten seit Monaten eine Baustelle ist und die Terrasse dafür abgerissen wurde)

Wir haben uns dann entschlossen, mit einer Rohrkamera die Leitungen und Drainagen anzusehen - Vermutung war ein Defekt, der zu Wasserstau führt und dann ins Haus eindringt. Oder einfach irgendwelche Hinweise zu haben, was mit unseren Rohren los ist.

Den Kontrollschacht außen auf dem Grundstück haben wir dann gestern angehoben, um von dort aus an die Rohre zu gelangen. Dort hätten wir dann die Kamera eingeführt.
Doch da unten (das ist locker 4 Meter tief) steht das Schmutzwasser mit entsprechendem Geruch.

Folgende Fragen dazu:

1. So weit ich das verstehe, dürfte sich da unten eigentlich gar nichts befinden - alles müsste direkt abfließen. Korrekt?

2. Wie sieht der Boden eines Kontrollschachtes aus? Laut Plan gibt es ein Rohr vom Haus kommend (das sieht man auch) und eine Ableitung (die man aufgrund des Pegels nicht mehr sieht). Ich stelle mir eine Rinne vor, die direkt in ein "Loch" gegenüber führt.

3. Laut offiziell genehmigtem Abwasserplan von 1979, der beim Bau unseres Hauses angefertigt wurde, wird die Drainage, Regenwasser vom Dach und Schmutzwasser zusammen in den Kontrollschacht geleitet. Das Mischwasser geht dann gesammelt in die Kanalisation. Ist das so üblich? Ich dachte eigentlich immer, dass das getrennt wird.

4. Wenn wir von einer blockierten/defekten Abwasser-Verrohrung ausgehen, sollte das eine durch uns beauftragte Firma korrigieren oder die Gemeinde?

5. Wenn wir von einer blockierten/defekten Abwasser-Verrohrung ausgehen, ist es dann denkbar, dass durch Starkregen der ansteigende Pegel zurück in die Rohre und Drainagen drückt, wodurch das anfallende Regenwasser "in der Erde" nicht mehr durch die Drainage abgeleitet werden kann, sich deshalb staut und ins Haus drückt? Hätten wir dann nicht stark riechendes Wasser im Haus? (Haben wir nämlich nicht, es ist nur feucht)

Freue mich auch eure Rückmeldung.

Grüße
Nida35a06.11.24 10:38
Es fehlen noch Eckdaten,
- Steht euer Haus 2m über oder unter der Straße,
- Beton Fertigteil Keller wurde wie abgedichtet, schwarze oder weiße Wanne, oder nur mit Anstrich
- Wie wurde der Übergang Bodenplatte zu Kellerwänden abgedichtet,
- Ist es WU Beton
- welchen Durchmesser hat euer Abflussrohr in den Kanal
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xola123
06.11.24 12:01
Das Grundstück steht ~2m über der Straße.

Die Kelleraußenwände wurden mit einer vollflächig aufgeklebten Abdichtungsbahn (anstelle von Bitumen) dicht gemacht, bis über die Bodenplatte hinunter. Darauf wurden dicke Styrodur Platten aufgebracht. Darauf Noppenbahn. Neue Drainageleitung mit korrekter Neigung.
Das hat ein erfahrener Tiefbauer aus unserer Familie gemacht.
Das alles ist aber noch nicht ums ganze Haus herum gelegt worden, aktuell nur an der Rückseite und ein Stück ums Eck. Die Vorderseite, wo der Kontrollschacht ist, ist noch nicht gemacht.

Den Durchmesser kenne ich nicht, steht leider auch nicht auf den Plänen, die mir vorliegen.
Nur die Drainage ist 100mm, das steht da.

Welcher Beton 1979 verwendet wurde, kann ich leider auch nicht sagen. Keine Ahnung ob es damals WU Beton überhaupt schon gab.
N
nordanney
06.11.24 12:20
xola123 schrieb:

Welcher Beton 1979 verwendet wurde, kann ich leider auch nicht sagen. Keine Ahnung ob es damals WU Beton überhaupt schon gab.
Den gibt es schon viel länger. Moderne Normen/Standards aber erst ab den 90er Jahren. Geh mal davon aus, dass es kein moderner WU-Beton ist (wenn überhaupt in de Richtung gebaut wurde).
Nida35a06.11.24 12:48
xola123 schrieb:

Das hat ein erfahrener Tiefbauer aus unserer Familie gemacht.
Dann sollte er euch auch jetzt beraten bei der Lösung des Wasserproblems.
Er kennt die Gegebenheiten im und um das Haus.
Die Erfahrungen besagen, meist kommt das Wasser im Keller vom Regen über's Dach und die Fallrohre, von der eigenen Drainage, oder vom zu kleinen Abfluss bei Starkregen.
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xola123
06.11.24 14:19
Leider gibt es diesen Menschen nicht mehr...
Ich gehe auch von keinem WU Beton aus, das wäre ja vermutlich auch irgendwo in den Unterlagen vermerkt.

Danke für die Einschätzung @Nida35a, das deckt sich aktuell auch irgendwie mit meiner Vermutung.
Nida35a06.11.24 15:12
xola123 schrieb:

Ich gehe auch von keinem WU Beton aus,
Dann könnte das Wasser auch durch die Bodenplatte drücken. Da gehört ein Fachmann her. Aus der Ferne kann nicht weiter geholfen werden.
betonbodenplattekellerdrainage