ᐅ Kontrollierte-Wohnraumlüftung Helios - Einbau nach Herstellerangaben ausreichend?
Erstellt am: 25.11.15 21:24
M
merlin83
Guten Abend,
bei uns muss kurzfristig die Kontrollierte-Wohnraumlüftung in Auftrag gegeben werden. Derzeit steht eine HOVAL HomeVent FR (300) des Anbieters Z und eine Helios EC 500 W R zur Debatte.
Die Helios EC 500 W R zum Preis von brutto EUR 12.575,00 abzgl.. Skonto und Abgebot schätzungsweise bei ca. EUR 11.500.
Die Hoval HomeVent FR (300) zum Preis von EUR 15.670,00 abzgl.. Skonto und Abgebot schätzungsweise bei ca. brutto EUR 14.200.
Der Verkäufer der Helios hat das Angebot gemäß den Helios Firmenangaben erstellt und angeboten. Wie viel Referenzanlagen er verbaut hat ist mir unbekannt und wird noch erfragt. Der Verkäufer der Hoval hatte sein Angebot aus jahrerlangen Erfahrungen im Lüftungsbau erstellt.
mE ist die Helios 500 kräftiger als die angebotene Hoval 300. Fraglich ist ob die Bedarfs und Ausführungsermittlung gemäß den Helios Werksangaben ausreichend ist? Der Verkäufer der Hoval meinte, dass die Herstellerangaben nicht ausreichend seien und seine Planung perfekt wäre.
Wie sind Eure Erfahrungen dazu? Wie viel Anlagen sollte der Verkäufer der Helios als Expertise vorweisen können, sodass die Anlage später problemlos und sicher eingebaut wird und funktioniert?
Vielen Dank vorab.
MfG
Merlin
bei uns muss kurzfristig die Kontrollierte-Wohnraumlüftung in Auftrag gegeben werden. Derzeit steht eine HOVAL HomeVent FR (300) des Anbieters Z und eine Helios EC 500 W R zur Debatte.
Die Helios EC 500 W R zum Preis von brutto EUR 12.575,00 abzgl.. Skonto und Abgebot schätzungsweise bei ca. EUR 11.500.
Die Hoval HomeVent FR (300) zum Preis von EUR 15.670,00 abzgl.. Skonto und Abgebot schätzungsweise bei ca. brutto EUR 14.200.
Der Verkäufer der Helios hat das Angebot gemäß den Helios Firmenangaben erstellt und angeboten. Wie viel Referenzanlagen er verbaut hat ist mir unbekannt und wird noch erfragt. Der Verkäufer der Hoval hatte sein Angebot aus jahrerlangen Erfahrungen im Lüftungsbau erstellt.
mE ist die Helios 500 kräftiger als die angebotene Hoval 300. Fraglich ist ob die Bedarfs und Ausführungsermittlung gemäß den Helios Werksangaben ausreichend ist? Der Verkäufer der Hoval meinte, dass die Herstellerangaben nicht ausreichend seien und seine Planung perfekt wäre.
Wie sind Eure Erfahrungen dazu? Wie viel Anlagen sollte der Verkäufer der Helios als Expertise vorweisen können, sodass die Anlage später problemlos und sicher eingebaut wird und funktioniert?
Vielen Dank vorab.
MfG
Merlin
merlin83 schrieb:
Anderes System...das wohl Hoval am besten beherrschen soll.LOL das ist echt der Witz des Tages...
SirSydom schrieb:
Hat die Hoval einen Rotationstauscher?
Bist du an den Handwerker gebunden wegen GÜ oder so?GSirSydom schrieb:
Hat die Hoval einen Rotationstauscher?
Bist du an den Handwerker gebunden wegen GÜ oder so?Genau, einen Rotationstauscher. Ich bin an keinen Handwerksbetrieb gebunden und kann frei wählen.Plattenwärmetauscher (Kreuzstromwärmetauscher, Gegenstromwärmetauscher)
Bei allen Plattenwärmetauschern wird die Luft durch ein Paket aus parallelen, dünnen Platten geführt (immer abwechselnd eine Lage Zuluft und eine Lage Abluft). Die Energie wird von der warmen Luft über die wärmeleitende Platte an die kalte Luft übertragen.
+ Keine beweglichen Teile, wartungsarm
+ Einfacher konstruktiver Aufbau
+ Konsequente Trennung der Zuluft und Abluft, keine Vermischung
- Vorkehrungen für Frostgefahr sind zu treffen (zB. elektrische Zuluftvorwärmung oder Erdwärmetauscher), da ansonsten anfallendes Kondensat zu Vereisung führen könnte
Rotationswärmetauscher:
Bei dieser Technik dreht sich ein Rotor, der aus zahlreichen Kanälen parallel zur Drehachse besteht (Aussehen ähnlich Wellpappe, jedoch aus korrosionsbeständigem dünnem Blech oder Folie). Jeder Kanal ist somit so lang, wie der Rotor dick ist. Eine Hälfte des Rotors (zB. oben) wird von der Abluft durchströmt, die andere Hälfte (zB. unten) wird in umgekehrter Richtung von der Zuluft durchströmt. Der Teil des Rotors, der oben ist, wird also von der Wärme der Abluft "aufgeladen" und dreht sich dann in die kalte Zuluft. Somit wird jeder einzelne Kanal eine halbe Umdrehung lang erwärmt und kann diese Wärme dann wiederum eine halbe Umdrehung lang abgeben.
+ Feuchtigkeit schlägt sich am kalten Rotor nieder und wird von der Zuluft wieder aufgenommen, somit weniger Probleme mit zu trockender Luft (Rückfeuchtung der Luft)
+ Keine Vorkehrungen für Frostschutz notwendig
+ Auch für großes Luftvolumen geeignet
+ Antriebsmotor und Dichtungen nötig, somit eventuell etwas störanfälliger als Plattenwärmetauscher
- Zusätzliche Energie für Antriebsmotor nötig
- Theoretisch Verkeimung des Rotors und damit der Zuluft möglich, weiters geringfügige Luftvermischung mit Geruchsübertragung möglich. (bis 30%!!!!)
Also ich würde kein Rotationstauscher haben wollen...und was kann die Hoval denn nun besser?
Bei allen Plattenwärmetauschern wird die Luft durch ein Paket aus parallelen, dünnen Platten geführt (immer abwechselnd eine Lage Zuluft und eine Lage Abluft). Die Energie wird von der warmen Luft über die wärmeleitende Platte an die kalte Luft übertragen.
+ Keine beweglichen Teile, wartungsarm
+ Einfacher konstruktiver Aufbau
+ Konsequente Trennung der Zuluft und Abluft, keine Vermischung
- Vorkehrungen für Frostgefahr sind zu treffen (zB. elektrische Zuluftvorwärmung oder Erdwärmetauscher), da ansonsten anfallendes Kondensat zu Vereisung führen könnte
Rotationswärmetauscher:
Bei dieser Technik dreht sich ein Rotor, der aus zahlreichen Kanälen parallel zur Drehachse besteht (Aussehen ähnlich Wellpappe, jedoch aus korrosionsbeständigem dünnem Blech oder Folie). Jeder Kanal ist somit so lang, wie der Rotor dick ist. Eine Hälfte des Rotors (zB. oben) wird von der Abluft durchströmt, die andere Hälfte (zB. unten) wird in umgekehrter Richtung von der Zuluft durchströmt. Der Teil des Rotors, der oben ist, wird also von der Wärme der Abluft "aufgeladen" und dreht sich dann in die kalte Zuluft. Somit wird jeder einzelne Kanal eine halbe Umdrehung lang erwärmt und kann diese Wärme dann wiederum eine halbe Umdrehung lang abgeben.
+ Feuchtigkeit schlägt sich am kalten Rotor nieder und wird von der Zuluft wieder aufgenommen, somit weniger Probleme mit zu trockender Luft (Rückfeuchtung der Luft)
+ Keine Vorkehrungen für Frostschutz notwendig
+ Auch für großes Luftvolumen geeignet
+ Antriebsmotor und Dichtungen nötig, somit eventuell etwas störanfälliger als Plattenwärmetauscher
- Zusätzliche Energie für Antriebsmotor nötig
- Theoretisch Verkeimung des Rotors und damit der Zuluft möglich, weiters geringfügige Luftvermischung mit Geruchsübertragung möglich. (bis 30%!!!!)
Also ich würde kein Rotationstauscher haben wollen...und was kann die Hoval denn nun besser?
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