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ᐅ Können wir uns einen Hausbau leisten?


Erstellt am: 12.08.12 17:27

Bauexperte 15.08.12 11:30
Hallo,
DaSt schrieb:

@ Bauexperte:
Aber mal so zusammenfassend verstehe ich deine Aussage so, das man lieber auf die Eigenleistung verzichten sollte und Schlüsselfertig kaufen soll?! Oder habe ich das jetzt falsch aufgefasst? Oder wäre diese Aussage jetzt zu pauschal? Hast du denn aus deiner Erfahrung heraus mal eine Liste erstellt, in der man sagen könnte "das macht Sinn / kein Sinn" selbst einzubringen?!
Abseits der Zeit, welche Du auch haben mußt, empfiehlt sich beim Bau selbst alles nach Sanitärroh- und Elektrorohmontage für klassische Eigenleistung; der Estrich sollte allerdings auch liegen. Als da wären: Trockenbau, Sanitären- und Elektroendmontage, Fensterbänke, Innentüren, Malerarbeiten und Bodenbeläge. Liest sich wenig, ist aber zeittechnisch nicht zu unterschätzen; daher liegt in diesem Bereich auch das größte Einsparpotenzial für einen Häuslebauer. Wenn Du familiär einen Tiefbauer an der Hand hast, kannst Du auch in Vorbereitung auf das Gießen der Bodenplatte noch manchen €uro einsparen - das ist es aber im Großen und Ganzen, was ich Dir empfehlen würde.

Ich empfehle Eigenleistung nur da, wo sie auch sinnvoll geleistet werden kann; aktuell habe ich ein BV wo der Bauherr die Erdarbeiten in EL ausführt - er arbeitet allerdings auch bei einem Tiefbauer. Da ist die Gefahr gering, dass dieser das Bodengutachten nicht lesen kann :-)
DaSt schrieb:

Ach ja - das liebe Grundstück: Erst soll der nette Herr mir mal ein verbindliches schlüsselfertiges Angebot machen und wenn das dann von einem Fachmann geprüft würde könnte ich unter Berücksitigung der Nebenkosten das Budget für das Grundstück abstecken. Das entscheidet dann auch die Richtung wo ich am Ende bauen will. Oder gibt es da einen besseren weg?
Genau verkehrt herum - was, wenn das Angebot des "netten" Herrn sich partout nicht auf ein Grundstück umsetzen läßt, der Bebauungsplan dem entgegensteht?

Die Vorgehensweise sollte ganz klar so aussehen: erst Gesamtbudget über einen unabhängigen Finanzierer klären, dann Grundstück suchen und dann Angebote einholen. Auf diese Weise kennst Du jederzeit Dein Budget und weißt, was Du ausgeben kannst und bist in der komfortablen Lage zu entscheiden, wie viel Geld Du ausgeben willst.

Freundliche Grüße

Der Da 15.08.12 11:47
Das Grundstück muss zuerst klar sein. Immerhin entscheidet es über fast alles was die Hausplanung angeht.
Dachneigung, Abstände, Breite, Tiefe, Höhe, Stockwerke, Bodenbeschaffenheit, kann ein Kamin gesetzt werden oder nicht (15m radius), Fensterpositionen bei Abstandsproblemen, Ausrichtung nach Süden, und und und.
Und ohne Bodengutachten, kann dir eh keiner die Tiefbauarbeiten berechnen... da ist alles reine Spekulation zwischen 5000€ und 50 000 €

DaSt 15.08.12 12:01
Ah ok, und wieder was dazu gelernt. Ich wäre jetzt wirklich die Grundstücksgeschichte anders herum angegangen. Aber so eine ungefähre Hausnummer, was denn das Haus kosten wird, sollte man dann doch vorher schon haben?!
Das Problem ist hier eben, das die Grundstückspreise (durchschnittlich 400qm) von 40k (mit 25km Weg zur AB) bis "open end" (mitten drin statt nur dabei) alles dabei ist. Aber dann werde ich mal anfangen, die Rathäuser abzuklappern...

Wie sieht es denn aus mit Fußbodenheizung verlegen? Eigentlich auch kein Ding, oder?

Vielen Dank für eure Hilfe!

Bauexperte 15.08.12 12:15
Hallo,
DaSt schrieb:
... Aber so eine ungefähre Hausnummer, was denn das Haus kosten wird, sollte man dann doch vorher schon haben?!
Konventionell:
ganz billig: € 1.000,00 bis € 1.000,00 => qm/Wohnfläche <=> Finger weg!
grenzwertig: € 1.200,00 bis 1.300,00 => qm/Wohnfläche
realistisch: € 1.400,00 bis € 1.500,00 => qm/Wohnfläche

Fertighaus:

realistisch: ab € 1.500,00 => qm/Wohnfläche

In beiden Fällen immer plus Reserve für bessere Technik, Extras und nur für das Haus ex. Grundstück und Baunebenkosten.

Freundliche Grüße

perlenmann 15.08.12 12:31
DaSt schrieb:
die kostet bei Amazon mit kostenlosem Versand 13cent.

Du hast geschrieben, Du gehst in den Baumarkt!

Hast Du denn überhaupt die Zeit dafür? Je mehr du selber machst, desto länger dauert der Bau/Einzug!

Aber auch das: Muß jeder selber entscheiden.

DaSt 15.08.12 12:37
Bauexperte schrieb:
Hallo,


Konventionell:
ganz billig: € 1.000,00 bis € 1.000,00 => qm/Wohnfläche <=> Finger weg!
grenzwertig: € 1.200,00 bis 1.300,00 => qm/Wohnfläche
realistisch: € 1.400,00 bis € 1.500,00 => qm/Wohnfläche

Fertighaus:

realistisch: ab € 1.500,00 => qm/Wohnfläche

In beiden Fällen immer plus Reserve für bessere Technik, Extras und nur für das Haus ex. Grundstück und Baunebenkosten.

Freundliche Grüße

Ok, ich habe bis jetzt mit 1500/qm gerechnet. 300k Haus + 100K Grundstück + 50k Nebenkosten (Für Garage, Küche etc. hab ich ein Leben lang zeit um neu zu kaufen)
Ist ein Fertighaus im allg. teurer als Stein auf Stein? Gibt es denn hier im Forum irgendwo eine Sammlung der "beliebtesten (besten)" Fertighaushersteller?

Ich habe heute Abend ein Termin beim Finanzberater & noch mal bei der Hausbaufirma. Ich lasse euch gerne mal wissen, was dabei raus kam, auch wenn dann die Seifenblase zerplatzt ist... Aber wenigstens hab ich es dann versucht!
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