ᐅ Kellersanierung nach Regenwasserschaden. Macht Fußbodenheizung Sinn?
Erstellt am: 28.11.24 16:47
cptcrazy28.11.24 16:47
Liebes Forum.
Ich habe meinen Keller nach einem Regenwasserschaden komplett entkernen müssen.
Nach dem Abtragen der Bodenbeläge und des Estrichs, sowie der Abnahme der alten Heizkörper im Keller, stehen mir nun in meinem Holzständerhaus BJ 1969 nun im teilunterkellerten Bereich etwa 2,30 m Höhe zur Verfügung.
Frage ist, ob sich hier eine Fußbodenheizung mit der Aufbauhöhe darstellen lässt?
Ebenso, wie muss ich den Kellerboden ja auch ausreichend nach unten abdämmen, um keine allzu grossen Wärmeverluste zu haben.
Wieviel cm muss ich mindestens einkalkulieren und ist das bei ca 230cm Kellerhöhe auch machbar?
Im gleichen Atemzug wird auch die alte nun defekte Gastherme ausgetauscht und gegen eine WP gewechselt. Auf meinem Dach befindet sich eine Photovoltaikanlage mit 14KW peak und mit 11KW Batterie. Im oberen Wohnbereich sind alte Heizkörper mit ausreichend Fläche verbaut und eine Fußbodenheizung ist dort nicht mehr machbar, ergo benötigt die Wärmepumpe wohl 2 Heizkreise für die hohe Vorlauftemperatur im oberen Wohnbereich und niedrige Temperatur für die Fußbodenheizung im Keller, richtig?
Vielen Dank für Eure Einschätzung!
Ich habe meinen Keller nach einem Regenwasserschaden komplett entkernen müssen.
Nach dem Abtragen der Bodenbeläge und des Estrichs, sowie der Abnahme der alten Heizkörper im Keller, stehen mir nun in meinem Holzständerhaus BJ 1969 nun im teilunterkellerten Bereich etwa 2,30 m Höhe zur Verfügung.
Frage ist, ob sich hier eine Fußbodenheizung mit der Aufbauhöhe darstellen lässt?
Ebenso, wie muss ich den Kellerboden ja auch ausreichend nach unten abdämmen, um keine allzu grossen Wärmeverluste zu haben.
Wieviel cm muss ich mindestens einkalkulieren und ist das bei ca 230cm Kellerhöhe auch machbar?
Im gleichen Atemzug wird auch die alte nun defekte Gastherme ausgetauscht und gegen eine WP gewechselt. Auf meinem Dach befindet sich eine Photovoltaikanlage mit 14KW peak und mit 11KW Batterie. Im oberen Wohnbereich sind alte Heizkörper mit ausreichend Fläche verbaut und eine Fußbodenheizung ist dort nicht mehr machbar, ergo benötigt die Wärmepumpe wohl 2 Heizkreise für die hohe Vorlauftemperatur im oberen Wohnbereich und niedrige Temperatur für die Fußbodenheizung im Keller, richtig?
Vielen Dank für Eure Einschätzung!
Peter_H_28.11.24 18:32
Also wenn du drunter nur Erdreich und Beton hast würde ich beim normalen Aufbau mit Heizung im Estrich mal mit mindestens 15cm Gesamtaufbau rechnen um ein bisschen Dämmung zu erzielen. Allerdings ist das dämmen auch ohne Fußbodenheizung erforderlich wenn du den Keller heizen willst... Wenn du aufgrund der recht niedrigen Höhe ein Dünnschicht System verwendest sind es nur ca 3cm zusätzlich zur Dämmung. Kommst also vielleicht bis auf 10cm runter. Wärmepumpen mit zwei Heizkreisen gibt's ebenfalls. Allerdings gibt's auch hier die Möglichkeit mit speziellen Mischerboxen zu arbeiten die dann am normalen Kreis hängen.
cptcrazy29.11.24 13:50
Vielen Dank für Eure zahlreichen Infos. Welches Dünnschicht Sytem ist denn empfehlenswert aber dennoch bezahlbar?
Schönes Wochenende an alle!
Schönes Wochenende an alle!
nordanney29.11.24 14:56
cptcrazy schrieb:
Welches Dünnschicht Sytem ist denn empfehlenswert aber dennoch bezahlbar?Alle/bezahlbar ist relativ (teuer sind alle). Und dann stellt sich mir noch die Frage des energetischen Zustands überhaupt. Ist der Keller von außen gedämmt?Peter_H_29.11.24 15:39
Wenn du Google bemühst und nach Dünnschicht Fußbodenheizung suchst findest du viele Möglichkeiten. Wichtig ist dabei, dass ein hochwertigens sauerstoffdichtes Rohr verwendet wird. Wenn du ein Dünnschicht System verwendest um nicht allzu viel Deckenhöhe zu verlieren wirst du übrigens auch noch tragfähige Dämmung für drunter brauchen. Die wird dann normalerweise ebenfalls verklebt. Was da zu beachten ist schreibt aber normalerweise der Hersteller des Systems vor.
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