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ᐅ Kellerplanung ohne Bodengutachten


Erstellt am: 17.07.2016 11:45

henning89 17.07.2016 11:45
Hallo,

ich plane ein Einfamilienhaus mit Keller in Hamburg zu bauen.
Da ich das Grundstück von der Stadt kaufe, gibt es einige besondere Vorgaben, so muss ich z.B. den Hausentwurf von einem speziellen Beirat (IBA Hamburg) genehmigen lassen. Leider ist dies der einzige Weg um bezahlbar an ein Baugrundstück zu kommen.

Dies hat zur Folge, dass ich mich auf ein Hausentwurf eines Bauunternehmens festlegen muss, bevor die Möglichkeit eines Bodengutachtens besteht. Weiterhin möchte ich gerne mit Keller bauen, da aufgrund der Vorgaben mehr Grundfläche im EG und OG nicht möglich ist. Der Keller soll zu Hobbyzwecken und als Lager /Hauswirtschaftsraum genutzt werden (durch den Hauswirtschaftsraum im Keller gewinne ich im EG das benötigte zusätzliche Zimmer).

Vom Baugrund ist bisher folgendes bekannt:
"Der Baugrund im Fischbeker Heidbrook ist geprägt von Sanden und gemischtkörnigen Böden wie Geschiebelehm und Schluffen. In Bereichen mit geringen hydraulischen Durchlässigkeiten der Böden ist witterungsbedingt mit dem Auftreten von Schichtenwasser zu rechnen. Der Grundwasserstand befindet sich zwischen ca. 4 und 13 m Tiefe."

Außerdem ist eine Kanaleinleitung einer Drainage nicht zulässig.
Daher habe ich das Bauunternehmen gebeten, den Keller vorerst als Weiße Wanne zu planen.

Meine Frage ist nun, ob die Angaben im Angebot einer weißen Wanne entsprechen, der Begriff ist nämlich nicht explizit erwähnt.

"Stahlbeton-Kellersohle C 25/30 XC 4, Sauberkeitsschicht aus einer Noppenbahn Delta MS, Bewehrung 2x Q524, Dicke 25cm"

"Kelleraußenwände aus Hohlwandelementen mit Ortbeton C 25/30 XC 4, Dicke 30cm, einschließlich Fugenblech im Übergangsbereich Wand/Sohle, Bewehrung der Wände 2x Q257"

"Waagerechte Abdichtung auf der Kellersohle unter den Innenwänden mit einer Delta-Softflex, 10cm nach innen überstehend"

"Kelleraußenabdichtung:
Anlegen und Ausbilden einer Dichtungskehle im Wandaufsatzbereich mit einem mineralischen Mörtel und einer Verkieselungsfolge gemäß Herstellerrichtlinie.
Alle Kanten Abfräsen , Untergrund von leichten Verschmutzungen säubern.
Auftragen einer Füll- und Kratzspachtelung als Porenverschluss auf die grundierten Flächen, entsprechend DIN 18195, Ausgabe 2000-08 mit einer 2-komp. kunststoffmodifizierten Bitumendickbeschichtung. Abdichtung der Flächen gegen aufstauendes Sickerwasser, entsprechend DIN 18195 Teil 6, Punkt 9, Ausgabe 2000-08 mit KMB und vollflächiger Gewebeeinlage. Trockenschichtdicke 4mm. Schichtdickenkontrolle und Dokumentation nach DIN 198195 Teil 3, Absatz 5.4.4."

"Abdichtung der Sockelflächen des Kelleraußenmauerwerks waagerecht und senkrecht mit einer kunststoffmodifizierten Bitumendickbeschichtung und Gewebeeinlage im Aufsatzbereich"

Die Dämmung des Kellers (KFW40) erfolgt mit 160mm WLZ038 unter der Sohle und 180mm WLZ031 an den Wänden.

tomtom79 17.07.2016 12:26
Eine Kanal Einleitung einer drainage ist bei uns auch nicht erlaubt aber eine Sickergrube!

Was hindert dich ein Bodengutachten selbst zu zahlen bevor die nächsten Schritte anstehen!

MarcWen 17.07.2016 13:14
Ich verstehe es nicht. Bei jedem Autokauf macht man 1-2 Besichtigungen, Probefahrten, versichert die Kiste dann Vollkasko aber beim Hauskauf windet man sich um notwendige Bodengutachten oder Versicherungen.

henning89 17.07.2016 13:37
Ich würde gerne ein Bodengutachten machen, das Baugebiet wird aber gerade erst erschlossen und der Verkäufer (Stadt Hamburg) lässt mich noch nicht auf das Grundstück...
Die Grundstücke sind auch noch gar nicht abgesteckt, der Bodengutachter müsste also erst einmal selber vermessen.

Die Situation ist sicherlich nicht optimal, allerdings hab ich auf die Rahmenbedingungen keinen Einfluss und andere, halbwegs bezahlbare Grundstücke sind nicht in Sicht. Ich hab das Grundstück bisher reserviert und darf es erst kaufen, nachdem ich einen genehmigten Bauantrag habe. Das ganze ist mit gewissen Fristen verbunden, wodurch die Planung vor einem Bodengutachten beginnen muss.

Das Gutachten wird auf jeden Fall noch vor Baubeginn gemacht. Jedoch möchte ich vorher die Baukosten abschätzen und habe daher den Bauunternehmer gebeten, als Vorsichtsmaßnahme eine weiße Wanne zu kalkulieren. Meine Frage ist daher, ob das Angebot einer weißen Wanne entspricht. Ist z.B. Beton XC 4 = WU Beton?

Bauexperte 17.07.2016 15:12
henning89 schrieb:

Vom Baugrund ist bisher folgendes bekannt:
"Der Baugrund im Fischbeker Heidbrook ist geprägt von Sanden und gemischtkörnigen Böden wie Geschiebelehm und Schluffen. In Bereichen mit geringen hydraulischen Durchlässigkeiten der Böden ist witterungsbedingt mit dem Auftreten von Schichtenwasser zu rechnen. Der Grundwasserstand befindet sich zwischen ca. 4 und 13 m Tiefe."

"Kelleraußenabdichtung:
... entsprechend DIN 18195 ... entsprechend DIN 18195 Teil 6
Die geplante Ausführung orientiert sich an den, bisher, bekannten Bodenverhältnissen.

Grüße, Bauexperte
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