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ᐅ Keller aus Porenbeton mauern ?


Erstellt am: 24.10.2011 09:51

claudi85 24.10.2011 09:51
Hallöchen alle zusammen,

wir planen ein Haus mit Keller zu Bauen, unser Grundstück ist ideal dafür. Nun haben wir uns eine Massivbaufirma herausgesucht. Beim lesen der Bau und Leistungsbeschreibung habe ich festgestellt, das der Keller aus Porenbeton PPW mit 36,5 cm Wandstärke Gemauert werden soll. Da meine ganze Familie Häuser gebaut hat, habe ich mir den Rat eingeholt und alle haben einheitlich gesagt, das sie keinen Keller aus Porenbeton bauen würden.. Nun meine Frage: Hat jemand Erfahrungen damit und wie ist zum Thema Porenbeton im Keller die Meinung?

Bauexperte 24.10.2011 10:06
Hallo,

claudi85 schrieb:
Da meine ganze Familie Häuser gebaut hat, habe ich mir den Rat eingeholt und alle haben einheitlich gesagt, das sie keinen Keller aus Porenbeton bauen würden..

Welche Begründung hat Deine Familie dazu geliefert?

Freundliche Grüße

claudi85 24.10.2011 10:20
Meine Familie hat gesagt, das Porenbeton schnell und viel Wasser speichert. Es wurde gesagt, wenn die Außenmauern gegen Feuchtigkeit abgedichtet sind und man da nur eine winzige undichte Stelle hat nimmt wohl der Porenbeton schnell Wasser auf und man bekommt das nicht wirklich wieder trocken. Eine andere Hausbaufirma die mit Ziegel baut, sagte mir, das es von Nachteil sein könnte das Haus mit Porenbeton zu bauen, gerade wenn man während der Bauzeit viel Regen hat, würde sich der Ytong mit viel Wasser voll saugen..

Bauexperte 24.10.2011 13:49
Hallo,

claudi85 schrieb:
... Eine andere Hausbaufirma die mit Ziegel baut, sagte mir, das es von Nachteil sein könnte das Haus mit Porenbeton zu bauen, gerade wenn man während der Bauzeit viel Regen hat, würde sich der Ytong mit viel Wasser voll saugen..

Kapillarität bestimmt einerseits, wie schnell ein Bauteil wie viel Wasser aufnimmt, wenn es direkt mit Feuchtigkeit in Berührung kommt (Regen, Spritzwasser in Küche und Bad, Bodenfeuchte, Kondenswasser); andererseits bestimmt sie die Austrocknungsgeschwindigkeit neuer oder renovierter Bauteile oder von Wänden, in denen durch Diffusion transportierter Wasserdampf zu Wasser auskondensiert ist. Ein brauchbares Maß für die Kapillarität von Baustoffen ist der Wasseraufnahmekoeffizient (w).; der Wasseraufnahmekoeffizient gibt an, wie viel Wasser der Stoff innerhalb einer bestimmten Zeit aufnimmt. Er gibt an, wie viel Wasser gemessen in Kilogramm durch einen Quadratmeter benetzter Fläche in einer bestimmten Zeit - zum Beispiel in einer Sekunde oder einer Stunde - in das völlig trockene Material eindringt. Für viele Baustoffe mit einen kleinen Wasseraufnahmekoeffizienten, also nur gering ausgebildeter Kapillarität, ist eine besonders hohe "Wasseraufnahme" charakteristisch**.

Die Kapillarität von Kalksandsteinen, Bims- oder Gasbeton (Porenbeton) ist eher schwach ausgebildet. Es dauert deshalb sehr viel länger als etwa bei Ziegelsteinen, bis sie dieselbe Wassermenge aufgenommen haben. Oder ketzerisch: Porenbeton wird nicht als Seramis® verkauft

**Quelle:Eichler, Friedrich; Arndt, Horst; Bautechnischer Wärme- und Feuchtigkeitsschutz 1989; Bauverlag Kur, Friedrich; Wohngifte, Handbuch für gesundes Bauen und Einrichtungen, 3. Aufl. Verlag Eichborn, 1993, S. 545


Alle Baumaterialien haben Vor- und Nachteile

Freundliche Grüße

Bauberatung 28.12.2011 15:52
Also ICH würde ja zunächst einmal ein Bodengutachten abwarten/erstellen lassen und danach aufgrund eben dieses Gutachtens eine Entscheidung treffen, wie ich den Keller baue - ungeachtet all derer die so unsäglich viel Ahnung vom Hausbau haben weil sie selbst schon mal ein Haus gebaut haben oder zumindest einen KENNEN, der schon mal ein Haus gebaut hat.

Das dürfte viel aufschlußreicher sein und wenn Du dann dieses Ergebnis hier einstellst kann man Dir auch vernünftigen Rat erteilen. Sorry, dass ich keine Glaskugel habe bzw in ihr nicht lesen kann
porenbetonkellerkapillaritätfeuchtigkeitwasseraufnahmekoeffizient