Kann man OSB-Platten als Fußbodenbelag auf Teppichboden verlegen?

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soso, bin ich als der Einzige der diese persönliche Erfahrung gemacht hat? :eek:

Habe OSB (mehrfach mit Parketlack) behandelt als Fussboden auf verschiedene Untergründe (teils Fliesen, teils Teppich) gelegt und damals wie du gedacht:

Toll, ist doch gleichzeitig eine Art Trittschall/Dämmung. Und ich musste lein anderes Material einbringen und unterschiedliche Höhen auszugleichen.

Bitte mach nicht den gleichen Fehler. Das Zeug gammelt (natürlich in Abhängigkeit des Teppiuchmaterials) irgendwann weg. Es "müffelt" dann auch. Der Teppich bei mir war ursprünglich nicht gammelig und auch nicht von "schlechter Qualität", auch nicht zu langflorig. Probleme mit den (verleimten) Fugen hatte ich nicht. Jedoch wird ein gewisser Feuchtigkeitseintrag in den Boden nicht immer vermeidbar sein. Der Teppich nässt durch, gibt die Feuchtigkeit dann von unten an den OSB Boden ab, der quillt auf. Diese Mischung aus feuchtem Teppich und gequollenem Boden willst du nicht wirklich. Bei mir traten die Probleme zwar erst nach über 10 Jahren auf, aber besser lass es ein. Einfach alles rausreissen, sauberen Aufbau machen. Spart langfristig Nerven & Geld.
 
Hab vor über 10 Jahren in der Wohnung meiner Mutter in zwei Räumen Laminat auf Teppich (schwimmend) verlegt. Bis jetzt riecht da nichts. Soll aber dennoch keine Empfehlung für dein Vorhaben sein.
 
"Bewohnbarmachung" solltest Du vlt. einmal erklären,
Das Haus ist Baujahr 1937, zuletzt in 1984 renoviert. Also da wurde eine neue Ölheizung eingebaut und auf den Holzfußböden Teppichboden verlegt. Wurde dann 11 Jahre von einer Familie bewohnt und 25 Jahre von einer einzelnen Person. Unter den Holzfußböden ist kein Estrich oder so sondern da liegen Dielen im Sand - also schon mal fußkalt. Der Heizungskreis wurde nicht als Außenkreis - also Heizkörper unter den Fenstern - angelegt sondern als Innenkreis. Die Heizkörper sind meist neben der Tür u. Kälte kommt von den Fenstern - immerhin Doppelverglasung. Die weitere Verwendung des Hauses ist nicht ganz geklärt - gehört der öffentlichen Hand. Unsere Kinder haben die Möglichkeit hier mindestens 2 Jahre mietfrei zu wohnen. Nur Nebenkosten. Der Charme liegt in der Lage. Absolute Einzellage mit traumhaftem Blick in die Natur und auf einen Fluss. Die Binnenschiffe fahren am Fenster vorbei. Es soll also mit wenig Eigenmitteln aufgehübscht werden.
 
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Naja, dann muss man einfach nur die eigenen Wünsche den finanziellen und/oder handwerklichen und finanziellen Möglichkeiten anpassen. Unter Holzboden muss nicht zwingend Estrich sein, wenn dieser z.B. auf Lagerhölzern liegt uns Sand dazwischen inst das nichts schlimm, so würde es früher immer gemacht und der Sand alleine macht ja nicht kälter als Estrich. Vlt. kaufen sie sich auch einfach ein paar Teppiche und legen sie dorthin, wo sie Sinn machen, damit es an den Füßen angenehmer wird.
Wenn Du da anfängst dann kannst wohl eher eine schöne Wohnung mieten und Miete zahlen, renovieren kostet Geld für Material und Arbeit. Ich würd mal sagen: Einem geschenkten Gaul.......
Die Absicht des Aufhübschens hängt ja insbes. auch von den eigenen handwerklichen Möglichkeiten ab.....
 
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