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ᐅ Kalte Ecken im Neubau noch zeitgemäß?


Erstellt am: 06.01.16 20:24

T
Toni83
06.01.16 22:10
Danke! 1 Grad Unterschied ist es bei dir gemessen oder ist 1 Grad Unterschied ein Wert der generell erreicht werden sollte?
S
Saruss
06.01.16 22:27
Gemessen als es richtig kalt war.
T
Toni83
06.01.16 22:39
Darf ich noch kurz nach der Bauweise des Hauses fragen? Massivbau mit oder ohne Außendämmung / Putz / Klinker?
G
Grym
06.01.16 23:01
BeHaElJa schrieb:
Bei Monolithisch muss dann die Decke mit Dämmstreifen ausgeführt werden, oder wie funktioniert das? Interessante Frage eigentlich - auch bei Stürzen.
Die (Beton-)Decke liegt nicht komplett auf, sondern nur zum Teil. Von Außen nach innen sieht es m.W. so aus:
- Deckenrandsteine (damit außen ein einheitlicher Putzgrund entsteht), z.B. 115mm
- Dämmung, z.B. 110mm
- Betondecke mit Auflagenfläche z.B. 200mm
= Gesamtdicke 425mm

Bei Stürzen mal nach Wärmedämmstürzen oder nach tragender Rollladenkasten suchen, dann sollte das Prinzip auch klar werden. Ich weiß natürlich nicht, ob jeder, der monolithisch baut, das alles so sauber umsetzt. Ich denke auch nicht, dass es eine Vorschrift dafür gibt.
W
wpic
07.01.16 12:29
Die von 2 Seiten frei gewitterte Außenecke ist eine geometrische Wärmebrücke. Der Wärmedurchgangskoeffizient der Mauer berechnet sich an der Stelle ungünstiger, da die Mauerstärke, diagonal in die Außenecke gemessen, zunimmt und damit auch der Wärmestrom, der durch die Mauert abfließt. Bezogen auf 1m2 Innenwandfläche in der Ecke wird also eine größere Wärmemenge abgegeben, als über die gleiche Innenwandfläche der normalen Außenwand. Der Unterschied liegt, in Abhängigkeit vom verwendeten Wandmaterial, zwischen 25-40%.

Unangenehm wird es dann wenn an diesen Stellen der sog. "Taupunkt" unterschritten wird. Das ist die Temperatur bei der Wasserdampf aus der warmfeuchten Innenraumluft an kalten Stellen auskondensiert. Stichwort: kalte Mineralwasserflasche aus dem Kühlschrank auf die Sommerterrasse = Kondensattröpfchen bilden sich. Der spezifische Taupunkt ist abhängig von der Raumlufttemperatur und der darin enthaltenen Menge Wasserdampf (relative Luftfeuchte). Beim Standard-Innenraumklima von 21°/55% rel. Luftfeuchte liegt dieser Taupunkt z.B. bei 11,6°C, bei 21°C/75% bei 16,4°C.

Normalerweise sollte die Temperatur auf der Innenseite der Außenwand nur 2-3°C niedriger liegen als die Raumlufttemperatur (Behaglichkeitsfaktor). Bei etwa 18°C für die Wandfläche bedeutet eine um 25% verminderte Oberflächentemperatur in der Ecksituation eine Temperatur von 13,5°C. Hier wird dann der Taupunkt bei einer rel. Luftfeuchte von 60%-65% unterschritten. Diese klimatischen Verhältnisse werden im Winter bei unzureichender Lüftung/Feuchteabtransport schnell erreicht. Es kommt zur Kondensatbildung und langfristig auch zur Schimmelbildung.

Welche Situation bei Dir vorliegt, kann nur beurteilt werden, wenn der Wandbaustoff, die Wandstärke und die Bausituation bekannt ist. Neubauten haben sich bei den Wärmeübertragenden Außenbauteilen nach den Anforderungen der Energieeinsparverordnung zu richten. Die Außenecke wird auch hier immer kühler sein, es sei denn, es wird eine zusätzliche Wärmedämmung berücksichtigt, die genau diesen Punkt entschärft.
Generell liegen die Oberflächentemperaturen einer nach Energieeinsparverordnung-Anforderungen gedämmten Wand aber bei durchschnittlichen klimatischen Innenraumverhältnissen nicht in diesem kritischen Bereich. Das Nutzervehalten spielt allerdings hier eine bedeutende Rolle (Heizen/Lüften/Raumausstattung+Möblierung)
P
Peanuts74
07.01.16 14:49
Sehr interessanter Beitrag...
Wenn ich dass so lese, ist ein Verbundsystem also diesbezüglich vorzuziehen?
raumlufttemperaturtaupunktluftfeuchteaußenwandunterschrittenwasserdampfenergieeinsparverordnung