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ᐅ Ist ein Neubau realistisch?


Erstellt am: 10.01.2016 14:15

Bieber0815 11.01.2016 21:00
Marvinius2016 schrieb:
Nie mehr als 30% des Nettoeinkommens für Wohnen (hier Kreditrate + Hausnebenkosten wie Wasser, Heizung, Strom, Telefon und Steuern) ausgeben,
Ein Durchschnittsverdiener kann demnach in keinem deutschen Ballungsgebiet wohnen. In London schon mal gar nicht .

Hagiman2000 11.01.2016 21:12
So sieht es nämlich aus. Wenn man alle gut gemeinten Ratschläge annehmen würde (nur 30% des Nettoeinkommens, muss mit einem Gehalt alles bezahlbar sein), dann hätten wir wohl in Deutschland 50% mehr Mieter als Bauherren und die Eigenheimbesitzer die wir haben würden in einem ganz preiswerten Haus wohnen aka Bruchbude damit ja nicht die Rate zu hoch ist.

@ypg

Für die Ratschläge sind wir ja auch dankbar. Aber ist es denn so, dass wir nach allen Ausgaben nur noch 100-200 EUR übrig sind und somit wir wirklich auf Messerschneide leben? Ich finde nicht. Klar haben wir jetzt auch nicht pro Monat 2000 EUR und mehr übrig, aber ein Puffer ist vorhanden so dass die Ausgaben für Nahrung und andere Dinge auch ansteigen kann.

Ich lese hier z.B. kein einziges mal (Ihr habt bei den Kosten aber knapp kalkuliert, aber Ihr habt ja noch XXX Euro pro Monat übrig die eventuelle Veränderungen abfedern können). Es ist fast so als werden die 700 EUR + Schichtzulagen einfach ignoriert oder anders gefragt wenn teilweise 1000 EUR nach ALLEN Ausgaben am Ende des Monats nicht reichen, ja wer kann sich denn dann in der heutigen Zeit noch Eigentum leisten. Wohl nur noch die oberen 10.000

Bauexperte 11.01.2016 21:17
Guten Abend,
Hagiman2000 schrieb:
In Bornheim Kardorf. 320qm Grundstück, 125qm Wohnfläche Komplettpreis inkl Garage für 310.000 EUR + Baunebenkosten. Ist eine Doppelhaushälfte. Malerarbeiten und Bodenbeläge sind nicht dabei.
Das kommt hin, wenn ich einen mittleren Bodenrichtwert in dieser Region von € 190.00/qm ansetze (Boris zeigt mir auch € 450/qm an); liegt er höher, passt die Rechnung nicht.

Grundstück: TEUR 60
Doppelhaushälfte 125 qm; Energieeinsparverordnung 2016: TEUR 194
Fertiggarage 3.00 x 9.00 m: TEUR 13
Malerarbeiten + Bodenbeläge in EL: TEUR 20
Baunebenkosten: TEUR 40
Rücklage Extra´s: TEUR 10
Außenanlagen in EL: TEUR 10 (nur das Notwendigste)

Ergibt all in geschätzt: TEUR 347

Grüße, Bauexperte

ypg 11.01.2016 22:18
Hagiman2000 schrieb:


Ich lese hier z.B. kein einziges mal (Ihr habt bei den Kosten aber knapp kalkuliert, aber Ihr habt ja noch XXX Euro pro Monat übrig die eventuelle Veränderungen abfedern können). Es ist fast so als werden die 700 EUR + Schichtzulagen einfach ignoriert oder anders gefragt wenn teilweise 1000 EUR nach ALLEN Ausgaben am Ende des Monats nicht reichen, ja wer kann sich denn dann in der heutigen Zeit noch Eigentum leisten. Wohl nur noch die oberen 10.000

Ich und auch andere haben dir vermittelt, das das Haus für euch sehr wahrscheinlich bezahlbar ist. Aber nicht mit deiner Rechnung.
Wir raten dir, mit ehrlichen Zahlen zu rechnen, beurteilen kannst du dann ganz allein oder auch hier. Nur können wir dir das nicht abnehmen, weil wir eure Zahlen nicht kennen. Wir wissen noch nicht einmal das Alter deines Kindes, vieles ist von uns zusammenkombiniert... Wir spielen auch nicht Gott, noch lassen wir uns Zahlen ausdenken. Und du musst selbst ein Gefühl für Eure Zahlen bekommen.
Keine Schönrechnung! Die Schichtzulage ist Euer Puffer! Urlaub oder sonst was.
Schichtzulage kann gern mal wegfallen - weiß ich aus eigener Erfahrung. Und wenn es ein familiärer Job ist, den man in 10 Jahren annehmen kann....

Steffen80 11.01.2016 22:27
Bieber0815 schrieb:
Ein Durchschnittsverdiener kann demnach in keinem deutschen Ballungsgebiet wohnen. In London schon mal gar nicht .
Hagiman2000 schrieb:
dann hätten wir wohl in Deutschland 50% mehr Mieter als Bauherren und die Eigenheimbesitzer die wir haben würden in einem ganz preiswerten Haus wohnen aka Bruchbude damit ja nicht die Rate zu hoch ist.

Ihr zwei ignoriert:

  • es gibt mehr Gutverdienende, als man allgemein glaubt
  • Baukosten/Grund sind in den letzten Jahren deutlich stärker gestiegen als die Löhne...sobald die Zinsen steigen, werden einige Bauherren zurück in die Realität geholt -> Stichwort: Isolvenzschnäpchen
  • der Großteil der Bauherren baut sowieso nicht in Ballungsgebieten, sondern schlicht auf dem Dorf

Marvinius2016 11.01.2016 22:40
Steffen80 schrieb:
Ihr zwei ignoriert:

  • es gibt mehr Gutverdienende, als man allgemein glaubt
  • Baukosten/Grund sind in den letzten Jahren deutlich stärker gestiegen als die Löhne...sobald die Zinsen steigen, werden einige Bauherren zurück in die Realität geholt -> Stichwort: Isolvenzschnäpchen
  • der Großteil der Bauherren baut sowieso nicht in Ballungsgebieten, sondern schlicht auf dem Dorf
Bieber0815 schrieb:
Ein Durchschnittsverdiener kann demnach in keinem deutschen Ballungsgebiet wohnen. In London schon mal gar nicht .

Hallo,
der Normalverdiener kann sehr wohl im Ballungsgebiet leben: In 2. oder 3. Generation in der geerbten Immobilie.
Wenn aber der Normalverdiener jetzt in das Ballungsgebiet ziehen und kaufen oder bauen will, dann gilt wirklich: Schulden ohne Ende und im schlimmsten Fall wird er in ein paar Jahren zum Insolvenzschnäppchen.

Wir sind ja auch vor knapp 10 Jahren nach Mainz gezogen und ziehen jetzt wieder weg, weil die Preise explodiert sind. Ok, ich habe mehr Fahrzeit, aber ein komfortables Auto, das in naher Zukunft ohnehin mehr oder weniger autonom fahren wird, ist günstiger als der Mehrpreis im Zentrum......

Viele Grüße!
Marvinius2016
ballungsgebietrechnung