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ᐅ Immobilienfinanzierung über die OLB?


Erstellt am: 05.10.15 09:38

Fortuna8605.10.15 10:38
Musketier schrieb:
Macht 30 Jahre Zinsbindung wirklich Sinn?
Mit dieser Konstellation wird doppelt Aufschlag gezahlt. Einmal für die lange Zinsbindung und einmal für 10% Sonderzahlung. Beides wird kaum gleichzeitig möglich sein.
Ich denke, das geht aktuell insgesamt viel günstiger.

Hmm, also es machte kaum einen Unterschied, ob 20 Jahre Zinsbindung oder 30 Jahre.
Das ist bei der OLB ein Unterschied zwischen 0,05% mehr.
Wieso soll eine lange Zinsbindung keinen Sinn machen?
Bei der Oldenburgische Landesbank (OLB) gäbe es dann einen Prozentsatz von 2,79% und bei der Commerzbank Bsp. einen Prozentsatz bei 20 Jahren Zinsbindung von 3,43%
Bauexperte05.10.15 10:52
Fortuna86 schrieb:

: Der Bankberater meinte, dass dies BISHER noch nie vorgekommen sei. Sollte die Bank jedoch eines Tages Kapital benötigen, dann könnten sie Kreditverträge verkaufen. Insbesondere dann wenn der Kreditvertrag nicht besonders lukrativ für die Bank ist.
So, wie ich Dich verstehe, arbeitet Deine Schwester bisher nicht mit der OLB zusammen. Es gibt also keinen nachvollziehbaren Grund für diese Bank - langjährige Geschäftsbeziehung/ggf.. Selbstständig etc. - von ihrem "normalen" Angebot einer Baufinanzierung abzuweichen. Insofern und wenn Deine Schwester ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommt, imho auch keinen Grund, diese Finanzierung abzustoßen.

Ansonsten ist es so, wie nordanney bereits geschrieben hat; kann Deine Schwester den Kredit nicht mehr bedienen, ist es egal, wer die Versteigerung vorantreibt

Grüße, Bauexperte
nordanney05.10.15 11:05
Fortuna86 schrieb:


: Ich habe gelesen, dass die "neue Bank" dann nicht auf die tatsächliche Begleichung der Schulden besteht, sondern auf die Grundschuld. Ebenfalls habe ich gelesen, dass solche Banken dann auch den Kreditvertrag kündigen und auf die sofortige Zahlung des Betrages pochen und dann am Ende das Haus Zwangsvollstrecken.
Sie könnte aus der Grundschuld vollstrecken = Zwangsvollstreckung, würde allerdings danach vom Gericht sofort wieder eingebremst werden, da die zugrunde liegenden Schuld = Darlehen ordnungsgemäß bedient wird. Damit die Grundschuld explizit einem Darlehen zugeordnet wird, gibt es immer eine Grundschuldzweckerklärung.
Kündigen geht schon mal gar nicht, da es kein ordentliches Kündigungsrecht gibt - lediglich außerordentlich, dann sind wir aber wieder beim Thema, dass Du Dein Darlehen nicht bedienst.

Ich kenne keine Fälle, bei denen der arme Darlehensnehmer einfach so von den bösen Banken vor die Tür gesetzt wurde. Es mag sein, dass es manchmal ruppig zugeht, aber zuerst ist es immer der Darlehensnehmer, der dies "provoziert", da er seine Raten nicht mehr bezahlt.
Musketier05.10.15 11:09
Fortuna86 schrieb:

Wieso soll eine lange Zinsbindung keinen Sinn machen?
Weil die lange Zinsbindung umsonst bezahlt wird, wenn du/deine Schwester z.B. nach 23 Jahren schon fertig bist, was mit ein paar Sondertilgungen relativ schnell passiert.
Ich habe gerade mal durchgerechnet. 30Jahre bedeuten als Volltilgung eine Rate von rund 550€.

Würde jedes Jahr eine Sondertilgung von nur 1% stattfinden, wäre man nach 23 Jahren statt 30 Jahren fertig.
Bei der Zinsbindung von 20 Jahren könnte der Zins auf 5% ansteigen und man wäre immer noch besser gestellt.

Das gleiche Spielchen bei einer 15 Jährigen Zinsbindung durchgerechnet mit einem angenommenen Zinssatz 2,59% für Jahr 1-15 und einem Zinssatz von 5% nach der Zinsbindungsfrist bedeutet 10 Monate eher fertig, also 5500€ weniger Kosten.

Ich bin jetzt nur von 1% Sondertilgung (= 1330€ pro Jahr) ausgegangen. Es werden aber 10%!!! vereinbart.
Fortuna8605.10.15 11:46
: Das ist ein sehr interessanter Ansatz.
Aber das Ganze funktioniert auch nur, wenn man auch wirklich die Sondertilgung nutzen kann und jedes Jahr brav seine 1330,00 € im Jahr einzahlt. Fraglich ist jedoch wirklich, ob man das immer investieren kann.
Das Haus ist zwar Bj 1999, jedoch wird ja irgendwann auch mal die Heizung fällig etc.
Und nicht jeder kann pro Monat noch mal einen Riesen Geldbetrag zusätzlich zum Polsterparen für Reparaturen weg legen. Insbesondere dann nicht, wenn man dann auch mal Kinder hat.

Und zudem ging es dann ja auch noch die Möglichkeit den Kreditvertrag nach 10 Jahren seitens der Kreditnehmer zu kündigen. Lt. Aussage der Bankberater auch ohne Vorfälligkeitsentschädigungen.
Musketier05.10.15 11:59
Fortuna86 schrieb:
: Das ist ein sehr interessanter Ansatz.
Aber das Ganze funktioniert auch nur, wenn man auch wirklich die Sondertilgung nutzen kann und jedes Jahr brav seine 1330,00 € im Jahr einzahlt. Fraglich ist jedoch wirklich, ob man das immer investieren kann.
Das Haus ist zwar Bj 1999, jedoch wird ja irgendwann auch mal die Heizung fällig etc.
Und nicht jeder kann pro Monat noch mal einen Riesen Geldbetrag zusätzlich zum Polsterparen für Reparaturen weg legen. Insbesondere dann nicht, wenn man dann auch mal Kinder hat.

Dann frage ich mich wiederum, warum 10% Sondertilgung vereinbart werden, wenn man nicht mal durchschnittlich 1% hinbekommt. 10% dürfte gegenüber 5% einen Aufschlag bedeuten und der bedeutet wiederum einen Aufschlag gegenüber 0%.
Fortuna86 schrieb:

Und zudem gibt es dann ja auch noch die Möglichkeit den Kreditvertrag nach 10 Jahren seitens der Kreditnehmer zu kündigen. Lt. Aussage der Bankberater auch ohne Vorfälligkeitsentschädigungen.

Auch mit dieser Variante hättest du gegenüber 15 Jahren oder 20 Jahren Zinsbindung zu viel gezahlt.
olbzinsbindungdarlehensnehmersondertilgunggrundschuldzinssatz