ᐅ Holzplatten als KALLAX Rück- oder Seitenwand – Erfahrungen?
Erstellt am: 08.12.21 08:23
Hallo Minlis,
ich möchte etwas ausführlicher auf die technischen Aspekte der Verwendung von Holzplatten für KALLAX zurückkommen, da ich mich damit sehr intensiv beschäftigt habe.
Holzart & Material:
Multiplex, MDF oder auch Birken-Sperrholz sind sehr beliebte Optionen. MDF ist günstig, glatt und gut zu lackieren, aber nicht so belastbar gegen Feuchtigkeit. Multiplex dagegen ist stabiler, etwas teurer, und zeigt schöne Schichten an den Kanten, was auch optisch ansprechend sein kann.
Dicke:
Mindestens 12 mm, besser 15 mm. Dünnere Platten können sich unter Belastung biegen, gerade wenn das Regal voll beladen ist.
Befestigung:
Ich empfehle Schrauben in Kombination mit Metallwinkeln. Vorbohren ist Pflicht, um das Material nicht zu spalten. Wenn du Seitenwände machst, achte darauf, dass sie nicht zu eng sitzen, um später Spannungen zu vermeiden.
Oberflächenbehandlung:
Lackieren oder Ölen schützt die Platten. Achtung bei Kanten: diese sind besonders anfällig für Feuchtigkeit. Kanten schließen oder mit Lack versiegeln.
Ich würde gern wissen, welche Belastungsart genau angedacht ist – vor allem, wenn schwere Gegenstände gelagert werden oder Raumtrennerfunktion geplant ist. Vielleicht können wir gemeinsam eine Lösung finden, die perfekt zu deinem Anwendungsfall passt.
ich möchte etwas ausführlicher auf die technischen Aspekte der Verwendung von Holzplatten für KALLAX zurückkommen, da ich mich damit sehr intensiv beschäftigt habe.
Holzart & Material:
Multiplex, MDF oder auch Birken-Sperrholz sind sehr beliebte Optionen. MDF ist günstig, glatt und gut zu lackieren, aber nicht so belastbar gegen Feuchtigkeit. Multiplex dagegen ist stabiler, etwas teurer, und zeigt schöne Schichten an den Kanten, was auch optisch ansprechend sein kann.
Dicke:
Mindestens 12 mm, besser 15 mm. Dünnere Platten können sich unter Belastung biegen, gerade wenn das Regal voll beladen ist.
Befestigung:
Ich empfehle Schrauben in Kombination mit Metallwinkeln. Vorbohren ist Pflicht, um das Material nicht zu spalten. Wenn du Seitenwände machst, achte darauf, dass sie nicht zu eng sitzen, um später Spannungen zu vermeiden.
Oberflächenbehandlung:
Lackieren oder Ölen schützt die Platten. Achtung bei Kanten: diese sind besonders anfällig für Feuchtigkeit. Kanten schließen oder mit Lack versiegeln.
Ich würde gern wissen, welche Belastungsart genau angedacht ist – vor allem, wenn schwere Gegenstände gelagert werden oder Raumtrennerfunktion geplant ist. Vielleicht können wir gemeinsam eine Lösung finden, die perfekt zu deinem Anwendungsfall passt.
Hallo Minlis, ich möchte dir zunächst für deine detaillierte Fragestellung danken. Ich selbst habe meine KALLAX-Regale mit 12 mm MDF-Platten als Rückwand ergänzt und konnte ein deutlich besseres Standgefühl erzielen. Wichtig ist, dass die Platten passgenau zugeschnitten werden, damit sie nicht drücken oder das Regal verziehen.
Dies bestätige ich aus eigener Erfahrung. Beim Lackieren sollte darauf geachtet werden, dass alle Seiten, auch die Schnittkanten, gut versiegelt werden, sonst saugen die Platten schnell Feuchtigkeit und quellen auf.
Die Seitenwände habe ich nicht ersetzt; ich sehe hier keinen großen Mehrwert für die Stabilität, solange das Regal an der Wand befestigt wird.
Surela schrieb:
Vorbohren ist Pflicht, um das Material nicht zu spalten\
Dies bestätige ich aus eigener Erfahrung. Beim Lackieren sollte darauf geachtet werden, dass alle Seiten, auch die Schnittkanten, gut versiegelt werden, sonst saugen die Platten schnell Feuchtigkeit und quellen auf.
Die Seitenwände habe ich nicht ersetzt; ich sehe hier keinen großen Mehrwert für die Stabilität, solange das Regal an der Wand befestigt wird.
Vielen Dank, alle zusammen, für eure hilfreichen Hinweise!
Gute Frage: Es geht hauptsächlich um leichte bis mittelschwere Bücher, Boxen und Deko-Objekte. Das Regal steht im Wohnzimmer und soll eher fest, möglichst wackelfrei und schön aussehen. Die Optik ist mir fast so wichtig wie die Stabilität. Daher tendiere ich zu Multiplex, insbesondere wegen der sichtbaren Schichten.
Könnt ihr evtl. empfehlen, ob man die Platten am besten lackieren oder lieber ölen sollte? Und stimmt ihr zu, dass die Seitenwände seltener Sinn machen? Was ist da eurer Meinung nach der größte Vorteil der Holzplatten gegenüber den Ikea-Originalteilen?
Surela schrieb:
Ich würde gern wissen, welche Belastungsart genau angedacht ist
Gute Frage: Es geht hauptsächlich um leichte bis mittelschwere Bücher, Boxen und Deko-Objekte. Das Regal steht im Wohnzimmer und soll eher fest, möglichst wackelfrei und schön aussehen. Die Optik ist mir fast so wichtig wie die Stabilität. Daher tendiere ich zu Multiplex, insbesondere wegen der sichtbaren Schichten.
Könnt ihr evtl. empfehlen, ob man die Platten am besten lackieren oder lieber ölen sollte? Und stimmt ihr zu, dass die Seitenwände seltener Sinn machen? Was ist da eurer Meinung nach der größte Vorteil der Holzplatten gegenüber den Ikea-Originalteilen?
Minlis, für dein Vorhaben empfehle ich Multiplexplatten mit 12 mm Dicke, die du beidseitig mit einem hochwertigen Acryl- oder PU-Lack versiegelst.
Lack bietet die bessere Schutzbarriere gegen Feuchtigkeit und Schmutz und ist daher pflegeleichter für Wohnzimmermöbel. Öl bringt eine schönere, natürliche Optik, ist aber empfindlicher und erfordert regelmäßige Pflege.
Zu den Seitenwänden:
Sie erhöhen die Stabilität minimal, sind aber bei fester Wandmontage meist nicht notwendig. Es erhöht sich eher das Gewicht und der Materialaufwand. Rückwände dagegen nehmen deutlich Last auf und verhindern ein Verziehen.
Als Vorteile gegenüber den IKEA-Rückwänden sehe ich:
- Höhere Stabilität und Tragkraft
- Bessere Optik und Individualisierung
- Längere Haltbarkeit
Alles Gute bei deinem Projekt!
Minlis schrieb:
Könnt ihr evtl. empfehlen, ob man die Platten am besten lackieren oder lieber ölen sollte?
Lack bietet die bessere Schutzbarriere gegen Feuchtigkeit und Schmutz und ist daher pflegeleichter für Wohnzimmermöbel. Öl bringt eine schönere, natürliche Optik, ist aber empfindlicher und erfordert regelmäßige Pflege.
Zu den Seitenwänden:
Sie erhöhen die Stabilität minimal, sind aber bei fester Wandmontage meist nicht notwendig. Es erhöht sich eher das Gewicht und der Materialaufwand. Rückwände dagegen nehmen deutlich Last auf und verhindern ein Verziehen.
Als Vorteile gegenüber den IKEA-Rückwänden sehe ich:
- Höhere Stabilität und Tragkraft
- Bessere Optik und Individualisierung
- Längere Haltbarkeit
Alles Gute bei deinem Projekt!