I
itsmemario20.05.15 20:30Hallo,
ich habe gerade auf der Baustelle (von meiner Mutter) die fertige Maurer-Arbeit begutachtet. Da ich ein Laie auf diesem Gebiet bin, wollte ich fragen, ob die Dinge die mir aufgefallen sind, relevant sind. Bitte nicht zu grob antworten. Ich habe schon versucht mich über google schlau zu machen, habe aber eigentlich nichts dazu finden können. Meine Mutter hat keinen unabhängigen Prüfer von der DEKRA und ich frage einfach weil es doch auffällig auf mich wirkt.
1.) Die Hintermauerziegel mit vielen Hohlräumen, sind an einigen Stellen deutlich gebrochen, von außen als auch von innen und weisen sichtbare Löcher von bis zu 3x4 cm auf. (stark eingedrückt, gebrochen) bis zu den ersten inneren Steinstegen, die auch beschädigt scheinen.
Wenn diese Löcher und Brüche nun später "zugespachtelt" werden, kann sich das negativ auf Stabilität und/oder Wärmedämmung auswirken ?
2.) An einigen Stellen sind zwischen den Hintermauerziegeln Spalte von bis zu 2,5 cm Breite. nicht mit Zement aufgefüllt und an eingen Stellen bereits aufgefüllt. Birgt das irgendwelche Nachteile in Sachen Stabilität und/oder Wärmedämmung ? Denn so wie ich es sehe, sollten diese Ziegel doch alle "ineinandergreifen", von ihrer Form her ?
3.) Steinschalgbohren sollte man bei diesen Ziegeln nicht nutzen, aber wie sieht es mit Nägeln aus ?
4.) Vor dem Haus liegt ein "Delta-MS" Grundmauerscchutz / Sauberkeitsschicht. Kommt dies Matte unter den Estrich, der noch nicht gelegt ist ? Oder wurde sie gar vergessen ?
Ich stelle diese Fragen auch aus Neugier und damit ich morgen oder übermorgen beim Gespräch mit dem Bauleiter etwas mitreden kann. 🙂
Danke im Voraus !
ich habe gerade auf der Baustelle (von meiner Mutter) die fertige Maurer-Arbeit begutachtet. Da ich ein Laie auf diesem Gebiet bin, wollte ich fragen, ob die Dinge die mir aufgefallen sind, relevant sind. Bitte nicht zu grob antworten. Ich habe schon versucht mich über google schlau zu machen, habe aber eigentlich nichts dazu finden können. Meine Mutter hat keinen unabhängigen Prüfer von der DEKRA und ich frage einfach weil es doch auffällig auf mich wirkt.
1.) Die Hintermauerziegel mit vielen Hohlräumen, sind an einigen Stellen deutlich gebrochen, von außen als auch von innen und weisen sichtbare Löcher von bis zu 3x4 cm auf. (stark eingedrückt, gebrochen) bis zu den ersten inneren Steinstegen, die auch beschädigt scheinen.
Wenn diese Löcher und Brüche nun später "zugespachtelt" werden, kann sich das negativ auf Stabilität und/oder Wärmedämmung auswirken ?
2.) An einigen Stellen sind zwischen den Hintermauerziegeln Spalte von bis zu 2,5 cm Breite. nicht mit Zement aufgefüllt und an eingen Stellen bereits aufgefüllt. Birgt das irgendwelche Nachteile in Sachen Stabilität und/oder Wärmedämmung ? Denn so wie ich es sehe, sollten diese Ziegel doch alle "ineinandergreifen", von ihrer Form her ?
3.) Steinschalgbohren sollte man bei diesen Ziegeln nicht nutzen, aber wie sieht es mit Nägeln aus ?
4.) Vor dem Haus liegt ein "Delta-MS" Grundmauerscchutz / Sauberkeitsschicht. Kommt dies Matte unter den Estrich, der noch nicht gelegt ist ? Oder wurde sie gar vergessen ?
Ich stelle diese Fragen auch aus Neugier und damit ich morgen oder übermorgen beim Gespräch mit dem Bauleiter etwas mitreden kann. 🙂
Danke im Voraus !
I
itsmemario21.05.15 09:35B
Bauexperte21.05.15 10:41Hallo,
Bitte überzeuge Deine Mutter einen unabhängigen Prüfer hinzuziehen. Nicht, weil die gezeigten Bilder eine mangelhafte Ausführung zeigen würden; im Gegenteil. Sondern damit Deine Fragen im persönlichen Gespräch beantwortet werden können. Und so ganz nebenbei, ist es nicht so ungeschickt, einen unabhängigen Fachmann als Baubegleiter zu verpflichten.
Wer mit der Hochlochziegel baut, muß wissen, daß schon beim Brennvorgang Maßtoleranzen bis zu 1 cm entstehen, welche später über den Putz ausgeglichen werden. Dazu ist die Hochlochziegel etwas empfindlicher im Handling, neigt eher dazu Dellen und Risse unter der Verarbeitung zu zeigen. Alles kein Problem und vollkommen i.O.!
Ein Haus zu bauen, bedeutet nicht, in Schönheit zu sterben, sondern ein mängelfreies Gebäude übergeben zu bekommen 😉
Grüße, Bauexperte
itsmemario schrieb:Ich gebe mir Mühe 😀
Da ich ein Laie auf diesem Gebiet bin, wollte ich fragen, ob die Dinge die mir aufgefallen sind, relevant sind. Bitte nicht zu grob antworten. Ich habe schon versucht mich über google schlau zu machen, habe aber eigentlich nichts dazu finden können. Meine Mutter hat keinen unabhängigen Prüfer von der DEKRA und ich frage einfach weil es doch auffällig auf mich wirkt.
Bitte überzeuge Deine Mutter einen unabhängigen Prüfer hinzuziehen. Nicht, weil die gezeigten Bilder eine mangelhafte Ausführung zeigen würden; im Gegenteil. Sondern damit Deine Fragen im persönlichen Gespräch beantwortet werden können. Und so ganz nebenbei, ist es nicht so ungeschickt, einen unabhängigen Fachmann als Baubegleiter zu verpflichten.
Wer mit der Hochlochziegel baut, muß wissen, daß schon beim Brennvorgang Maßtoleranzen bis zu 1 cm entstehen, welche später über den Putz ausgeglichen werden. Dazu ist die Hochlochziegel etwas empfindlicher im Handling, neigt eher dazu Dellen und Risse unter der Verarbeitung zu zeigen. Alles kein Problem und vollkommen i.O.!
Ein Haus zu bauen, bedeutet nicht, in Schönheit zu sterben, sondern ein mängelfreies Gebäude übergeben zu bekommen 😉
Grüße, Bauexperte
I
itsmemario21.05.15 10:54Danke erst mal für die beruhigende Antwort 🙂
Natürlich klingt ein unabhänger Sachverständiger z.B. DEKRA gut, da ich dann nicht ständig googeln und im Forum fragen müsste. Wird so jemand nach Stunden bezahlt ? Was muss man denn bei gut 3 Monaten Bauzeit noch an Extrageld (ungefähr) bereithalten ? (Ich hörte schon Summen zwischen 5.000-10.000 Euro) Denn das Budget ist schon so gut wie ausgeschöpft, da es Probleme bei Aushub gab. "Mitteln" war nachher die Lösung und es musste viel mehr abgetragen und später auch mehr augeschüttet werden :S
Natürlich klingt ein unabhänger Sachverständiger z.B. DEKRA gut, da ich dann nicht ständig googeln und im Forum fragen müsste. Wird so jemand nach Stunden bezahlt ? Was muss man denn bei gut 3 Monaten Bauzeit noch an Extrageld (ungefähr) bereithalten ? (Ich hörte schon Summen zwischen 5.000-10.000 Euro) Denn das Budget ist schon so gut wie ausgeschöpft, da es Probleme bei Aushub gab. "Mitteln" war nachher die Lösung und es musste viel mehr abgetragen und später auch mehr augeschüttet werden :S
Ähnliche Themen