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ᐅ Hausverkäufer sagt vor Notartermin noch ab - Schufa


Erstellt am: 11.04.2016 13:02

ronker 11.04.2016 13:02
Hallo Forum,

ich möchte ein gebrauchtes Haus kaufen und habe dazu eine Frage zur Problematik mit der Schufa für den Fall der Verkäufer springt vor der notariellen Beurkundung des Kaufvertrages beim Notar doch wieder ab. Das habe ich jetzt schon mehrfach von Bekannten gehört, die erlebt haben, dass sich private Verkäufer (teilweise Verkauf von privat ohne Makler) aufgrund des sehr angespannten Marktes dann doch für einen anderen Käufer bzw. dessen höheres Gebotes entschieden haben.

Ich habe mir (und meine Frau) vorab schon einmal eine Schufa Selbstauskunft eingeholt in der keinerlei überraschenden Eintragungen vorhanden sind und der Basisscore sowie alle weiteren Score Werte liegen bei jeweils mind. 98. In einem Beratungsgespräch bei der Interhyp wurde mir versichert, dass bei der späteren Auswahl eines Kreditangebotes einer Bank zunächst nur mit Voranfragen gearbeitet wird bzw. es gehen ja noch keine konkreten Anfragen an Banken sondern nach der Interhyp Datenbank.

Kommt es dann aber zur Auswahl einer Bank stellt diese ja sicher spätesten beim Kreditantrag eine Schufaauskunft und wahrscheinlich auch mit dem Merkmal "Kreditanfrage" und nicht nur mit "Konditionenanfrage". Springt nun der Verkäufer kurz vor dem Notartermin ab verschlechtert sich ja sicherlich der Schufascore und man hat ggf. bei mehreren dieser Absagen keine Chance mehr einen Kreditvertrag zu erhalten. Es ist ja auch fraglich, ob man bei einem erneuten Kaufversuch evtl. eine ganze Zeit später dann das gleiche Kreditinstitut über die Interhyp wählt und ob wenn es wirklich das gleiche Institut ist dieses nicht trotzdem erneut eine Schufaanfrage durchführt.

Kann man pauschal sagen wie sehr der Schufascore durch eine oder mehre Kreditanfragen verschlechtert wird? Es ist ja durchaus denkbar (wenn auch unwahrscheinlich), dass man großes Pech hat und es springen sogar zwei oder drei Verkäufer ab.

Ich frage mich auch was mit evtl. entstandenen Notarkosten ist wenn man als Käufer den Notar beauftragt hat und dann der Verkäufer einseitig abspringt.

Bauexperte 11.04.2016 13:12
Hallo
ronker schrieb:

Ich habe mir (und meine Frau) vorab schon einmal eine Schufa Selbstauskunft eingeholt in der keinerlei überraschenden Eintragungen vorhanden sind ...Kommt es dann aber zur Auswahl einer Bank stellt diese ja sicher spätesten beim Kreditantrag eine Schufaauskunft und wahrscheinlich auch mit dem Merkmal "Kreditanfrage" und nicht nur mit "Konditionenanfrage".
Das läßt sich alles mit der finanzierenden Bank besprechen. Nicht selten ist es so, daß die Bank im ersten Step eine Finanzierungszusage unter Vorbehalt gibt. Vorbehalt solange, bis alle geforderten Auskünfte vorliegen und auch die Schufa keine Überraschungen bietet. Diese Zeit kannst Du nutzen, mit dem Verkäufer den Notarvertragsentwurf zu finalisieren; der Verkäufer erwartet sicher auch eine Finanzierungsbestätigung, so daß alles Hand in Hand ablaufen kann.
ronker schrieb:

Springt nun der Verkäufer kurz vor dem Notartermin ab
Davor bist Du nie gefeit; so häufig, wie Du es beschreibst, kommt es aber auch wieder nicht vor. Selbst wenn, kannst Du es Deinem finanzierenden Bankinstitut gegenüber ja nachweisen. Wo sollte hier ein Problem entstehen?
ronker schrieb:

Ich frage mich auch was mit evtl. entstandenen Notarkosten ist wenn man als Käufer den Notar beauftragt hat und dann der Verkäufer einseitig abspringt.
Verhandlungssache. Ich würde immer darauf bestehen, daß die Notarkosten nur dann übernommen werden, wenn das Objekt auch von mir gekauft werden kann.

Grüße, Bauexperte

HilfeHilfe 11.04.2016 14:59
Hallo,

euch sollte allein aus Selbstschutz klar sein eine Darlehenszusage auf dem Tisch zu haben ( Kreditvertrag) parallel zum Notartermin. Der Notartermin sollte dabei so gewählt sein das im Fall der Fälle der Kreditvertrag innerhalb der Gesetzen Frist widerrufen werden kann. Sonst habt ihr ein Darlehen aber keine Immobilie.

Eine Schufa wird bei einer Kreditzusage meines Wissens immer hart gezogen, sprich wirkt entsprechend Bonitätsverschlechternd. Habt ihr den so ein schlechtes Gefühl ? Das evtl mal sowas passiert, OKAY, aber 3-4 geplatzte Termine die eine Schufa in den Keller sausen lässt halte ich persönlich für unrealistisch.

Konditionsanfragen bzw. Kreditanfragen sind keine Zusagen von den Vermittlern. Ja sie können einen Prognosen abgeben, Nein Sie geben keine Zusagen.

ronker 11.04.2016 15:53
HilfeHilfe schrieb:

Eine Schufa wird bei einer Kreditzusage meines Wissens immer hart gezogen, sprich wirkt entsprechend Bonitätsverschlechternd. Habt ihr den so ein schlechtes Gefühl ? Das evtl mal sowas passiert, OKAY, aber 3-4 geplatzte Termine die eine Schufa in den Keller sausen lässt halte ich persönlich für unrealistisch.

Eigentlich habe ich da noch gar kein Gefühl für nur bin ich etwas nachdenklich geworden, nachdem ich von einem Fall gehört habe, wo schon der zweite Notartermin geplatzt ist, da der jeweilige Verkäufer dann doch zurückgezogen hat vermutlich durch ein höheres Angebot und der Immobilienmarkt ja zur Zeit - zumindest hier in der Region - ein klarer Verkäufermarkt ist und ich auch schon ein paar Angebote gegen "Höchstgebot" gesehen habe.

Evtl. macht es ja auch einen Unterschied ob man direkt zu einer Bank geht oder über einen Vermittler und unter Umständen dann verschiedene potenzielle Darlehensgeber über die Zeit hat..

Prosecutor 05.05.2016 18:59
Bauexperte schrieb:

Verhandlungssache. Ich würde immer darauf bestehen, daß die Notarkosten nur dann übernommen werden, wenn das Objekt auch von mir gekauft werden kann.

Die Zahlungspflicht entsteht für den, der den Notar mit der Erstellung eines Kaufvertragsentwurfs beauftragt hat. Da gibt es nichts mehr zu verhandeln. Man sollte sich gut überlegen, ob man vorab einen Entwurf bestellt (wozu eigentlich?) oder die Sache lieber im Termin verhandelt und abschließt.

Bauexperte 05.05.2016 19:15
Hallo,
Prosecutor schrieb:
Die Zahlungspflicht entsteht für den, der den Notar mit der Erstellung eines Kaufvertragsentwurfs beauftragt hat. Da gibt es nichts mehr zu verhandeln. Man sollte sich gut überlegen, ob man vorab einen Entwurf bestellt (wozu eigentlich?) oder die Sache lieber im Termin verhandelt und abschließt.
Na, Du bist ja ein Herzchen ...

Ein Notarvertragsentwurf - so Du es bisher nicht Wusstest - ist vergleichbar einer Verhandlungsgrundlage, an welche sich beide Parteien zum finalen Notarvertrag binnen 14 Tagen heran arbeiten. Kommt der Kauf zustande, zahlt in der überwiegenden Mehrheit der notariellen Abschlüsse der Käufer des Grundstückes/der Liegenschaft die Notarkosten. Tritt eine der Parteien binnen der 14igen Frist zurück, bezahlt der, welcher die Musik bestellt hat.

Btw. die unterschiedlichen Standpunkte in einem Notartermin unter einen Hut zu bringen, wird sich jeder Notar - nachvollziehbar - verweigern.

Grüße, Bauexperte
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