ᐅ Hausplanung mit Massa Haus GmbH Simmern. Erste Erfahrung
Erstellt am: 21.11.15 11:27
Bauexperte22.11.15 10:26
Hallo Thorsten,
Es ist für mich immer wieder erstaunlich, wie Bauherren - welche Probleme mit ihrem BV haben - den Weg ins Netz finden, aber kaum bis gar nicht zu Beginn ihrer Sondierungsgespräche. Es gibt unzählige Hinweise im Netz, welche Baunebenkosten (nichts anderes ist Deine Auflistung) bei jedem BV auftreten. nicht zuletzt meine eigene, welche auch gerne vom seriösen Wettbewerb herangezogen wird.
Massa® und vergleichbare Anbieter werben damit, daß ihre Häuser billiger sind, als jene, der anderen Anbieter. Das stimmt nicht; es ist aber nicht möglich, das potenziellen Bauherren begreiflich zu machen. Was nicht selten zur Folge hat, daß so begonnene BV im finanziellen Ruin enden. Aktuell hat hier ein User gepostet, welcher offensichtlich mit Null Wissen ein Einfamilienhaus in Holzständerwerk erstellen will und am Eckenschluß scheitert; ich fasse es einfach nicht, wie leichtsinnig manche Menschen ihr Leben gestalten
Grüße, Bauexperte
T21150 schrieb:Nicht "mehr oder weniger", sondern in jedem einzelnen Fall ... nur in jeweils unterschiedlichem Umfang.
Insgesamt sind das alles Punkte, die mehr oder minder bei jedem Haus, ob Ausbauhaus oder "schlüsselfertig" erbracht werden müssen.
T21150 schrieb:Sorry, aber das kann ich nicht unkommentiert stehen lassen
Auch bei "schlüsselfertig" bauen lauern viele Punkte, die den Bauherren erst im Bau-Verlauf klar werden.
Es ist für mich immer wieder erstaunlich, wie Bauherren - welche Probleme mit ihrem BV haben - den Weg ins Netz finden, aber kaum bis gar nicht zu Beginn ihrer Sondierungsgespräche. Es gibt unzählige Hinweise im Netz, welche Baunebenkosten (nichts anderes ist Deine Auflistung) bei jedem BV auftreten. nicht zuletzt meine eigene, welche auch gerne vom seriösen Wettbewerb herangezogen wird.
T21150 schrieb:Ja und das ganze mit höchstens rudimentärem Wissen.
Beim Ausbau-Haus hingegen ist man, nachdem die Haus-Hülle steht, als Bauherr auch gleichzeitig der verantwortliche Bau-Unternehmer ...
T21150 schrieb:Denke ich mir
Ich würde ob meines Alters mit 50, voll beruflich eingespannt, würde ich noch einmal bauen, schlüsselfertig nehmen und mit weniger Zeitaufwand den Bau penibel kontrollieren.
Massa® und vergleichbare Anbieter werben damit, daß ihre Häuser billiger sind, als jene, der anderen Anbieter. Das stimmt nicht; es ist aber nicht möglich, das potenziellen Bauherren begreiflich zu machen. Was nicht selten zur Folge hat, daß so begonnene BV im finanziellen Ruin enden. Aktuell hat hier ein User gepostet, welcher offensichtlich mit Null Wissen ein Einfamilienhaus in Holzständerwerk erstellen will und am Eckenschluß scheitert; ich fasse es einfach nicht, wie leichtsinnig manche Menschen ihr Leben gestalten
Grüße, Bauexperte
T2115022.11.15 11:00
Liebe Bauexperte!
Vielen Dank für Deine ergänzenden Kommentare und die Glas-klaren Worte.
Speziell das Thema "Baunebenkosten": Auch wenn meine Aufzählung i. W. "nur" diese beleuchtet hat. Der einfachste Weg sich schön zu rechnen ist, diese falsch (zu niedrig) anzusetzen. Baunebenkosten sind ähnlich beliebt, dem Anschein nach, wie Ersatz-Reifen im Auto. Mit dem Unterschied: Diesen muss man nicht benötigen, die Bau-Nebenkosten kommen. Immer.
Ich persönlich kenne aber im Umfeld niemanden, der in der letzten Zeit ein Einfamilienhaus baute und hier nicht in eine mehr oder minder böse Falle rein getappt ist.
Umso relevanter ist es, immer und immer wieder darauf hinzuweisen. Was Du hier ja in einer sehr klaren Form getan hast, während es bei mir noch etwas verklausuliert war.
Bei gegebener Hausform, Größe, Ausstattung, umbautes Volumen kann man denke ich +/- 30.000 Euro hin oder hergehen, im Endergebnis landet man in der selben Größenordnung bis zur Fertigstellung. Dem ist so. Denn wie ich schrieb: Wunder gibt´s keine.
Deshalb: Genau und ausreichend kalkulieren.
Geht´s finanziell? Nein? Sein lassen oder sich kleiner setzen. Ein kleineres Einfamilienhaus ist deutlich besser, als keines und zur Miete wohnen! Ein Einfamilienhaus ohne Keller ist immer noch besser, als eines mit, das zu teuer wird.
LG Thorsten
Vielen Dank für Deine ergänzenden Kommentare und die Glas-klaren Worte.
Speziell das Thema "Baunebenkosten": Auch wenn meine Aufzählung i. W. "nur" diese beleuchtet hat. Der einfachste Weg sich schön zu rechnen ist, diese falsch (zu niedrig) anzusetzen. Baunebenkosten sind ähnlich beliebt, dem Anschein nach, wie Ersatz-Reifen im Auto. Mit dem Unterschied: Diesen muss man nicht benötigen, die Bau-Nebenkosten kommen. Immer.
Ich persönlich kenne aber im Umfeld niemanden, der in der letzten Zeit ein Einfamilienhaus baute und hier nicht in eine mehr oder minder böse Falle rein getappt ist.
Umso relevanter ist es, immer und immer wieder darauf hinzuweisen. Was Du hier ja in einer sehr klaren Form getan hast, während es bei mir noch etwas verklausuliert war.
Bei gegebener Hausform, Größe, Ausstattung, umbautes Volumen kann man denke ich +/- 30.000 Euro hin oder hergehen, im Endergebnis landet man in der selben Größenordnung bis zur Fertigstellung. Dem ist so. Denn wie ich schrieb: Wunder gibt´s keine.
Deshalb: Genau und ausreichend kalkulieren.
Geht´s finanziell? Nein? Sein lassen oder sich kleiner setzen. Ein kleineres Einfamilienhaus ist deutlich besser, als keines und zur Miete wohnen! Ein Einfamilienhaus ohne Keller ist immer noch besser, als eines mit, das zu teuer wird.
LG Thorsten
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