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ᐅ Hauskauf Zwangsversteigerung - Welcher Preis ist realistisch


Erstellt am: 10.01.20 08:07

Maddy8610.01.20 08:07
Guten Morgen,

Wir könnten ein Haus Baujahr 1960 kaufen. Der jetzige Besitzer hat es vor 2 Jahren aus einer Zwangsversteigerung gekauft. Der Verkehrswert war da mit 75t angegeben. Ersteigert hat er es für 100t. Danach hat er wohl eine Grundschuld von 45t die auf dem Grundstück noch vorhanden war beglichen.
Wenn er es jetzt verkaufen würde, müsste er dafür die Summe von ca. 200t bekommen, weil er so viele Steuern zahlen muss (aufgrund der Grundschuld) . Nach 6 Jahren wäre das wohl hinfällig.
Ist das alles so richtig? Haben da leider keinen Plan!
Gibt es da andere Wege? Der Betrag von 200t würde leider über unserem Budget liegen und kommt uns auch etwas viel vor.
Grüße Martin
Altai10.01.20 08:11
Es ist ganz und gar nicht eure Sache, was der Vorbesitzer bekommen müsste, damit er mit einem blauen Auge aus der Sache rauskommt.
Für euch ist relevant, was das Haus wert ist (aktuelle Marktlage, Zustand etc) und was ihr bezahlen könnt und wollt.
Der Rest ist Angebot und Nachfrage. Wenn ihr da mit dem Verkäufer nicht zusammen kommt, dann ist das eben so. Bietet, was ihr geben wollt, das kann er annehmen oder auch nicht und fertig.
nordanney10.01.20 09:28
Maddy86 schrieb:

Ist das alles so richtig? Haben da leider keinen Plan!
Gibt es da andere Wege?
Es ist wie beim Autokauf. Wenn Du den Preis nicht bezahlen kannst, musst Du ein kleineres Modell kaufen. Auch wenn Dir der Preis eines Porsches hoch vorkommt, es gibt genug Menschen, die ihn kaufen.

Ihr könnt versuchen, den Preis zu verhandeln. Aber welchen sachlichen Grund soll es für den Verkäufer geben, Euch das Haus günstiger zu verkaufen?
Scout10.01.20 09:32
Abgesehen von den richtigen Bemerkungen von Altai: wenn der Eigentümer das Haus selber bewohnt haben sollte die ganze Zeit so muss er den Buchgewinn NICHT versteuern.

100 TE plus 45 TE sind 145 TE auf die er nach der in eurem Bundesland geltenden Grunderwerbststeuer zahlen durfte. Bei Max. 6,5% wären das also rund 155 TE plus Grundbuch (2 TE). Notar fällt ja keiner an bei Zwangsversteigerung. Also mehr als 160 TE wird er nicht gezahlt haben!

Sollte das Haus vermietet gewesen sein so müsste man eine Steuerberater fragen welchen Teil er versteuern muss. Aber das ist dann die Differenz aus Anschaffungskosten (minus Nebenkosten) , also 145 TE, und dem Verkaufspreis. Nehmen wir 180 TE Verkaufspreis an so wären dies also 35 TE mit Max. 45% Steuersatz, also 20 TE Steue.
Burner61010.01.20 12:04
Danke für die Antworten.
Es ist so, dass das Haus in der Zwischenzeit vermietet war.
Das Haus ist von der Substanz her top, da muss nichts, außer vielleicht die Innentüren und die Treppe ins OG saniert werden.
Normale renovierungs arbeiten, was ja überall anfällt sind klar.
Dach neuwertig, Dachstuhl gedämmt, Elektro neu, Wasserleitungen neu, Keller trocken, Heizung(Öl) ca. 13 Jahre alt. Fenster sind 2 fach verglast aus Holz.
Es ist schade, wenn man das Haus aufgrund dieser Steuerlast, die er natürlich bezahlt haben möchte viel teurer als den momentanen Martwert kaufen müsste. Wobei er sich da ja auch selbst verzockt hat..
Wahrscheinlich würde das Haus auch jemand anderes nehmen, daher braucht er sich da keine Sorgen zu machen.
Der Markt für Bestandsimmobilien ist hier sehr rar! Wir müssen uns überlegen was wollen wir höchstens bezahlen. Entweder er geht mit oder halt nicht..
nordanney10.01.20 12:10
Burner610 schrieb:

Es ist schade, wenn man das Haus aufgrund dieser Steuerlast, die er natürlich bezahlt haben möchte viel teurer als den momentanen Martwert kaufen müsste. Wobei er sich da ja auch selbst verzockt hat..
Wahrscheinlich würde das Haus auch jemand anderes nehmen,
Dann verkauft er es ja nicht unterhalb des Marktwertes, wenn es auch jemand anderes nimmt. Somit sollten Eure Verhandlungschance bei 0 liegen.

Aber mal ehrlich, das Haus in der von Euch geschilderten Qualität muss für den Preis doch am Allerwertesten der Welt liegen. Wo kann man sonst solch ein Haus kaufen.
Davon aber mal abgesehen, wenn T€ 200 Kaufpreis weit über Eurem Budget liegt, solltet Ihr den Wunsch "Hauskauf" eher mal nicht umsetzen. Da liegt eine Finanzierungsrate bei ca. 600€ im Monat. Und das könnt Ihr bei Weitem nicht bezahlen?
grundschuldversteuernverkaufspreis