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ᐅ Hausbau-Planung und Baufinanzierung 2018


Erstellt am: 18.10.2016 09:56

blablub1234 18.10.2016 09:56
Hallo liebes Forum,

ich weiß nicht ob ich hier wirklich richtig bin aber werde hier mal ein paar Zeilen schreiben.

Ich habe im letzten Monat meine Freundin geheiratet,wir sind beide 24 Jahre alt, wir wohnen seit 3 Jahren zusammen auf Miete und wollen im Jahr 2018 unser gemeinsames Haus bauen. Wir sind momentan beide fest angestellt, ich seit 8 Jahren und sie seit 2 Jahren beide haben wir ein einkommen von ca. 1700€ Netto. Vor dem Projekt Hausbau haben wir großen Respekt um hier keine bösen Überraschungen zu erfahren wollen wir soviel wie möglich richtig machen und deshalb die vorhandene Zeit auch wirklich sinnvoll für die Planung und Abstimmung nutzen. Und diesbezüglich meine ersten Frage:

- Wie und wo sollte man sich informieren um am kostengünstigsten zu bauen? Welche Maßnahmen sollte man soweit ihm Voraus treffen?

Wir haben noch keine konkreten Vorstellungen wie unser Haus aussehen soll und ob es ein Fertighaus, Ausbauhaus oder ein schlüsselfertiges Haus werden soll. Ich bin relativ "unhandwerklich", ich kann zwar überall mit helfen aber ich brauch Anweisungen vom Profi, für Eigenregie fehlt mir das nötige wissen. Allerdings haben wir einige Handwerker im Verwandtenkreis

Ein weitere Punkt ist natürlich das Geld und die Finanzierung nachfolgend die momentane Situation.
Ein voll erschlossenes Grundstück mit 666 m² haben wir uns bereits Anfang dieses Jahres gekauft, dieses wurde "Bar" bezahlt, also ohne Kredit o.Ä. Wir zahlen 280€ Kaltmiete und sparen beide Monatlich ca. 500 - 550 € weg. Zusammen haben wir momentan folgende Rücklagen:

Erspartes: ca 26.000€
Sparkonto: 2.000€
Bausparer (100.000er): 10.640 € (eingezahlt)
Bausparer (10.000er): ca. 4.000€ (eingezahlt)

dazu kommt noch, dass uns die Schwiegermutter mit ca. 50.000€ für den Hausbau unterstützt. Das macht dann unterm Strich eine momentane Summe von: ca. 90.000€ bis 2018 sollten es dann ca. 100.000€ sein die wir "gespart" haben.

- Wie seht Ihr unsere Situation mit Blick auf die künftige Baufinanzierung und unserem Einkommen? Meine Frau wird nicht ewig Vollzeit in die Arbeit gehen, der Kinderwunsch ist da und soll evtl. auch 2018/2019 erfüllt werden. Wir haben keine hohen Ansprüche es soll ein ausreichendes Einfamilienhaus werden, allerdings sollen gewisse Einrichtungen auch höherwertig sein z.b: Küche, Bett, Couch usw.
- Ich rechne hier mit ca. 300.000€ für das Haus. Es ist schwierig hier ein Urteil abzugeben, da Ihr natürlich nicht alle Bedingungen kennt, aber haltet Ihr diese Summe für realistisch?
- Sollen wir mit unserem gesparten Geld schon etwas machen um langfristig Geld zu sparen? Momentan liegt es "nur" am Sparbuch.

Würde mich freuen wenn mir hier der ein oder andere einen Rat mitgeben könnte

Vielen Dank.

RobsonMKK 18.10.2016 10:28
Hi,
das liest sich doch alles gar nicht so schlecht.
Verstehe ich richtig, das Gesamtnetto liegt bei 3.400? Dazu habt ihr bereits ein Grundstück und rund 100k Eigenkapital (inkl. einem zuteilungsreifen Bausparer).

Ihr solltet euch darüber klar werden was ihr braucht: Anzahl Zimmer, Gesamtgröße, Fertig oder Massiv.
Hier hilft es zu lesen und sich schlau zu machen. Musterhäuser anschauen und so weiter.
Ganz wichtig, lest den Bebauungsplan für euer Grundstück, oder gibt es keinen? Hier lauern im Regelfall die ersten Einschränkungen.

Viel Spaß hier beim lesen und fragen! Und herzlich Willkommen

blablub1234 18.10.2016 10:33
Hallo Robson,

vielen Dank für deine Antwort. Genau, 3.400 ist das Gesamtnetto allerdings wird das natürlich nicht ewig so bleiben, da wir früher oder später (2018/2019) Kinder wollen, dann wird meine Frau nicht mehr Vollzeit arbeiten.

Es gibt einen Bebauungsplan der ist allerdings sehr locker und der eigentlich alle gängigen Haustypen bzw. Gestaltungen zulässt.

Danke für die aufbauende Antwort

RobsonMKK 18.10.2016 10:40
blablub1234 schrieb:
Es gibt einen Bebauungsplan der ist allerdings sehr locker und der eigentlich alle gängigen Haustypen bzw. Gestaltungen zulässt.
Das ist ja schon mal gut, allerdings können trotzdem kleine "Fallstricke" drin sein.
Ich dachte zuerst bei uns wäre auch alles ganz ganz easy, dann schaut der Profi darauf und sagt das ich noch etliche Dinge zu beachten habe (die haben aber nichts mit der Gestaltung zu tun sondern sind eher Aspekte rundherum).

jtm80 18.10.2016 10:47
Wie sieht denn eure Planung aus, sobald ein oder zwei Kinder da sind? Wird deine Frau dann weiterhin (Teilzeit?) arbeiten gehen? Oder trittst du kürzer und deine Frau geht voll arbeiten? Länge Elternzeit? Höhe Elterngeld?

Und wie sieht es bei der geplanten Einkommensentwicklung des jeweiligen Vollverdieners aus? Sind da Entwicklungen von den 1.700€ netto nach oben fest einplanbar (z.B. durch tariflich fest vereinbarte Steigerungen mit höherem Alter)?

Ihr müsst euch nämlich im Klaren sein, dass auch mit eurem sicherlich guten Eigenkapital trotzdem noch eine ordentliche Rate zu zahlen sein wird. Und die Banken müssen seit März diesen Jahres (wegen der sogenannten "Wohnimmobilien-Kreditrichtlinie") die Einnahmen-/Ausgabenrechnung relativ streng durchführen - es werden eben auch worst-case-Szenarien durchgespielt. Wenn dann bei euch lediglich eines der 1.700€ Einkommen voll verbleiben würde und vom anderen Ehepartner nur ein Teilzeitgehalt, könnte das mit einem oder zwei Kindern durchaus eng werden in der Banken-Haushaltsrechnung (und ggf. auch der Realität).

ypg 18.10.2016 10:47
Das liest sich recht gut: wie viel ist denn das Grundstück wert?
Grundstück ist Eigenkapital, Sparkonto würde ich nicht bis zum Äußersten reizen, zudem Küche, Lampen etc. auch noch bezahlt werden wollen.
Ich würde an Eurer Stelle mal einen Finanzierungsberater aufsuchen, um die Grenzen auszuloten


Grüsse
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