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ᐅ Hausbau planen jetzt noch möglich?


Erstellt am: 28.03.2022 21:55

Elokine 29.03.2022 09:06
DennisW schrieb:

Da kann ich 0,0 von bestätigen .
Keine Ahnung in welcher dystopischen Welt du lebst .
Die Baustellen sind gut besucht und auch neue Bauvorhaben starten hier seit einigen Wochen regelmäßig und gehen auch zügig voran .
Und ich spreche vom Raum Berlin und Potsdam sowie den persönlichen Erfahrungen aus Neubaugebieten in Düsseldorf und Neuss .
kann ich so bestätigen. Unser Rohbauer z.B. macht neue Verträge (aber schon seit letztem Jahr) nur noch mit Stoffpreisgleitklausel für Stahl und Beton. In der rechtzeitigen Materialbeschaffung sieht er kein Problem und geht auch heute noch auf einen vertraglichen Fertigstellungstermin mit Verzugsstrafe ein. Das würde er wohl kaum machen, wenn man so gar nichts absehen oder planen könnte.

Hier in der Gegend wurde tatsächlich kürzlich ein öffentliches Großbauprojekt aufgrund der aktuellen Situation um vorerst 1 Jahr verschoben. Da reden wir ja aber von ganz anderen Mengen und Hintergründen.

Edit:
Peter Pohlmann schrieb:

Habt ihr genug Reserven um dann sowohl die fälligen Kreditraten und die bisherige Miete und deutlich gestiegene Materialkosten abzufangen?
Da aufgrund von Corona auch letztes Jahr schon nicht absehbare Preissteigerungen an der Tagesordnung waren, haben wir ordentlich Puffer eingeplant. Gänzlich am Limit zu planen, würde ich tatsächlich heute niemandem empfehlen.

kati1337 29.03.2022 09:15
Peter Pohlmann schrieb:

Was mich natürlich interessiert, wenn man den Vertrag mit einem Bauunternehmen unterschreibt, irgendwie einen Einzugstermin plant
und auch den Kreditvertrag unterschrieben hat und es dann warum auch immer sich verzögert, sagen wir wegen nicht lieferbarer Dachziegel.

Habt ihr genug Reserven um dann sowohl die fälligen Kreditraten und die bisherige Miete und deutlich gestiegene Materialkosten abzufangen?

Wenn wir eben mal vom Worst Case ausgehen.
Also ich habe jetzt schon 2 Bauunternehmen mit denen ich einen schlüsselfertigen Bauvertrag zum Festpreis unterschreiben würde. Das ist zugegebenermaßen derzeit nicht günstig, aber halt Festpreis. Daher interessieren mich gestiegene Materialkosten schonmal nicht.
Bauliche Verzögerungen und daraus resultierende Doppelbelastungen könnten wir finanziell abfangen, ja.

Benutzer200 29.03.2022 09:16

Also jetzt baust Du nicht, weil die Zukunft Dir zu unsicher scheint. In den letzten Jahren konntest Du nicht bauen, weil die Preise explodiert sind und nicht abzusehen war, wie weit es noch nach oben geht.
In Zukunft wirst Du dann auch nicht bauen, weil der Wert des Hauses nach der Hochphase vielleicht wieder nach unten geht.

Es wird immer Gründe geben, die man sich selbst sucht!!!, um Dinge nicht zu machen. Das muss nicht zwingend ein Hausbau sein.

Fakt ist zumindest, dass die Lieferketten zwar gestört sich, aber es nicht abzusehen ist, dass alles den Bach runter geht. Wen interessiert auf dem Weltmarkt tatsächlich die Ukraine oder Russland. Das sind keine relevanten Länder. Traurig, aber wahr.
Dazu kommen historisch niedrige Zinsen. Sch... egal, ob die Zinsen jetzt bei 1,0 oder 2,3% liegen - historisch sind 4% der Schnitt. Wer 1% mehr Zinsen nicht vertragen kann, muss einfach etwas kleiner bauen und abspecken. Das haben unsere Eltern auch schon gekonnt. Hier liest Du immer von einem Einfamilienhaus für 2 Personen mit 180qm, Doppelgarage, KNX usw.
Muss das sein?

Fazit: Man kann auch weiterhin gut bauen, muss aber vernünftig und sicher kalkulieren.

Peter Pohlmann 29.03.2022 09:32
Verträge sind wie gesagt das eine, deren Erfüllung das andere.

Im Automobilbereich sieht es ja derzeit so aus, dass zwar der Kaufvertrag vom Hersteller bezüglich des Kaufpreises eingehalten wird. Der Liefertermin jedoch nicht. Im Fall eines Unfalls oder einer großen Reparatur gibt es einfach keine Fahrzeuge auf dem Markt.
Und es wird immer schwieriger bis unmöglich hier Ersatz zu beschaffen.

Die Fahrzeughersteller können einfach nicht produzieren. Eben weil Teile aus den unbedeutenden Wirtschaftsraum Ukraine oder auch Russland kommen. Ich bin mir nicht sicher, wenn Russland als zweitgrößter Exporteur von Holz aufgrund Sanktionen ausfällt, ob dies den Weltmarkt nicht berührt.

Benutzer200 29.03.2022 09:45
Peter Pohlmann schrieb:

Ich bin mir nicht sicher, wenn Russland als zweitgrößter Exporteur von Holz aufgrund Sanktionen ausfällt, ob dies den Weltmarkt nicht berührt.
1/10 des Holzes kommt wohl dort her. Und? Die Welt geht davon nicht unter. Dass es schwieriger wird, bestreitet ja niemand.

kati1337 29.03.2022 09:52
Ich verstehe die Denkweise von Peter, aber sie ist für meinen Geschmack doch ein bisschen zu postapokalyptisch.
Sicher werden wir Auswirkungen spüren. Aber nur weil es Lieferengpässe bei Teilen in der Automobilbranche gibt heißt das ja jetzt nicht, dass keiner mehr ein einziges Auto bauen kann.
Es ist alles eine Frage der Wahrscheinlichkeiten. Wir wahrscheinlich ist es, dass ein Szenario eintritt? Das Szenario in Peters Kopf halte ich doch für eher unwahrscheinlich.

Andere Länder haben auch schöne Fabriken.
zinsenverträgefestpreis