ᐅ Hausbau in Zukunft geplant, wie am besten vorgehen Raum Marburg
Erstellt am: 30.12.20 08:52
R
rulor1992
Guten Morgen zusammen,
ich brauche mal ein paar Denkanstöße von euch.
Ich würde gerne ein Haus bauen. Am liebsten in Marburg (ist aber vermutlich nicht realisierbar). Zumindest relativ nahes Umland, Ebsdorfergrund z.B.
Meine Freundin hat etwas Sorge und möchte davon aktuell noch nichts wissen. Allerdings wohnen wir im Moment noch im Haus meiner Eltern (400€ warm) also sehr günstig.
Das soll aber nicht auf Dauer so bleiben. Wir arbeiten beide in Marburg und für mich persönlich kommt eine Mietwohnung nicht wirklich in Frage, da wir auch mit Familie planen.
Zur finanziellen Situation... Frau verdient mit einer 80% Stelle 2000€ Netto + 2000€ Sonderzahlung.
Bei mir ist die finanzielle Situation etwas schwieriger, da ich schlecht planen kann. 2500€ Netto + 3000€ Sonderzahlung.
Dazu kommt ein Nebenerwerb, der zumindest dieses Jahr den Hauptjob übersteigt. Allerdings kann und muss das nicht so bleiben.
Heißt gesichertes Einkommen sind 4500€ Netto + 5000€ Sonderzahlung. Dazu kommen dann noch 20.000 - 50.000€ Netto aus dem Nebenerwerb.
100k wäre als Eigenkapital vorhanden, wäre aber eher als Cashflow für den Nebenerwerb wichtig.
Bei der Bank war ich noch nicht, ich wollte nun erst einmal ein paar Denkanstöße sammeln, damit ich mich etwas konkreter mit dem Thema befassen kann.
Was habe ich mir vorgestellt: Ein Haus, das einer 4 köpfigen Familie genügt. Es wird auch etwas Platz für das Gewerbe benötigt. Hier sollten sich auch noch Kosten absetzen lassen. Wie genau was möglich ist, muss ich dann mit meinem Steuerberater klären.
Heißt ein Keller mit 30-40qm wäre als Lagerfläche zu planen.
Dazu soll alles mit KNX ausgestattet werden. Licht, Jalousien, Heizung, (evtl. Lüftung) usw.
Wenn man jetzt die finanzielle Situation zu Grund legt, was könnte man realisieren? Wieviel qm braucht eine vierköpfige Familie? Es soll nicht größer werden als es unbedingt muss.
Im Endeffekt hat die Freundin das letzte Wort. Sie möchte zwar dringender Weg als ich, möchte sich aber aktuell noch nicht mit dem Thema beschäftigen. Das kommt aber früher oder später.
Mit welchen Kosten kann ich rechnen, wenn man nicht so günstig wie möglich, sondern hochwertig bauen möchte? Was wäre die geeignete Grundstücksfläche?
Vielen Dank für eure Denkanstöße
ich brauche mal ein paar Denkanstöße von euch.
Ich würde gerne ein Haus bauen. Am liebsten in Marburg (ist aber vermutlich nicht realisierbar). Zumindest relativ nahes Umland, Ebsdorfergrund z.B.
Meine Freundin hat etwas Sorge und möchte davon aktuell noch nichts wissen. Allerdings wohnen wir im Moment noch im Haus meiner Eltern (400€ warm) also sehr günstig.
Das soll aber nicht auf Dauer so bleiben. Wir arbeiten beide in Marburg und für mich persönlich kommt eine Mietwohnung nicht wirklich in Frage, da wir auch mit Familie planen.
Zur finanziellen Situation... Frau verdient mit einer 80% Stelle 2000€ Netto + 2000€ Sonderzahlung.
Bei mir ist die finanzielle Situation etwas schwieriger, da ich schlecht planen kann. 2500€ Netto + 3000€ Sonderzahlung.
Dazu kommt ein Nebenerwerb, der zumindest dieses Jahr den Hauptjob übersteigt. Allerdings kann und muss das nicht so bleiben.
Heißt gesichertes Einkommen sind 4500€ Netto + 5000€ Sonderzahlung. Dazu kommen dann noch 20.000 - 50.000€ Netto aus dem Nebenerwerb.
100k wäre als Eigenkapital vorhanden, wäre aber eher als Cashflow für den Nebenerwerb wichtig.
Bei der Bank war ich noch nicht, ich wollte nun erst einmal ein paar Denkanstöße sammeln, damit ich mich etwas konkreter mit dem Thema befassen kann.
Was habe ich mir vorgestellt: Ein Haus, das einer 4 köpfigen Familie genügt. Es wird auch etwas Platz für das Gewerbe benötigt. Hier sollten sich auch noch Kosten absetzen lassen. Wie genau was möglich ist, muss ich dann mit meinem Steuerberater klären.
Heißt ein Keller mit 30-40qm wäre als Lagerfläche zu planen.
Dazu soll alles mit KNX ausgestattet werden. Licht, Jalousien, Heizung, (evtl. Lüftung) usw.
Wenn man jetzt die finanzielle Situation zu Grund legt, was könnte man realisieren? Wieviel qm braucht eine vierköpfige Familie? Es soll nicht größer werden als es unbedingt muss.
Im Endeffekt hat die Freundin das letzte Wort. Sie möchte zwar dringender Weg als ich, möchte sich aber aktuell noch nicht mit dem Thema beschäftigen. Das kommt aber früher oder später.
Mit welchen Kosten kann ich rechnen, wenn man nicht so günstig wie möglich, sondern hochwertig bauen möchte? Was wäre die geeignete Grundstücksfläche?
Vielen Dank für eure Denkanstöße
K
knalltüte30.12.20 13:18rulor1992 schrieb:
Eventuell kann es auch sein, dass bei 20% gewerblicher Nutzung, 20% der Baukosten über das Gewerbe getragen werden können, was schon eine schöne Sache wäre.oder privat bauen und an Firma vermieten. Der "Gewinn" kommt dann über die Sonder AFA die nächsten 4 Jahre (geht glaube ich nur, wenn bis Ende 2021 fertiggestellt wird)N
nordanney30.12.20 13:31rulor1992 schrieb:
Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine halbe Millionen heute ausreicht um ein Haus zu bauen.Kommt aufs Grundstück und die Hauswünsche an. Grundstück. reicht die Summe schon gut aus.T€ 150 Grundstück
120qm Haus zu 2.300€ = T€ 276 (ordentliche Qualität!)
Baunebenkosten T€ 50
Summe: 476 - da ist noch Geld für Carport und Außenanlagen drin.
Kostet das Grundstück nur T€ 100, ist z.B. auch ein Keller drin oder ein größeres Haus, oder... Hast Du keine Luxuswünsche, kannst Du vielleicht auch für 2.100 €/qm ein ordentliches Haus bauen.
T€ 500 dürfte ein ganz guter Schnitt sein.
Dein Budget wird allerdings maßgeblich von Deinen Einnahmen beeinflusst. Da wird der Nebenerwerb ggf. nicht berücksichtigt - wie nachhaltig sind die Einkünfte?
Dann gibt es im worst case kein Haus für Dich, wenn Du lieber klotzen statt kleckern möchtest.
R
rulor199230.12.20 13:31superzapp schrieb:
oder privat bauen und an Firma vermieten. Der "Gewinn" kommt dann über die Sonder AFA die nächsten 4 Jahre (geht glaube ich nur, wenn bis Ende 2021 fertiggestellt wird)Bis 2021 ist unmöglich.
Es wird nächstes Jahr vermutlich intensiver über das Thema gesprochen
R
rulor199230.12.20 13:32nordanney schrieb:
Dein Budget wird allerdings maßgeblich von Deinen Einnahmen beeinflusst. Da wird der Nebenerwerb ggf. nicht berücksichtigt - wie nachhaltig sind die Einkünfte?
Dann gibt es im worst case kein Haus für Dich, wenn Du lieber klotzen statt kleckern möchtest.Ich rechne mit mindestens 20000€ Gewinn.
Es kann aber auch wie dieses Jahr 80.000€ sein.
Dieses Jahr war durch Corona und andere Faktoren mehr möglich.
Will nur mal den schlechtesten Fall annehmen und bei der Planung berücksichtigen.
rulor1992 schrieb:
Das Thema wird in den nächsten Jahren kommen. Ich zwinge zu nichts, weiß aber dass bei ihr das Thema Miete eher im Vordergrund steht, da Sie denkt, dass Sie dann von mir abhängig wäre und sich ein Haus sowieso nicht leisten könnte.
Ich denke aber, dass man es so regeln kann, dass im Falle einer Trennung Sie mehr davon hätte, als wenn wir auf Miete gewohnt haben.Ich verstehe Dich total gut, denn ich habe genau dieselben langwierigen Diskussionen geführt. Meiner Freundin (jetzt Frau) haben die hohen Zahlen auch lange Angst gemacht. Erst als ihre beste Freundin von einer Wohnung in ein schönes Neubauhaus zog und ihr darin mal bei einer Tasse Tee in aller Ruhe erklärte, dass sie im Laufe ihres Lebens entweder die Immobilie des Vermieters oder die eigene abzahlt, platzte endlich der Knoten und sie fing an, auch mal selbst zu recherchieren. Wenn jemand im Kopf noch nicht soweit ist, dann kannst Du dir als mutigerer Part den Mund fusselig reden. Und selbst wenn sich eine Seite doch aus Liebe (oder Genervtheit) breitschlagen lässt, hast du bei der ersten größeren Meinungsverschiedenheit beim Bau die "Du-wolltest-doch-ein-Haus-ich-doch-nicht-Diskussion". Dann heißt es am Ende: Haus fertig, Beziehung auch. Kommt öfter vor, als man denkt.
Es ist schön, dass Du sie nicht zwingst und hoffentlich auch nicht drängst, denn es bringt überhaupt nichts. Gib ihr die Zeit, auch wenn es kostenmäßig absolut keinen Sinn macht, zuzuwarten. Erst dann machen hier auch Ratschläge für Dich bzw. Euch Sinn.
R
rulor199230.12.20 13:48Jean-Marc schrieb:
Und selbst wenn sich eine Seite doch aus Liebe (oder Genervtheit) breitschlagen lässt, hast du bei der ersten größeren Meinungsverschiedenheit beim Bau die "Du-wolltest-doch-ein-Haus-ich-doch-nicht-Diskussion". Dann heißt es am Ende: Haus fertig, Beziehung auch. Kommt öfter vor, als man denkt.Genau das Problem habe ich im Moment... Hatte Sie vor 3 Jahren überredet aufs Dorf zu ziehen, weil meine Eltern eine Wohnung frei hatten und wir gerade sehr günstig hier wohnen.
Dachte das wäre genau das richtige um zu sehen, ob es mit uns klappt.
Im Nachgang nervt es mich schon, weil ich mir nun immer Dinge anhören muss, weil man auf dem Dorf nicht so flexibel ist.
Und das werde ich beim Hausbau vermeiden. Nur wenn Sie voll dahinter steht, dann wird zusammen gebaut. Für mich ist Miete keine Option, weil einfach zu viele Punkte dagegen sprechen.
Ähnliche Themen