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ᐅ Hausbau-Finanzierung überhaupt möglich?


Erstellt am: 11.10.22 11:43

WilderSueden 11.10.22 13:43
Welche Sorte Handwerker kennt ihr denn? Ich würde euch bei der angestrebten Rate auch eher vom Bau abraten, die Zins- und Kostensituation ist aktuell einfach nicht günstig. Auf der anderen Seite sind zumindest hier die Bestandshäuser kaum billiger. Die stehen immer noch zum beinahe Neubaupreis in den Portalen (als hätten wir 2020 wo der Zins unter 1% liegt), dafür darfst du dann noch sanieren und hast hohe Kaufnebenkosten. Eine Sanierung würde ich nur machen wenn du tatsächlich die notwendigen Arbeiten günstig durchführen kannst und in einer ehrlichen Gesamtrechnung hinkommst

gerrard87 11.10.22 15:11
neo-sciliar schrieb:

Hi,

rechne mal: 1700€ maximale Belastung für das Haus, bei deinem Alter maximal noch 25 Jahre, macht ca 340k Finanzierungsrahmen.
Eigenkapital geht für das Grundstück drauf. 340k durch 140qm macht 2.400€/qm, dafür baust du heute nicht mehr, auch nicht bei viel EL. Leider.

Alternativen: Belastung weiter nach oben schrauben: 2.300€ erlauben Baukosten von 3.300€/qm, was realistisch ist. Sind 2.300€ machbar? Aktuell bleiben euch 2.863€ übrig (vor Abzug der Mietkosten). Eure Wohnebenkosten werden steigen. Rücklagen für das Haus sind auch nötig. In den Baukosten sind keine Möbel, Küche, Umzugskosten, Außenanlagen usw enthalten. Also eher nicht machbar.

Kaufen? 500k Kaufkosten plus Nebenkosten sind 550k minus Eigenkapital sind 475k Finanzierungsbedarf. Ergibt also auch eine deutlich höhere monatliche Belastung als angestrebt.

Schwierige Situation.
2.300€ wäre theoretisch möglich aber das Risiko viel zu hoch. Sobald eine Sache kaputt geht (z.B. Auto) dann hätten wir ein echtes Problem.
Meine Eltern haben ein Haus, das könnte theoretisch als Schuld/Bürgschaft dienen aber diese Option kommt mir absolut nicht in den Sinn.

Ja ich denke Abwarten und hoffen, dass sich die Zinsen wieder normalisieren und/oder die Bestandshäuser endlich mal im Preis fallen.

Was muss denn geschehen damit wir es uns leisten können? Eigenkapital deutlich hoch? Wie viel und oder Ratenzahlung hoch (somit Gehalt höher bzw. neuer Job? 🙂 ). Echt eine miese Situation weil wir werden nicht jünger und irgendwann rückt der Break-Even Point sehr weit nach hinten...

Danke an alle

DeepRed 11.10.22 15:22
Das mit dem jünger werden ist aber auch nur so eine Floskel.
Meine Eltern haben mit 60/62 gebaut. Wir derzeit mit 41/43.
Ich rate bei eurer Konstellation auch vom Bauen ab. Ich hab mir selber die Formel auferlegt: 20% vom tatsächlichem Einkommen für die Rate aufbringen können, über dem mach ich es nicht. Und es war dann letztes Jahr soweit. Zum Glück mit noch sehr guten Zinsen auf die Laufzeit (1,2% auf 15 Jahre, 100% finanziert, Kaufnebenkosten mit Eigenkapital).

SaniererNRW123 11.10.22 15:24
gerrard87 schrieb:

Meine Eltern haben ein Haus, das könnte theoretisch als Schuld/Bürgschaft dienen aber diese Option kommt mir absolut nicht in den Sinn.
Das Haus der Eltern hilft auch nicht, Deine monatlichen Raten zu bezahlen.

Bei 4.863€ Maximaleinkommen (sofern Deine Frau wieder arbeitet) rechnen wir pauschal 2.500€ Lebenshaltungskostenpauschale. Insofern könntet Ihr rechnerisch die 2.300€ ausgeben. Aber wie Du schon schreibst, wird es dann eng und bedarf einer Vollzeitsteller Deiner Frau. Ob das dann mit Kindern Spaß macht...
gerrard87 schrieb:

Ja ich denke Abwarten und hoffen, dass sich die Zinsen wieder normalisieren und/oder die Bestandshäuser endlich mal im Preis fallen.
Letzteres wird passieren. Die Zinsfront steigt aktuell noch weiter an.
DeepRed schrieb:

Ich hab mir selber die Formel auferlegt: 20% vom tatsächlichem Einkommen für die Rate aufbringen können,
Damit kannst Du als Durchschnittsverdiener aber weder bauen noch eine Wohnung mieten.

Benutzer 1001 11.10.22 15:25
DeepRed schrieb:

Das mit dem jünger werden ist aber auch nur so eine Floskel.
Meine Eltern haben mit 60/62 gebaut. Wir derzeit mit 41/43.
Ich rate bei eurer Konstellation auch vom Bauen ab. Ich hab mir selber die Formel auferlegt: 20% vom tatsächlichem Einkommen für die Rate aufbringen können, über dem mach ich es nicht. Und es war dann letztes Jahr soweit. Zum Glück mit noch sehr guten Zinsen auf die Laufzeit (1,2% auf 15 Jahre, 100% finanziert, Kaufnebenkosten mit Eigenkapital).
Zahlen ohne Zusammenhang oder von was 20% ? von 5000 Euro dafür gibt's heute nix mehr. Allein das wir uns aktuell auf 4.5% zubewegen

neo-sciliar 11.10.22 15:33
gerrard87 schrieb:

Ja ich denke Abwarten und hoffen, dass sich die Zinsen wieder normalisieren und/oder die Bestandshäuser endlich mal im Preis fallen.

ersteres passiert gerade. Diese Nullzinspolitik ist unnormal und hat die Preise ins unermessliche getrieben, angeheizt durch diverse Krisen. Aktuell ist Bauen schwierig, weil die Zinsen zwar schon gestiegen sind, die Kosten aber noch nicht gesunken. So schnell reguliert der Markt sich nicht. Meine Prognose: die Zinsen steigen weiter. Die Kosten fallen irgendwann.

Fairerweise muss man aber auch sagen, dass aus höherer Flugebene das Modell Einfamilienhaus wenig lukrativ ist: wenige Personen auf verglichsweise hohem Platzbedarf und hohen Energiekosten (bei Bau und Wohnen). Dazu verdient der Staat an Mehrparteienhäusern einfach mehr. Soviel zu #Offtopic.

Wir haben 2001 das erste mal gebaut: Zinsen bei 5,25%. Da war der verbleibende Rest des Gehalts zum Lebensunterhalt deutlich geringer als das, was heute berechnet wird (auch inflationsbereinigt). Und es war eng, und es war kein Urlaub mehr drin die ersten Jahre. Und es hat dennoch geklappt.
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