ᐅ Hat Parkett nur Vorteile gegenüber Designboden?
Erstellt am: 20.10.20 08:15
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T_im_Norden20.10.20 13:44Wenn der Designboden nicht explizit feuchtraum geeignet ist steht in der Pflegeanleitung des Herstellers normalerweise drin das nur nebelfeucht gewischt werden darf.
Pinky0301 schrieb:
Problem in Neubauten ist leider, dass dickes Parkett und Fußbodenheizung nicht zusammenpasst. Das Parkett, das man auf Fußbodenheizung verlegt, ist in der Regel so dünn, dass es höchstens einmal abgeschliffen werden kann.Bei Neubauten wird die Parkettdicke bereits mit Einbau eines Estrich im LV vorgegeben, damit die spätere Höhe stimmig ist mit der restlichen Nutzebene.Da gibt es keine Probleme mit der Anschlusshöhe! Bei Bestandsbauten mag das etwas anders liegen, aber auch da gibt es Möglichkeiten, den Übergang zwischen den Räumen vor der Parkettverlegung so anzupassen, dass man nicht "die Beine heben muss".
Die nächste Frage ist: "Was heißt: in der Regel so dünn"?
Um welche Regel soll es sich da handeln? Gibt es bei Mehrschichtparkett möglicherweise sogar normative Anforderungen an die Holz-Nutzschichtdicke???
Um diese Frage zu beantworten schauen wir einmal in die DIN EN 13489. Das ist jene Anforderungsnorm, welche sich mit Holzfußböden befasst, speziell mit Mehrschichtparkettelementen.
Da erkennen wir unter dem Ordnungspunkt 3.3 u.a, dass die Massivholz-Nutzschicht vor der Verlegung mindestens 2,5mm betragen muss.
Unter dem weiteren Ordnungspunkt 4.6.5 finden wir sogar etwas über "Renovierung und Reparatur"!
Mehrschichtparkett, so heißt es dort, muss mindestens zweimal aufgearbeitet werden können ...
Frage beantwortet.
Schließen wir zudem noch die (zutreffende) Bemerkung von "nordanney" bezüglich des Wärmedurchgangswiderstandes in diese Kurzbewertung ein, dann steht einer Verlegung von Parkett, ob nun als Massivparkett oder Mehrschichtparkett, auf einer Fußbodenheizung nichts entgegen!
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Gruß: KlaRa
Meine Meinung: Parkett ist dem Vinylboden in allem überlegen. Einziger Grund für Vinyl ist die Design Vielfalt. Preislich sind sie ebenbürtig, tendenziell Vinyl etwas günstiger.
Wer sich aber Vinyl in Eichenoptik reinklatscht (ja den gibt es), hat wirklich den Schuss nicht gehört .
Wer sich aber Vinyl in Eichenoptik reinklatscht (ja den gibt es), hat wirklich den Schuss nicht gehört .
G
goalkeeper21.10.20 08:08Ich würde eindeutig zum Designboden tendieren. Wir haben den Modular One von Parador. Der sieht sehr schick aus und ist bis jetzt mit zwei kleinen Kindern sehr strapazierfähig und besitzt ebenfalls den blauen Engel - also keine Weichmacher drin.
In der alten Mietwohnung hatten wir Parkett und fanden die ständig neuen Macken und Kratzer sehr nervig - wenn es einen nicht stört dann kann man auch gut Parkett nehmen.
Kommt immer drauf an, was ihr wollt: ein Naturprodukt, welches allerdings mit der Zeit eine eigene Patina entwickelt, oder einen sehr widerstandsfähigen Boden. Dann könnt ihr z.B. bei Parador oder Meister nach Designboden mit dem blauen Engel schauen.
In der alten Mietwohnung hatten wir Parkett und fanden die ständig neuen Macken und Kratzer sehr nervig - wenn es einen nicht stört dann kann man auch gut Parkett nehmen.
Kommt immer drauf an, was ihr wollt: ein Naturprodukt, welches allerdings mit der Zeit eine eigene Patina entwickelt, oder einen sehr widerstandsfähigen Boden. Dann könnt ihr z.B. bei Parador oder Meister nach Designboden mit dem blauen Engel schauen.
P
Peter Silie21.10.20 10:50nordanney schrieb:
Würde ich in allen Punkten zustimmen.
1. Holz statt "Plastik"
2. Hochwertiges Parkett (3-Schicht Fertigparkett von Markenherstellern mit mind. 2,5mm Deckschicht) ab 30€ den qm / No-Name Anbieter ab 20€/qm (sind aber auch gut)
3. Parkett ist Natur. Da wird eine Delle oder Kratzer nicht repariert. Der bleibt einfach
4. Saugen ist das Mittel der Wahl. Feucht wischen nur, wenn er wirklich mal dreckig ist.
Natürlich gibt es Unterschiede in der Empfindlichkeit je nach Holzart. Hatte mal Wenge verklebt - der Boden sah nach Jahren noch wie neu aus. Dazu wird sich die Farbe des Holzes unter Lichteinfluss verändern. Helles Holz wird dunkler, dunkles Holz heller. Aber das ist Natur und am Ende Geschmackssache.
Habe jetzt seit vielen vielen Jahren Parkett (Wenge verklebt, Ahorn schwimmend, verschiedene Eiche-Varianten verklebt, einmal lackiert, sonst nur geölt) und bekomme im nächsten Haus wieder Parkett. Auch in der Küche. Auch mit drei Kindern. Auch mit Berner Sennenhund. Funktioniert ohne Probleme, Flecken und besondere Macken gibt es bisher keine. Ich lasse Wasser/Fett/Rotwein aber auch nicht stundenlang auf dem Parkett stehen.
Plastik kommt nicht auf den Boden (vor allem, wenn es auch noch so teuer ist wie "Designboden" wir haben 3 Schicht-Fertigparkett, lackiert, 2,5 mm Nutzschicht, kann man pimalDaumen sagen wie oft ich sowas abschleifen kann? nach 10 Jahren einmal und nach wieder 10 Jahren entsorgen?
Im Eingangsbereich (vielleicht 1qm) legt sich das Parkett nicht gut, ist schwimmend verlegt, die Eingangstür schleift leicht, habt ihr hier eine Idee? vielleicht ausbauen und verkleben? oder legt sich das womöglich noch?
Danke und Gruß
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