ᐅ Handwerker verlangt "Mitanpacken"
Erstellt am: 10.12.2014 22:14
Ben1000 11.12.2014 20:07
Ich kann Elinas Ärger nachvollziehen. Ich versteh auch nicht, warum das immer so ein Problem ist, Material selbst zu besorgen (zumindest, wenn das Gewährleistungsproblem ausgeschlossen wird). Der Handwerker hat einen Zeitaufwand X und bekommt X bezahlt. Das ist fair. Was nicht fair ist, die Kosten beim Material zu verstecken. Der Handwerker hat hier, zumindest nach deiner Schilderung, nicht die vereinbarte Leistung erbracht, warum sollte er dafür voll bezahlt werden?
klblb 11.12.2014 20:38
Stimme zu. Der Handwerker wusste, worauf er sich einlässt. Wenn er seinen Teil des Vertrages nicht erfüllt, muss es auch nicht.
HilfeHilfe 12.12.2014 07:26
Es sieht hier nach einem Rechtsstreit aus. Bin gespannt was passiert.
Es ist hier dann doch ein komplexer Fall.
Es ist hier dann doch ein komplexer Fall.
DG 12.12.2014 12:25
Was ist daran komplex? Elina hat Einbau beauftragt, Handwerker hat Einbau nicht komplett geliefert.
Wenn er die reduzierte RE akzeptiert, ist der Drops gelutscht. Wenn nicht, soll er die Restsumme doch einklagen - der Streitwert ist so gering, dass er die Summe für den RA bei einem Vergleich (der hier wahrscheinlich ist und eher zu Gunsten Elina ausfällt - ist zumindest meine Meinung) nicht rausholt, die Klage wird also nur um der Klage Willen geführt, gewinnen kann da nur der RA.
MfG
Dirk Grafe
Wenn er die reduzierte RE akzeptiert, ist der Drops gelutscht. Wenn nicht, soll er die Restsumme doch einklagen - der Streitwert ist so gering, dass er die Summe für den RA bei einem Vergleich (der hier wahrscheinlich ist und eher zu Gunsten Elina ausfällt - ist zumindest meine Meinung) nicht rausholt, die Klage wird also nur um der Klage Willen geführt, gewinnen kann da nur der RA.
MfG
Dirk Grafe
Bauexperte 12.12.2014 12:25
Hallo,
Ich frage mich, weshalb Du nicht direkt nach den jeweiligen Produkten plus Einbau bei Handwerksbetrieben Deiner Nähe nachgefragt hast? Dann würde sich Dir auch die Frage der Gewährleistung nicht stellen, welche, im worst case, sicherlich interessante Ergebnisse nach sich ziehen dürfte.
Wenn das so weiter geht in diesem Land, sind wir bald im Muster der ehemaligen Tätärätättä: Organisation ist Alles und Jemanden kennen, der sich auskennt. Denn bei dieser Vorgehensweise des Kunden König, werden viele Handwerksfirmen nicht mithalten können und Insolvenz anmelden müssen. Mit den bekannten Konsequenzen für die Angestellten und Handwerker und deren Familien.
Grüße, Bauexperte
Elina schrieb:Yvonne hat es aus ihrer Erfahrung schon gut beschrieben. Diese Portale verschieben das Preis-/Leistungsverhältnis in eine Richtung, welche langfristig nur ungesund sein kann und dem zufolge Insolvenzen nach sich ziehen wird. Die Preise, welche dort geboten werden, bewegen sich unisono am unteren Limit; müssen sich dort bewegen. Insofern hinkt Deine Aussage "Wir hatten 3 andere Angebote für den Einbau, die in etwa alle gleich lagen preislich. Das scheint also kein marktunüblicher Lohn zu sein" denn von marktüblich sind diese Preise weit entfernt und das ist ja auch das Ziel dieser Portale.
Bauexperte, das klingt gerade so als ob die "üblichen" Portale Teufelszeug wären. Wir haben von dort schon einige Handwerker rekrutiert und das hat (fast) immer gut geklappt. Das waren alles Betriebe hier aus der Nähe, die wir sonst mühsam hätten abtelefonieren müssen. Eine Anzeige aufgeben - und nichts anderes ist MyHammer etc - ist da einfach entspannter weil sich die Handwerker melden, die Zeit haben und Lust auf den Auftrag.
Was spricht dagegen?
Ich frage mich, weshalb Du nicht direkt nach den jeweiligen Produkten plus Einbau bei Handwerksbetrieben Deiner Nähe nachgefragt hast? Dann würde sich Dir auch die Frage der Gewährleistung nicht stellen, welche, im worst case, sicherlich interessante Ergebnisse nach sich ziehen dürfte.
Ben1000 schrieb:Es wird nichts versteckt, das ist Usus, eine Mischkalkulation zu Grunde zu legen. Wieso ist das nicht fair? Es kann doch Niemand ernsthaft erwarten, daß Handwerker die Geräte zu deren Eigenkapital veräußern, am Besten nahezu umsonst arbeiten, aber die volle Gewährleistung übernehmen (in etwa so wird es von den betreffenden Portalen gefördert).
Was nicht fair ist, die Kosten beim Material zu verstecken.
Wenn das so weiter geht in diesem Land, sind wir bald im Muster der ehemaligen Tätärätättä: Organisation ist Alles und Jemanden kennen, der sich auskennt. Denn bei dieser Vorgehensweise des Kunden König, werden viele Handwerksfirmen nicht mithalten können und Insolvenz anmelden müssen. Mit den bekannten Konsequenzen für die Angestellten und Handwerker und deren Familien.
Grüße, Bauexperte
Bauexperte 12.12.2014 12:32
Hallo Dirk,
Ich sehe das so, daß sich bewahrheitet, daß am Ende jeder das bekommt, was er verdient. Und das ist auch gut so
Grüße, Bauexperte
Dirk Grafe schrieb:Da wäre ich mir nicht so sicher; Du darfst nicht vergessen, daß hier (auf dem Forum) "nur" Elina´s Sicht der Dinge geschildert wird. Zu einer Medaille gehören aber immer zwei Seiten
... der hier wahrscheinlich ist und eher zu Gunsten Elina ausfällt - ist zumindest meine Meinung)
Ich sehe das so, daß sich bewahrheitet, daß am Ende jeder das bekommt, was er verdient. Und das ist auch gut so
Grüße, Bauexperte
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