Gutes Angebot für junge Familie? Kaufen ja oder nein

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Das bedeutet, dass ich mich noch nicht entschieden habe, aber die Euphorie ist beim Rechnen und Erstellen des Haushaltsbuches und dieses "wir schaffen das" ist jetzt etwas leiser.
wieder nach 2 Jahren in Urlaub wollten, haut auch einen Strich durch die Rechnung.
Aber ich fühle mich ehrlich gesagt nicht so richtig bereit, hals über Kopf da reingeschmissen zu werden. Ohne es jemals getestet zu haben, ob ich mich so Einschränken kann und will.
Und in 10 Jahren ist die Heizung zu machen... Wie in Gottes Namen soll ich 30.000 € zusammensparen?
Also wisst ihr was ich meine? Das macht mir massive Angst
Und wenn doch mehr hinter der feutchten Wand ist und mein Cousin das nicht für 5000 € hinbekommt? Was ist wenn die Heizung mal kaputt geht und da 5000 € drauf gehen müssen?
Dann zwei Autos, meines ist langsam aber sicher auch nicht mehr ganz top mit seinen 13 Jahren. Einmal durch den TÜV werde ich es noch bringen, aber dann?
... und dann noch das Auto... uuups :(

Genau diese Gründe sind die berechtigten Gründe von den Zweiflern hier in der Runde.

Du machst das schon richtig: sagt Dir das Bauchgefühl, dass der Druck falsch ist, dann lass die Finger davon.

Ich finde es toll, dass Du ehrlich zu Dir bist und auch zu uns, obwohl es für einige sicherlich „etwas von Striptease“ hat.
Die wenigsten, wo es zwar kein Schnäppchen werden sollte, aber die Gelegenheit wahrgenommen werden sollte, obwohl alles zu schön gerechnet wird, geben es hier im Forum ungern zu, wenn sie aus diesen Gründen keinen Kredit bekommen oder eben der Bau/Kauf nicht klappt.
Sie geben kein Feedback, noch melden Sie ihre persönliche Niederlage. Muss ja auch nicht. Aber eine Diskussion wird dadurch rund und nachvollziehbar - und hilft auch anderen, die mit Ihrer Skepsis oder Angst nicht umgehen können.
Es hat sonst nämlich den Anschein, dass jeder sich ein Haus leisten kann, nur der Leser nicht, der ein Nein vom Finanzberater hört.

Also: Hochachtung vor Deiner Ehrlichkeit und Deinen Ängsten :)

Ich glaube auch , dass wenn das Haus in der Pampa in SH stehen würde, also einen normalen Verkehrswert hat, die Zuredner Bedenken wegen der Zahlen hätten.

Streaming, Fitness, PC-Spiele usw. machen nur einen kleinen Teil deiner Finanzen aus.
Aber die kleinen Sümmchen summieren sich. Ich hatte früher auch gespielt, aber mit 5€-Spielen, zwei Jahre alt. Wenn es tatsächlich DAS Hobby von einem 30-jährigem ist, dann will man dabei bleiben, bis der Spieldrang von selbst geht. Ist so, wie die finanzierte Kamera von Jana.
Die genannten Kostentreiber sind ja genau das, was sich über die Jahre automatisch aufbaut, wenn man (immer mehr) verdient, mitkonsumieren möchte, man Fitness und Verein mitmacht wie andere auch. Man nimmt alles mit. Da spielt ua das Alter auch eine Rolle. Man kann sich endlich etwas gönnen.
Ich denke, dass wenn die Kids erstmal größer sind, der PC irgendwann eine immer kleinere Rolle spielen wird. Fitnesscenter wird abgelöst von Familientraining und laufen, Handyverträge sind nicht mehr soo wichtig, wenn das Handy durch die Kids eh immer ein defektes Display haben oder die Zeit einfach nicht da ist. Allerdings spielen dann Tupperware, Schleichtiere und Thermomix eine Rolle.
Manche/viele Menschen leben lieber in einer Wohnung und gönnen sich in den anderen Dingen mehr als für andere Hauskauf/-bau mehr Prio hat, dafür aber das „Gedöns“ weniger

Ganz ehrlich:
ich möchte jetzt nicht in Deiner "Zwickmühle" stecken.
Ich sehe keine Zwickmühle.
Sag nie definitiv!
Keiner weiß, was uns die Zukunft bringt.
 
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Irgendwie finde ich immer noch interessant, dass man einerseits so große Angst hat, andererseits aber sich den Luxus gönnen möchte, dass die Frau zukünftig nur so wenig arbeitet.
Würde die Frau mehr arbeiten, wäre die Situation deutlich entspannter. So würde man sich zweifachen Luxus (Haus + einmal geringe Teilzeit) gönnen, im Gegenzug aber verzichten müssen. Passt für mich nicht so richtig zusammen.
 
Irgendwie finde ich immer noch interessant, dass man einerseits so große Angst hat, andererseits aber sich den Luxus gönnen möchte, dass die Frau zukünftig nur so wenig arbeitet.
Würde die Frau mehr arbeiten, wäre die Situation deutlich entspannter. So würde man sich zweifachen Luxus (Haus + einmal geringe Teilzeit) gönnen, im Gegenzug aber verzichten müssen. Passt für mich nicht so richtig zusammen.
Naja. Das ist ja eine ganz individuelle Entscheidung.
Muss ja jeder selbst wissen, ob man "nur" für das Haus mehr arbeiten möchte.

Und mit 700 Euro Warmmiete + Teilzeit ist die Sicherheit im Moment halt größer. Kann ich verstehen. Wenn es doch mal knapp wird, geht die Frau mehr arbeiten.
Wenn man mit Haus schon alle Trümpfe ausgereizt hat, wird es etwas unsicherer.
 
Irgendwie finde ich immer noch interessant, dass man einerseits so große Angst hat, andererseits aber sich den Luxus gönnen möchte, dass die Frau zukünftig nur so wenig arbeitet.
Würde die Frau mehr arbeiten, wäre die Situation deutlich entspannter. So würde man sich zweifachen Luxus (Haus + einmal geringe Teilzeit) gönnen, im Gegenzug aber verzichten müssen. Passt für mich nicht so richtig zusammen.
Stimmt, der Wiederspruch ist da. Ich sehe aber zb in der heutigen Zeit die Freizeit als größten Luxus an. Es wird gearbeitet, gearbeitet, gearbeitet, um dem gesellschaftlichen Druck für Konsum und Besitz gerecht werden zu können. Zeit mit Kindern und der Familie bringt dir aber niemand wieder. Und wofür? In diesem Fall für eine ultra knappe Finanzierung, bei der weder das Auto noch die WaMa kaputt gehen darf.
Ich finde den gedanklichen Schritt des TE absolut lobenswert, realistisch, extrem erwachsen und reflektiert.
 
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