Gutes Angebot für junge Familie? Kaufen ja oder nein

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Das glaube ich nicht. Wir alle haben Wünsche und freuen uns über gewisse Dinge, ein ehrliches Haushaltsbuch wirds Doir zeigen. Farbige Fingernägel alleine machen dauerhaft nicht glücklich, darauf würde sich vlt. sogar eher verzichten lassen.
Würde sie sich denn die Nägel machen lassen, wenn es sie nicht glücklich machen würde...?
Solche Diskussionen sind pures Gift für Partnerschaft und Hauspläne. Da kommt dann auch ganz schnell die Retourkutsche ("Ach, aber dein [beliebiges Hobby einsetzen] ist aber ok, oder was???").

Jeder muss für sich überlegen, wo er sich notfalls einschränken kann und wenn es dann eben für das Haus nicht reicht, dann gibt's halt keines. Aber beim anderen zu schauen und ihn bei Liebgewonnenem zum Verzicht zu drängen, führt nur zu Streit.
 
Bisher dachte ich, ich könnte mich gut in Dich einfühlen und die von Dir genannten Aspekte nachvollziehen. Jetzt bin ich mir nicht mehr so sicher. Ich verstehe weder, dass dieses Badezimmer unbedingt sofort herausgerissen werden muss, noch, dass Deine Frau jetzt bereits im zarten Alter von knapp über 25 J. bereits weiß, dass sie niemals mehr in ihrem Leben mehr (mit mehr als einem 450-Euro-Job) erwerbstätig sein wird. Ich gönne es ihr, es ist aber schon eine ziemlich komfortable Ausgangslage, die man sich leisten können muss. Davon abgesehen bleibe ich dabei, das Haus zu kaufen. :)
 
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jetzt mal Hand aufs Herz:
1. warum wird das Haus nicht in den Portalen vermarktet, wo Häuser nun mal bestens verkauft werden?
2. warum ist es so günstig, wenn andere Häuser in ähnlicher Lage (50km rum um Bad Tölz) um ab 700000€ liegen, obwohl sie 10 Jahre älter, kleiner und weniger Grundstück haben?
Der jetzige Besitzer ist ein reicher Kerl, der das mehr als Auszeit benutzt und nicht wirklich erpicht ist, damit iwie gewinn zu machen.
Das war die Info hierzu. Evtl kann er das noch detaillierter ausführen...?!
 
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Reaktionen: ypg
Ja ich schreibe gerade das Haushaltsbuch mal zusammen, was so für monatliche Kosten sind. Also auf komplett alles zu verzichten, diews darf nicht sein. Lebensstil anpassen ja, aber nicht mehr leben zu können, nein.
Die Ausgangslage ist nicht rosig, so wie ich das sehe. Das wäre nicht die erste Scheidungsimmobilie. Das funktioniert nur, wenn man zurückstecken und das Sparen fürs Haus als Challenge sehen kann.
Wer einschränken als Verlust der Lebensqualität sieht, sollte es besser bleiben lassen. Wenn der Haussegen schon schief hängt, weil es keinen Urlaub gibt wegen der unvorhergesehenen Autoreparatur, dann kann man das Ganze vergessen. Oder wenn 50 Euro pro Monat für Nägel oder Friseur ein Problem sind. Entweder eben "verzichten", eine Alternative finden oder bleiben lassen.

Haus einfach kaufen und wenn es nicht geht, wieder zu verkaufen, würde ich nicht in Erwägung ziehen

Das Haus einfach verkaufen als selbstgenutzte Immobilie lohnt sich erst nach dem dritten Jahr. Ich stelle mir das Zusammenleben nicht angenehm vor, wenn man es im Streitfall solange miteinander und mit Einschränkungen aushalten muss.

Die Bank muss euch auch nicht aus dem Kredit entlassen, wird normalerweise sogar eine Vorfälligkeitsentschädigung verlangen.

Und wer sagst was in drei Jahren ist ? Kann niemand wissen. Wenn die Zinsen wieder anziehen sollten, die Banken genauer hinsehen wem sie Kredite geben, wenn es eine Immobilienschwemme gibt, wer weiss was kommt.

Ich sehe euch nicht als Besitzer dieses Hauses.
 
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