Hallo zusammen,
wir haben letztes Jahr ein Grundstück in Bayern gekauft auf dem wir gerne ein Einfamilienhaus errichten würden.
Da die Stadt das Grundstück als Außenbereich eingestuft hat, mussten wir einen Bauvorbescheid beantragen der final auch positiv beschieden wurde.
Der Architekt, der uns dabei unterstützt hat, hätte uns grundsätzlich auch weiter begleitet. Auf Grund seiner Entfernung, seines Alters und unserer relativ "normalen" Vorstellungen hat er uns geraten erstmal zu prüfen, ob ein Standardentwurf einer Baufirma für uns in Frage kommt.
Wir haben anschließend mit mehreren lokalen Baufirmen gesprochen und uns Angebote von dreien eingeholt (alles Standardentwürfe bzw. nur leicht angepasst).
Firma A war insgesamt in der Kommunikation etwas aufdringlich und ist deswegen bei uns durchgefallen (auch wenn sie auf dem Papier die günstigsten waren).
Bei Firma B haben wir den Bauvertrag von einem Fachanwalt prüfen lassen, der einige Fallstricke festgestellt hat. Die Firma war zu keinerlei Anpassungen bereit, von daher waren sie auch raus.
Firma C war insgesamt unser Favorit, es stellte sich jedoch hier relativ spät heraus, dass diese als Baubetreuer und nicht als GU/GÜ auftritt (wir hatten vorher noch nie von diesem Modell gehört und deswegen auch nicht aktiv nachgefragt). Nach Abwägen der Vor- und Nachteile des Konzepts mit unserem Anwalt kamen wir zu dem Schluss, dass wir gerne bei dem GU/GÜ Modell bleiben würden (nur ein Ansprechpartner, klare Gewährleistung etc.).
Daher stehen wir jetzt in gewisser Weise wieder am Anfang (wenn auch mit deutlich mehr Wissen und genaueren Vorstellungen) und fragen uns wie es weitergehen soll. Weitere Baufirmen anfragen? Doch wieder zurück zu einem eigenen Architekten (für einen eigenen Entwurf oder Individualplanung)?
Als Diskussionsgrundlage hänge ich den Standardentwurf der Firma C an. Wir hatten geplant diesen von ursprünglich 9 x 11 m um 50 cm auf der Eingangsseite zu erweitern (um das Baufenster von 9 x 11,5 m voll auszunutzen) und die zusätzliche Fläche auf Büro/Gäste WC/Bad/Kind 2 aufzuschlagen.
Die Wohnfläche wäre dadurch ca. von 153 auf 158 m2 angestiegen. Der Eingang wäre im Norden geplant gewesen, die Garage und Stellplatz im Westen. Leider haben wir den Entwurf nur ohne Maße vorliegen.
P.S.: Im Bauvorbescheid war noch eine Doppelgarage/-carport eingereicht worden, weil die alte Stellplatzverordnung einzeln anfahrbare Stellplätze vorsah. Dies wurde mittlerweile glücklicherweise geändert, so dass die 2 geforderten Stellplätze jetzt auch hintereinander angelegt dürfen (was die Planung und den Bau hoffentlich erleichtern dürfte).
Bebauungsplan/Einschränkungen
Größe des Grundstücks: 416 qm
Hang: nein
Grundflächenzahl: 0,6
Geschossflächenzahl: kein Bebauungsplan, wie Nachbarbebauung
Baufenster, Baulinie und -grenze: siehe Bauvorbescheid
Randbebauung: nein (nur Garage)
Anzahl Stellplatz: 2
Geschossigkeit: 2
Dachform: Satteldach
Stilrichtung: -
Ausrichtung: siehe Bauvorbescheid
Maximale Höhen/Begrenzungen: siehe Bauvorbescheid
weitere Vorgaben: -
Anforderungen der Bauherren
Stilrichtung, Dachform, Gebäudetyp: Einfamilienhaus mit Satteldach, massiv
Keller, Geschosse: 2 Vollgeschosse plus Keller
Anzahl der Personen, Alter: 2 Erwachsene (36 & 34 Jahre), 1 Kind (2 Jahre), 1 weiteres Kind unterwegs
Raumbedarf im EG, OG: 2 Kinderzimmer, Schlafzimmer, 1 Büro, Gäste WC (am liebsten mit Dusche)
Büro: Beide regelmäßig im Homeoffice (2-3 Tage pro Woche), aber nur ein Tag gemeinsam. Ein Schreibtisch reicht aktuell aus (Frau mehr am Telefon, Mann 2 Bildschirme)
Schlafgäste pro Jahr: Aktuell unregelmäßig da nur ein Schlafplatz auf der Couch, 2 Schlafplätze für Gäste wären toll
offene oder geschlossene Architektur: eher offen (zumindest Wohn-/Essbereich)
konservativ oder moderne Bauweise: eher modern
offene Küche, Kochinsel: eher offen
Anzahl Essplätze: mind. 6
Kamin: nein
Musik/Stereowand: nein
Balkon, Dachterrasse: nein
Garage, Carport: Fertiggarage mit 1 Stellplatz geplant, 2. Stellplatz davor
Nutzgarten, Treibhaus: evtl. kleiner Gemüsegarten und Gartenhaus, aber nichts Außergewöhnliches
weitere Wünsche/Besonderheiten/Tagesablauf:
- Keine besonderen Wünsche (durch Hobbies etc.)
- Typischerweise stehen alle recht zeitgleich auf, danach Frühstück, einer bringt Kind in Kita, anschließend zum Arbeiten ins Büro oder Home Office
- Am Wochenende oft Treffen mit Familie/Freunden (Grillabende etc.)
Hausentwurf
Von wem stammt die Planung: Standardentwurf einer lokalen Baufirma
Was gefällt besonders? Warum?
- Große Kinderzimmer
- Ausrichtung der Zimmer auf die schöneren Seiten des Grundstücks (Süden/Osten)
- Genug Platz im Eingangsbereich
- Maße passen gut zum Baufenster
Was gefällt nicht? Warum?
- Bad groß genug für 4 Personen?
- Passt die Aufteilung der Küche?
Preisschätzung laut Architekt/Planer: 573k (Angebot der Baufirma C, schlüsselfertig inkl. Garage, ohne Baunebenkosten/Küche/Außenanlagen)
- Wir rechnen aktuell bei den Baunebenkosten mit 70-75k
- Sind uns noch nicht ganz sicher, ob wir direkt PV mitnehmen (geschätzt ca. 20k)
Persönliches Preislimit fürs Haus, inkl. Ausstattung: 800k (deckt eventuell Außenanlagen nicht komplett ab)
favorisierte Heiztechnik: Wärmepumpe
Wenn Ihr verzichten müsst, auf welche Details/Ausbauten
-könnt Ihr verzichten: Ankleide
-könnt Ihr nicht verzichten:
Warum ist der Entwurf so geworden, wie er jetzt ist?: Standardentwurf der Baufirma, deckte sich gut mit unseren Vorstellungen







wir haben letztes Jahr ein Grundstück in Bayern gekauft auf dem wir gerne ein Einfamilienhaus errichten würden.
Da die Stadt das Grundstück als Außenbereich eingestuft hat, mussten wir einen Bauvorbescheid beantragen der final auch positiv beschieden wurde.
Der Architekt, der uns dabei unterstützt hat, hätte uns grundsätzlich auch weiter begleitet. Auf Grund seiner Entfernung, seines Alters und unserer relativ "normalen" Vorstellungen hat er uns geraten erstmal zu prüfen, ob ein Standardentwurf einer Baufirma für uns in Frage kommt.
Wir haben anschließend mit mehreren lokalen Baufirmen gesprochen und uns Angebote von dreien eingeholt (alles Standardentwürfe bzw. nur leicht angepasst).
Firma A war insgesamt in der Kommunikation etwas aufdringlich und ist deswegen bei uns durchgefallen (auch wenn sie auf dem Papier die günstigsten waren).
Bei Firma B haben wir den Bauvertrag von einem Fachanwalt prüfen lassen, der einige Fallstricke festgestellt hat. Die Firma war zu keinerlei Anpassungen bereit, von daher waren sie auch raus.
Firma C war insgesamt unser Favorit, es stellte sich jedoch hier relativ spät heraus, dass diese als Baubetreuer und nicht als GU/GÜ auftritt (wir hatten vorher noch nie von diesem Modell gehört und deswegen auch nicht aktiv nachgefragt). Nach Abwägen der Vor- und Nachteile des Konzepts mit unserem Anwalt kamen wir zu dem Schluss, dass wir gerne bei dem GU/GÜ Modell bleiben würden (nur ein Ansprechpartner, klare Gewährleistung etc.).
Daher stehen wir jetzt in gewisser Weise wieder am Anfang (wenn auch mit deutlich mehr Wissen und genaueren Vorstellungen) und fragen uns wie es weitergehen soll. Weitere Baufirmen anfragen? Doch wieder zurück zu einem eigenen Architekten (für einen eigenen Entwurf oder Individualplanung)?
Als Diskussionsgrundlage hänge ich den Standardentwurf der Firma C an. Wir hatten geplant diesen von ursprünglich 9 x 11 m um 50 cm auf der Eingangsseite zu erweitern (um das Baufenster von 9 x 11,5 m voll auszunutzen) und die zusätzliche Fläche auf Büro/Gäste WC/Bad/Kind 2 aufzuschlagen.
Die Wohnfläche wäre dadurch ca. von 153 auf 158 m2 angestiegen. Der Eingang wäre im Norden geplant gewesen, die Garage und Stellplatz im Westen. Leider haben wir den Entwurf nur ohne Maße vorliegen.
P.S.: Im Bauvorbescheid war noch eine Doppelgarage/-carport eingereicht worden, weil die alte Stellplatzverordnung einzeln anfahrbare Stellplätze vorsah. Dies wurde mittlerweile glücklicherweise geändert, so dass die 2 geforderten Stellplätze jetzt auch hintereinander angelegt dürfen (was die Planung und den Bau hoffentlich erleichtern dürfte).
Bebauungsplan/Einschränkungen
Größe des Grundstücks: 416 qm
Hang: nein
Grundflächenzahl: 0,6
Geschossflächenzahl: kein Bebauungsplan, wie Nachbarbebauung
Baufenster, Baulinie und -grenze: siehe Bauvorbescheid
Randbebauung: nein (nur Garage)
Anzahl Stellplatz: 2
Geschossigkeit: 2
Dachform: Satteldach
Stilrichtung: -
Ausrichtung: siehe Bauvorbescheid
Maximale Höhen/Begrenzungen: siehe Bauvorbescheid
weitere Vorgaben: -
Anforderungen der Bauherren
Stilrichtung, Dachform, Gebäudetyp: Einfamilienhaus mit Satteldach, massiv
Keller, Geschosse: 2 Vollgeschosse plus Keller
Anzahl der Personen, Alter: 2 Erwachsene (36 & 34 Jahre), 1 Kind (2 Jahre), 1 weiteres Kind unterwegs
Raumbedarf im EG, OG: 2 Kinderzimmer, Schlafzimmer, 1 Büro, Gäste WC (am liebsten mit Dusche)
Büro: Beide regelmäßig im Homeoffice (2-3 Tage pro Woche), aber nur ein Tag gemeinsam. Ein Schreibtisch reicht aktuell aus (Frau mehr am Telefon, Mann 2 Bildschirme)
Schlafgäste pro Jahr: Aktuell unregelmäßig da nur ein Schlafplatz auf der Couch, 2 Schlafplätze für Gäste wären toll
offene oder geschlossene Architektur: eher offen (zumindest Wohn-/Essbereich)
konservativ oder moderne Bauweise: eher modern
offene Küche, Kochinsel: eher offen
Anzahl Essplätze: mind. 6
Kamin: nein
Musik/Stereowand: nein
Balkon, Dachterrasse: nein
Garage, Carport: Fertiggarage mit 1 Stellplatz geplant, 2. Stellplatz davor
Nutzgarten, Treibhaus: evtl. kleiner Gemüsegarten und Gartenhaus, aber nichts Außergewöhnliches
weitere Wünsche/Besonderheiten/Tagesablauf:
- Keine besonderen Wünsche (durch Hobbies etc.)
- Typischerweise stehen alle recht zeitgleich auf, danach Frühstück, einer bringt Kind in Kita, anschließend zum Arbeiten ins Büro oder Home Office
- Am Wochenende oft Treffen mit Familie/Freunden (Grillabende etc.)
Hausentwurf
Von wem stammt die Planung: Standardentwurf einer lokalen Baufirma
Was gefällt besonders? Warum?
- Große Kinderzimmer
- Ausrichtung der Zimmer auf die schöneren Seiten des Grundstücks (Süden/Osten)
- Genug Platz im Eingangsbereich
- Maße passen gut zum Baufenster
Was gefällt nicht? Warum?
- Bad groß genug für 4 Personen?
- Passt die Aufteilung der Küche?
Preisschätzung laut Architekt/Planer: 573k (Angebot der Baufirma C, schlüsselfertig inkl. Garage, ohne Baunebenkosten/Küche/Außenanlagen)
- Wir rechnen aktuell bei den Baunebenkosten mit 70-75k
- Sind uns noch nicht ganz sicher, ob wir direkt PV mitnehmen (geschätzt ca. 20k)
Persönliches Preislimit fürs Haus, inkl. Ausstattung: 800k (deckt eventuell Außenanlagen nicht komplett ab)
favorisierte Heiztechnik: Wärmepumpe
Wenn Ihr verzichten müsst, auf welche Details/Ausbauten
-könnt Ihr verzichten: Ankleide
-könnt Ihr nicht verzichten:
Warum ist der Entwurf so geworden, wie er jetzt ist?: Standardentwurf der Baufirma, deckte sich gut mit unseren Vorstellungen
mmyellow schrieb:
Deshalb würde ich nur eins spendieren.Zwei zum Querlüften!
Verstehe nicht, warum man beim genannten Tagesgeschehen die Fenster und so zum Osten macht und die Nebenräume zum Westen. Nach Feierabend ist der Westen viel wichtiger als der Osten.
H
hanghaus202313.05.26 19:35Medium schrieb:
Nach Feierabend ist der Westen viel wichtiger als der Osten.Daher meine Frage ob im Osten auch gebaut wird.
Aber im Westen steht auch das Nachbarhaus genau davor.
hanghaus2023 schrieb:
Der Stellplatz hat dann nur 4 m. Wenn das Bauamt die Lösung mit den angedachten Stellplätzen akzeptiert, dann ist ja gut. Ein kleines Auto passt dann auch auf den grünen SP.Unser Plan war eine Fertiggarage (3 x 6 m) an die Westseite relativ ans Ende des Hauses zu setzen und den anderen Stellplatz direkt davor. Also blau etwas nach hinten und grün auch nach links auf deinem Bild.
hanghaus2023 schrieb:
Der Walnussbaum nimmt aber viel Licht weg.Ja, das ist auch unsere Befürchtung. Außerdem würde dadurch die Bauphase verkompliziert werden (Neigung der Baugrube, Wurzelvorhang etc.).
hanghaus2023 schrieb:
Wird das Grundstück im Osten auch bebaut?Das Grundstück im Osten gehört der Stadt und soll (nach allen Informationen die uns vorliegen) nicht bebaut werden.
mmyellow schrieb:
Das mit den gleich großen Kinderzimmern finde ich auch gut.Die Entwürfe aus dem ersten Beitrag sind noch die 9 x 11 m Version (hätte ich vermutlich etwas klarer beschreiben müssen). Durch die Erweiterung auf 9 x 11,5 m wäre also nochmal etwas zusätzlicher Spielraum da um die Zimmer weitestgehend gleich groß zu gestalten.
hanghaus2023 schrieb:
Aber im Westen steht auch das Nachbarhaus genau davor.Ja, der Blick in die Richtung ist nicht der allerbeste (vor allem im Vergleich zu Süden/Osten).